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Pressemitteilung zur 12. Fachtagung 2011 “Gesundheitswirtschaft im Wandel”

Freitag, 16. September 2011

„Das Dach ist dicht, jetzt kommt das Haus“
12. P.E.G. Fachtagung in München: Gesundheitswirtschaft im Wandel „Das Dach haben wir dicht gemacht,  jetzt können wir uns um Wohnzimmer, Küche, Bad und Keller kümmern“. Mit diesem bildlichen Vergleich konterte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr auf die mit einem Augenzwinkern von P.E.G.  Vorstandsvorsitzendem Anton J. Schmidt vorgetragene Bemerkung, erstmals könne er einen  Gesundheitsminister begrüßen, der zu viel Geld habe. Wie diese „Renovierung“, also die weitere  Ausgestaltung des Gesundheitswesens, aussehen könnte und wie sich die Gesundheitsunternehmen darauf einstellen können, darüber wurde auf der 12. Fachtagung der Einkaufsgenossenschaft P.E.G. am 15.  September in München ausführlich und aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert.

Den kompletten Pressetext können Sie als PDF hier downloaden.

P.E.G. aktuell - Politischer Dialog in der P.E.G. – Die Akademie

Freitag, 13. August 2010

Mehr als 20 Akteure der Gesundheitswirtschaft trafen sich am 29. Juli 2010 in der P.E.G. - Die Akademie zu einer gesundheitspolitischen Diskussion mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Herrn Johannes Singhammer.

Herr Singhammer konnte sich während der Begrüßung durch Anton J. Schmidt, Vorstandsvorsitzender der P.E.G. eG München, über eine herzliche Gratulation freuen. Er hatte am Vormittag aus den Händen von Herrn Ministerpräsident Horst Seehofer, den Bayerischen Verdienstorden erhalten.

Anton J. Schmidt eröffnete die Diskussionsveranstaltung mit einem kurzen Statement zur Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems, der hohen Qualität, aber auch den vorhandenen Herausforderungen. Vor allem die drei Megatrends, medizinisch-technischer Fortschritt, die Alterung unserer Bevölkerung und auch die steigende Erwartungshaltung der Bevölkerung erfordern einen Umbau unseres Systems. Die Komplexität innerhalb der Gesundheitswirtschaft lässt die Erfüllung der Sehnsucht nach der „alle Probleme lösenden” Reform kaum möglich erscheinen. So ist die jetzige Reform auch eher als „Notoperation” einzuschätzen, die die drohenden Defizite im Jahr 2011 und im Jahr 2012 begrenzen soll.

Von Anton J. Schmidt wurde das Wort dann an Herrn Johannes Singhammer mit folgender Frage übergeben:

„Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen, die Lohnnebenkosten steigen, die Steuerzahler müssen ebenfalls mehr an den notleidenden Gesundheitsbereich zahlen, Sozialverbände, Ärzte, Krankenhäuser alle klagen, wie zufrieden sind Sie mit der Reform?”

Herr Singhammer führte aus, dass zunächst verhindert werden muss, dass das hochgerechnete Defizit von 11 Mrd. € für das Jahr 2011 einzelne Kassen in die Insolvenz treiben würde und dann die Gefahr einer Kaskade von Krankenkasseninsolvenzen wachsen könnte.

Es gilt die Ausgabenseite zu begrenzen und die Einnahmeseite zu verbreitern.

Ausgaben:        Pharmaindustrie, Preismoratorium und Rabatte

Krankenhäuser und Ärzte, Zuwächse begrenzen

Krankenkassen Verwaltungskosten

Gesamt ca. 3,5 Mrd. € Einsparung im Jahr 2011 (2012 4 Mrd. €)

Einnahmen:       Beitragssätze um 0,6% (paritätisch verteilt zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber) erhöht,         Zusatzbeiträge durch KK’s möglich bis 2% des Einkommens, aber eher nicht erwartet.

Gesamt ca. 6 Mrd. Mehreinnahmen

Vorgenannte Initiativen, ergänzt um einen zusätzlichen Steuerzuschuss in Höhe von 2 Mrd. €, sollen das prognostizierte Defizit ausgleichen.

