Artikel mit ‘Krankenkassen’ getagged

P.E.G. aktuell - Arzneimittelreport sieht Einsparpotenzial in Milliardenhöhe

Freitag, 16. September 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 15. September 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Obwohl die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel 2010 nur um ein Prozent auf rund 32 Milliarden Euro gestiegen sind, könnten die Krankenkassen 8,1 Milliarden Euro sparen. Zu diesem Schluss kommt der Arzneiverordnungs-Report (AVR) 2011, den die Herausgeber Ulrich Schwabe und Dieter Paffrat gestern in Berlin vorgestellt haben. Die gebremste Ausgabensteigerung gehe vorrangig auf das Arzneimittelsparpaket der Bundesregierung zurück. Die Ärzte forderten die Autoren dazu auf, verstärkt auf preiswertere Medikamente umzusteigen. Allein 4,1 Milliarden Euro könnten eingespart werden, würden patentgeschützte Präparate auf britisches Niveau gesenkt. So koste etwa das umsatzstärkste Arzneimittel Humira hierzulande fast doppelt so viel wie in Großbritannien.

„Der von der AOK bezahlte Arzneimittelverordnungsreport ignoriert wider besseren Wissens die Realität“, kritisierte hingegen der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Norbert Gerbsch. „Von einem Arzneimittel, das in der Apotheke elf Euro zu Lasten der GKV kostete, erhält der Hersteller nur rund 35 Cent. Der Rest geht in die Mehrwertsteuer und die Handelsstufen.“ Eine konstruktive Debatte darüber, „wie Innovationen und eine nachhaltige Finanzierung in Einklang zu bringen sind” forderte indes die Hauptgeschäftsführerin der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa), Birgit Fischer.

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P.E.G. aktuell - TK: Arzneimittel-Sparpaket zeigt Wirkung

Donnerstag, 01. September 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 01. September 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen sind im ersten Halbjahr 2011 um 5,1 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro gesunken. Das teilte die Techniker Krankenkasse (TK) gestern in Kiel mit. Sie bezog sich dabei auf Berechnungen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Allein in Schleswig-Holstein hätten die gesetzlichen Kassen in den ersten sechs Monaten des Jahres 23 Millionen Euro gespart und ihre Ausgaben um beinahe fünf Prozent auf 425,5 Millionen Euro reduziert. „Die im Rahmen des Arzneimittel-Sparpakets beschlossenen kurzfristigen Maßnahmen zur Kostensenkung zeigen Wirkung und stabilisieren das Gesundheitssystem“, sagte TK-Landeschef Johann Brunkhorst.

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P.E.G. aktuell - Spitzenverband will Fondsüberschuss für Beitragssenkung nutzen

Donnerstag, 21. Juli 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 21. Juli 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat sich angesichts möglicher Überschüsse des Gesundheitsfonds für eine Senkung des allgemeinen Beitragssatzes ausgesprochen. „Wenn die offizielle Finanzschätzung im Herbst zeigen sollte, dass der Fonds 2012 mehr Geld hat als er braucht, dann sollte gehandelt werden“, sagte Verbandssprecher Florian Lanz der Nachrichtenagentur dpa. Zurzeit liegt der Beitragssatz bei 15,5 Prozent. Kassen, die mit den ihnen zugeteilten Mitteln nicht auskommen, können einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern erheben, den diese ohne Beteiligung der Arbeitgeber vollständig aus eigener Tasche zahlen müssen. Eine Sonderregelung gibt es für Geringverdiener.

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P.E.G. aktuell - Montgomery hält höhere Kassenbeiträge für unausweichlich

Donnerstag, 21. Juli 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 21. Juli 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Präsident der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery hat die Diskussionen um mögliche Beitragssenkungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung als absurd bezeichnet. Der „Südwestpresse“ sagte er, dass es im heutigen System aufgrund weiter steigender Ausgaben zwangsläufig zu höheren Kassenbeiträgen kommen werde. Die Hauptgründe für den Kostenanstieg sieht Montgomery im medizinischen Fortschritt und der zunehmenden Zahl älterer Patienten. Da sich die aktuell sehr positive Konjunkturentwicklung auch schnell wieder abkühlen könne, hält der Ärztepräsident den Aufbau von Liquiditätsreserven durch die Kassen für klug.

