Artikel mit ‘Krankenkassen’ getagged
Mittwoch, 30. März 2011
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 30. März 2011 gelesen, hier folgende Meldung:
Der Chef des Bundesversicherungsamts (BVA) Maximilian Gaßner hat die Kritik des Vorstandsvorsitzenden der Techniker Krankenkasse Norbert Klusen am Risikostrukturausgleich (RSA) der Gesetzlichen Krankenversicherung zurückgewiesen. Klusen hatte vor rund eineinhalb Wochen gegenüber dem „Handelsblatt“ moniert, dass kein Bundesland soviel Geld in den Länderfinanzausgleich stecke wie seine Kasse in den RSA. Allein 2010 habe die TK, und damit deren Versicherte mit ihren Beiträgen, die Konkurrenten mit acht Milliarden Euro unterstützt.
„Weder die Mitglieder der TK noch die Krankenkasse selbst subventionieren die anderen Krankenkassen auch nur mit einem Cent“, sagte Gaßner in dieser Woche in einer Erwiderung in derselben Zeitung. Die TK erhalte wie jede gesetzliche Kasse den notwendigen Finanzbedarf für die gewährten Leistungen aus dem Gesundheitsfonds zugewiesen, während ihre Mitglieder ebenfalls wie die Mitglieder aller anderen Kassen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit in den Fonds einbezahlten. Wie das Bundesverfassungsgericht im Juli 2005 festgestellt habe, bestehe kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der höhe der gezahlten Beiträge und der Höhe der gewährten Leistungen. „Da die TK keinen einzigen Cent an irgendeine andere Krankenkasse im Rahmen dieses Finanzierungssystems zahlt, liegt schon denklogisch keine Subvention vor“, zitiert das „Handelsblatt“ Gaßner.
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Mittwoch, 03. November 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 03. November 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Die DAK wird laut einem Bericht der „Frankfurter Rundschau“ auch im neuen Jahr einen Zusatzbeitrag von ihren 4,7 Millionen Versicherten verlangen. Die Zeitung beruft sich auf eine „mit den Vorgängen vertraute Person“ im Umfeld des Verwaltungsrats der Kasse. Offiziell sei die Entscheidung aber noch nicht, da der Rat den Haushalt für 2011 erst Mitte Dezember beschließt und der Genehmigung des Bundesversicherungsamtes bedarf.Auch von der BKK Gesundheit erwartet die Zeitung. dass der bereits seit diesem Jahr erhobene Zusatzbeitrag beibehalten wird. Zwar werde momentan noch der Jahresschlussausgleich des Gesundheitsfonds abgewartet, komme es dabei aber zu keinen überraschenden Einnahmen, werde der Zusatzbeitrag auch im neuen Jahr weiter erhoben, schreibt die Zeitung unter Berufung auf eine Sprecherin der Kasse. Deutsche BKK und KKH-Allianz, die ebenfalls zu den insgesamt 15 gesetzlichen Krankenkassen zählen, die bereits 2010 einen Zusatzbeitrag einforderten, wollten sich auf Anfrage nicht äußern.
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Montag, 20. September 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 20. September 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Der GKV-Spitzenverband hat Berichte zurückgewiesen, wonach 23 Krankenkassen als „gefährdet” eingestuft werden. Die von der „Rheinischen Post” verbreitete Meldung beruhe auf veralteten Zahlen, gab der Verband am Freitag bekannt. Diese ließen keinen Rückschluss auf die aktuelle Finanzsituation einzelner Krankenkassen oder der gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt zu.
Schließungen oder Insolvenzen von Krankenkassen würden weitgehend ausgeschlossen, heißt es vonseiten des GKV-Spitzenverbandes weiter. Mit der Umsetzung des GKV-Finanzierungsgesetzes würde das für das Jahr 2011 ohne weitere gesetzliche Änderungen drohende Finanzdefizit von geschätzten rund zehn Milliarden Euro voraussichtlich auf einen Fehlbetrag von unter einer Milliarde Euro reduziert. Damit erhielten die Krankenkassen Planungssicherheit und es komme nicht zur flächendeckenden Erhebung von Zusatzbeiträgen.