Ferner werden drei Wege gesehen, um Nachhaltigkeit in der Gesundheitsversorgung zu erzielen:

1.     Prävention: als Beispiel kann die Wirkung in der Zahnmedizin genannt werden.

2.     Mehr Eigenverantwortung: der mündige Patient erhält eine Rechnung (Kostenerstattungsprinzip), mehr Transparenz und Wettbewerb für Krankenkassen, mehr Entscheidungsmöglichkeiten für Patienten.

3.     Fokussierung auf medizinischen Fortschritt, d.h. Investitionen in Diagnostik und Therapie forcieren und damit langfristig Behandlungskosten verringern.

Generell ist es wichtig, den Menschen die Wahrheit zu sagen, Gesundheitsversorgung wird teurer, mehr Eigenverantwortung zwingend notwendig.

Für ein Prämienmodell, das alle Einkommensarten beinhaltet, gibt es noch erheblichen Diskussionsbedarf.

Die anschließende, mehr als einstündige Diskussion der Teilnehmer mit Herrn Singhammer offenbarte die verschiedenen Blickwinkel der Akteure innerhalb der Gesundheitswirtschaft und zeigte einmal mehr, dass sich die Sehnsucht nach einem großen Reformwurf in der Gesundheitspolitik wohl kaum realisieren lassen wird. Es ist viel mehr weiter notwendig, innerhalb der Gesundheitswirtschaft und auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext im offenen und fairen Dialog nach zukunftsfähigen Lösungen zu suchen.

Die P.E.G. eG wird weiterhin versuchen, diesem Dialog eine Plattform für Interessierte anzubieten.

PEG - Einkauf, Fachberatung und Seminare im Gesundheitswesen für Klinik, Reha und Altenheim

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Seminare: EKG, ZSVA, e-Vergabe, Arbeiten

P.E.G. aktuell - Minister, Dekan und DKG-Präsident würdigen Akademie-Gründung der PEG

Montag, 25. Januar 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 25.01.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Einkaufsgenossenschaft für Krankenhäuser PEG hat in München eine neue Weiterbildungsstätte für Ärzte, Pflegefachkräfte und Klinikmanager eröffnet. Hochqualifizierte Trainer und ein innovativer Lehrplan sollen Wissen auf neutralem Terrain vermitteln.
„Mit der heutigen Eröffnung von ‚PEG - Die Akademie’ wird die Genossenschaft für ihre Mitglieder noch wertvoller”, sagte der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil während der Festveranstaltung zur Eröffnung am Stammsitz der PEG in München. Für die älteste Klinik-Genossenschaft Deutschlands, die bald ihren 40. Geburtstag feiert, bleibt die Krankenhaus-Logistik Dreh- und Angelpunkt, wenngleich die Zielgruppe der Akademie mit dem innovativen Lehrplan vergrößert wurde: Auf der Agenda stehen auch Seminare für Ärzte und Pflegepersonal und PEG-Vorstandsvorsitzender Anton J. Schmidt hat seiner neuen Einrichtung Wissensvermittlung auf neutralem Terrain auf die Fahnen geschrieben. Für alle Seminare, die sämtlich unter dem Dach der PEG stattfinden, stehen hoch qualifizierte Trainer zur Verfügung.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) sieht in der PEG einen „verlässlichen Partner in Sachen Fortbildung”, so DKG-Präsident Rudolf Kösters anlässlich der Eröffnung. Die PEG fülle von nun an eine Lücke, denn den Kliniken mangele es an qualifizierten Weiterbildungseinrichtungen. Der Dekan der Marburger Universitätsmedizin, Professor Matthias Rothmund, begrüßte, dass künftig auch Ärzte in den Genossenschaftsräumen ein- und ausgehen werden. Seine Berufsgruppe sei dankbar für neutrale Weiterbildung. Diese „ist bisher weder strukturiert, noch wird sie in irgendeiner Form überprüft”, kritisierte Rothmund. PEG-Chef Schmidt versprach, die Hürde der neuen Akademie hoch zu hängen: „Denn wer im künftig härter werdenden Wettbewerb als Leistungserbringer bestehen will, der muss Qualität bringen.”

    
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