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Donnerstag, 16. September 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 16. September 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Die privaten Krankenversicherungen (PKV) beteiligen sich laut der deutschen Presseagentur an der geplanten Nutzenbewertung neuer Arzneimittel. Diese sollte ursprünglich als Grundlage für Rabattverhandlungen zwischen Pharmaherstellern und den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) dienen.
Ein Sprecher des PKV-Verbandes sagte: „Wir wollen uns mit allen Rechten und Pflichten an den Verhandlungen beteiligen.“ Aus Koalitionskreisen hieß es gestern in Berlin, dass die privaten Krankenkassen zehn Prozent der Kosten tragen, da ihr Versicherungsanteil auch in diesem Bereich liegt.
Florian Lanz vom GKV-Verband sagte: „Die private Krankenversicherung bekommt ihre Probleme nicht aus eigener Kraft in den Griff und hängt sich jetzt an die gesetzlichen Kassen, um von deren Wissen und Können zu profitieren.“ Es sei das Mindeste, dass sie sich angemessen an den Kosten beteiligt.
Die Kriterien für die Medikamentenprüfung werden auf Wunsch der Pharmaunternehmen vom Gesundheitsministerium aufgestellt und nicht von einem unabhängigen Gremium. Grünen-Chefin Claudia Roth warf Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) deshalb vor, ein „willfähriger Handlanger der Pharmaindustrie“ zu sein.
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Donnerstag, 26. August 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 26. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Der Referentenentwurf zur Finanzreform der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sieht offenbar Mehrbelastungen für die deutschen Kliniken vor. Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, der der Entwurf seit gestern Abend vorliegt, sollen die Krankenhäuser nicht nur, wie bisher angenommen, für 2011 und 2012 jeweils 500 Millionen Euro weniger erhalten, sondern zudem Abschläge ab 2012 mit den Krankenkassen vertraglich vereinbaren müssen.Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), nannte dies ein „faustdickes Ärgernis“. „Völlig überraschend sollen jetzt die Kliniken dauerhaft zusätzlich rund 300 Millionen im Jahr von ihren ohnehin unterfinanzierten Budgets an die Kassen abführen“, sagte er der dpa. Die Summe ergebe sich, wenn der genannte Abschlag von 30 Prozent bei bestimmten Leistungen fortgeschrieben werde.
Weiter verzichtet die schwarz-gelbe Koalition in dem Entwurf auf eine Festlegung bezüglich der künftig erforderlichen Steuerzuschüsse für die GKV, mit denen Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) den Sozialausgleich finanzieren will, der wiederum Versicherten zustehen soll, die einen Zusatzbeitrag entrichten sollen, der zwei Prozent ihres Einkommens übersteigt.
„Die Höhe dieser Zahlungen wird im Jahr 2014 gesetzlich festgelegt“, zitiert die dpa aus dem 57-seitigen Entwurf. In der vorangegangenen Fassung sei noch die Rede von zusätzlichen Bundesmitteln in Höhe von jährlich einer Milliarde Euro ab 2014 gewesen. Hierüber hatte es zwischen CDU, CSU und FDP immer wieder Auseinandersetzungen gegeben. Die Koalition stehe angesichts der schwierigen Haushaltslage und der bereits für den 22. September geplanten Entscheidung des Kabinetts über die Reform aber unter Zeitdruck, so die dpa. Die Reform soll zum Jahreswechsel in Kraft treten.
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Mittwoch, 18. August 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 18. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Die Strafzahlungen für ausstehende Zusatzbeiträge sollen nicht von den Arbeitgebern, sondern von den Krankenkassen eingetrieben werden. Darauf haben sich die Gesundheitsexperten von CSU, CSU und FDP gestern bei ihren Beratungen in Berlin geeinigt. Ein erster Entwurf von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hatte vorgesehen, dass die Arbeitgeber die Strafgelder einziehen sollten. Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, soll sich die Sanktion auf mindestens 30 Euro bei einer Obergrenze von höchstens drei monatlichen Zusatzbeiträgen belaufen. „Das ist eine richtige Maßnahme, um die Versichertengemeinschaft zu schützen“, sagte Rösler.Nach einer Meldung der „Bild“-Zeitung weigern sich bereits heute rund 30 Prozent der Versicherten jener Kassen mit Zusatzbeitrag, diesen auch zu zahlen. So hätten etwa bei der DAK zehn Prozent der 4,6 Millionen Mitglieder den geforderten Zusatzbeitrag noch nicht überwiesen, bei der KKH-Allianz noch etwas mehr als zehn Prozent. BKK Gesundheit und BKK für Heilberufe hätten nach eigenen Angaben mit einem Verweigerungsanteil von 30 Prozent zu kämpfen.
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Dienstag, 17. August 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 17. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat den Diskussionsentwurf zur Finanzierungsreform der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kritisiert. Hauptgeschäftsführer Georg Baum appellierte heute in Berlin erneut an die Regierung, die Krankenhäuser als anerkanntermaßen am höchsten belasteten und am meisten durchrationalisierten Bereich nicht zu weiteren Sonderopfern zu verpflichten, die nicht zu bewältigen seien. Baum forderte, die deutlich verbesserte wirtschaftliche Lage zum Anlass zu nehmen, Kostendämpfungsmaßnahmen auf 2011 zu begrenzen.„Was die Koalition den Krankenhäusern abverlangt, ist hart und ohne positive Perspektive für die nächsten zwei Jahre“, sagte Baum. Zwar sei ausdrücklich zu begrüßen, dass die Beitragsfinanzierung der GKV auf eine breitere Grundlage gestellt werde. Den Kliniken 2011 und 2012 mehr als eine Milliarde Euro zu entziehen sei aber mehr als eine bloße Zuwachsbegrenzung.
Durch die Halbierung der mit 0,5 Prozent ohnehin viel zu niedrigen Preiszuwachsrate stünden den Kliniken im nächsten Jahr nur noch 150 Millionen Euro zur Verfügung um die „unabweisbaren Kosten“ von 1,5 Milliarden Euro zu decken. Die zehnfache Unterdeckung erhöhe den ohnehin bestehenden Rationalisierungsdruck, der durch die erneute Halbierung in 2012 weiter verschärft werde. Hinzu kämen die per Gesetz verfügten direkten Vergütungskürzungen in Höhe von 30 Prozent für Leistungen, die über die mit den Krankenkassen vereinbarten Mengen hinausgingen. „Mit dieser harten Preisbudgetierung werden die Kliniken von der wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt“, kritisierte Baum. Die Spielräume für Tariflohnsteigerungen würden für die nächsten zwei Jahre auf nahe Null begrenzt, die Möglichkeiten zur Lösung der Personalprobleme stark beeinträchtigt.
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Mittwoch, 11. August 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 11. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Das Krankengeld hat die Arzneimittelausgaben als größter Kostentreiber des Gesundheitssystems abgelöst. Das geht laut einem Bericht der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ aus einer aktuellen Studie des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hervor. Hauptgrund für das zuletzt zweistellige Wachstum der Krankengeldausgaben sei die wachsende Zahl der älteren Arbeitnehmer, die länger und häufiger krank sind.„Vor fünf Jahren flossen pro Jahr insgesamt 154 Millionen Euro in diesen Bereich, 2009 waren es bereits 225 Millionen – das ist eine Steigerung um 40 Prozent“, zitiert die Zeitung den Vorstand der KKH-Allianz Rudolf Hauke. Auch eine Sprecherin der Techniker Krankenkasse (TK) bestätigte, dass die Ausgaben für Krankengeld bis 2006 sogar leicht rückläufig gewesen wären, seitdem aber stark zunähmen. Allein im vergangenen Jahr verzeichnete die TK laut dem Bericht einen Anstieg der mit Krankengeld verbundenen Fehlzeiten von zehn Prozent, die Barmer GEK sogar zwölf Prozent. Damit seien nunmehr nicht länger die Ausgaben für Arzneimittel, Ärzte oder Krankenhäuser die größten Kostentreiber im Gesundheitssystem, sondern die Aufwendungen für das Krankengeld.
Begründet sei dies durch die hohe Zahl der älteren Arbeitnehmer, die nicht nur öfter, sondern auch länger krank seien als jüngere Arbeitnehmer. Zudem hätten sie häufig vergleichsweise höhere Einkommen, an denen sich das Krankengeld bemesse und entsprechend höher ausfiele.
Sorge bereitet den Kassen laut dem Zeitungsbericht aber auch der spätere Eintritt in das Rentenalter. So hätten 2008 mehr als die Hälfte der Neurentner Abschläge hinnehmen müssen, weil sie bereits vorzeitig Ruhegeld bezogen hatten. Das erhöhe den Anreiz, „die Rentenantragstellung möglichst hinauszuzögern und den Krankengeldbezug als Überbrückung bis zum Renteneintrittsalter“ zu nutzen, zitiert die Zeitung aus der Studie. Empirisch belegen könnten die Autoren dies jedoch nicht.
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Mittwoch, 04. August 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 04. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Nach einer aktuellen Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse (TK) sind 95 Prozent der Deutschen grundsätzlich zufrieden mit ihrem behandelnden Arzt. Allerdings wünschten sich viele, in größerem Maße in Entscheidungen miteinbezogen zu werden. In der repräsentativen Untersuchung gab jeder Fünfte an, selten oder nie entsprechend den eigenen Wünschen eingebunden zu sein, teilte der TK-Landesverband Berlin-Brandenburg gestern mit. Die bessere Einbindung in eine Therapie führe jedoch zu einer höheren Compliance und einer geringeren Abbruchrate von Patientenseite.Die repräsentative Studie des Wissenschaftlichen Instituts der TK steht im Internet kostenfrei zur Verfügung.
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Mittwoch, 28. Juli 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 28. Juli 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Der designierte Vorstand der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Christian Baas, hat sich in einem Zeitungsinterview für eine weitere Reduzierung der aktuell 163 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland ausgesprochen. Allerdings müssten genügend Kassen vorhanden sein, um die Wahlfreiheit der Versicherten sowie Wettbewerb und Qualität zu gewährleisten. Baas wurde Mitte des Monats vom Verwaltungsrat der TK in den Vorstand gewählt, wo der Mediziner für Bereiche der ambulanten und stationären Versorgung, die Landesvertretungen und das Controlling verantwortlich sein wird.
„Einige Dutzend wären sicher genug, wenngleich es auch nicht zu wenige sein dürfen“, sagte Baas, derzeit noch Geschäftsführer der Boston Consulting Group. „Sonst fehlt das Know-how, fehlt die gute Verhandlungsposition“. An erster Stelle hoffe er aber, dass sich in den Krankenkassen endlich mehr unternehmerisches Denken durchsetzt und die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen schafft. Manche Kassen verstünden sich noch zu sehr als Verwaltungsapparat. „Die Bezeichnung Unternehmen wird leider immer noch mit ‚unsozial’ assoziiert“, sagte Baas der „Ärzte Zeitung“, obwohl die Gewinne einer Kasse den Versicherten zukämen. „Sozialer geht es eigentlich kaum.“
Sein neues Amt im Vorstand von Deutschlands zweitgrößter gesetzlicher Krankenkasse wird Baas zum 1. Januar 2011 antreten.
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