Erheblichen Nachholbedarf sieht er laut dem Zeitungsbericht bei den Honoraren niedergelassener Ärzte. Die Mediziner hatten in den vergangenen 30 Jahren bis zu 50 Prozent ihrer Kaufkraft verloren. Dies gelte zumindest teilweise aufzuholen, während gleichzeitig unnötige Bürokratie abgebaut und bessere Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen geschaffen werden müssten. „Wenn die Menschen merken, dass die Ärzte unzufrieden sind, werden sie die Entscheidungen der Politik hinterfragen“, so Montgomery.

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Kassenvorständen drohen künftig Bußgelder

Dienstag, 24. Mai 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 24. Mai 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Krankenkassen drohen künftig spürbare Geldstrafen, wenn sie Versicherten von Pleitekassen den Beitritt verweigern. „Wir wollen, dass die freie Kassenwahl der Versicherten weiterhin gewährleistet ist und dass Versicherte nicht zu Bittstellern verkommen”, sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) am Montag in Berlin. Er kündigte unter anderem Bußgelder für die Vorstände der betroffenen Kassen an.

Über die Höhe der Geldstrafen müsse noch beraten werden, sie sollten aber spürbar sein, berichtet die „Süddeutsche Zeitung”. In besonders schweren Fällen solle die Versicherungsaufsicht das Recht erhalten, Amtsenthebungsverfahren gegen Vorstände einzuleiten, schreibt das „Handelsblatt”. Den Versicherten selbst solle für den Fall, dass ihre Krankenkasse insolvent geht, unbürokratisch geholfen werden. So sollen sie künftig ein Formular für den Kassenwechsel erhalten, in dem lediglich die Wunschkasse angekreuzt werden muss. Um den Wechsel selbst hat sich die bisherige Kasse zu kümmern. Wie ein mögliches Fehlverhalten nachgewiesen werden soll, ist allerdings noch unklar.

Die Änderungen sollen mit dem Versorgungsgesetzt beschlossen werden, dass nach bisherigen Planungen zum 1. Januar nächsten Jahres in Kraft tritt. In den vergangenen Tagen hatten Krankenkassen versucht, vor allem alte und kranke Mitglieder der City BKK abzuwimmeln. Gesetzlich sind sie aber zur Aufnahme verpflichtet. Bislang fehlten jedoch wirksame Sanktionen, um dieser Anspruch durchzusetzen.

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P.E.G. aktuell - Pfeiffer und Wasem rechnen mit weiteren Zusatzbeiträgen

Montag, 16. Mai 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 16. Mai 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der GKV-Spitzenverband rechnet damit, dass sich die gesetzlich Versicherten auf Zusatzbeiträge von 50 bis 70 Euro in den kommenden Jahren einstellen müssen. Das sagte die Vorsitzende Doris Pfeiffer heute im „Deutschlandradio Kultur”. Die Kassen müssten Mehrkosten für Ärzte, Krankenhäuser oder Medikamente über Zusatzbeiträge bezahlen. Zurzeit mieden die meisten Kassen die zusätzlichen Prämien noch, weil dadurch eine Abwanderungsbewegung ausgelöst werde.
Bereits am Freitag hatte der Essener Gesundheitsökonom Jürgen Wasem der Deutschen Presse-Agentur (dpa) gesagt, er rechne damit, dass die Finanzprobleme vieler Kassen zunehmen werden. Ohne Beitragssatzerhöhung im kommenden Jahr oder höhere Zuschüsse vom Bund müssten Mehrausgaben über Zusatzbeiträge abgedeckt werden. Wasem prognostizierte, dass sich die Konzentration von Krankenkassen fortsetzen wird.

Bereits in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die BKK für Heilberufe dem Bundesversicherungsamt (BVA) eine mögliche Insolvenzgefahr im laufenden Geschäftsjahr angezeigt hat, am vergangenen Freitag beschloss der Verwaltungsrat der Vereinigten IKK rückwirkend ab April einen Zusatzbeitrag von acht Euro zu erheben, falls kein Fusionspartner gefunden werde.

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P.E.G. aktuell - Gaßner widerspricht Klusen

Mittwoch, 30. März 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 30. März 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Chef des Bundesversicherungsamts (BVA) Maximilian Gaßner hat die Kritik des Vorstandsvorsitzenden der Techniker Krankenkasse Norbert Klusen am Risikostrukturausgleich (RSA) der Gesetzlichen Krankenversicherung zurückgewiesen. Klusen hatte vor rund eineinhalb Wochen gegenüber dem „Handelsblatt“ moniert, dass kein Bundesland soviel Geld in den Länderfinanzausgleich stecke wie seine Kasse in den RSA. Allein 2010 habe die TK, und damit deren Versicherte mit ihren Beiträgen, die Konkurrenten mit acht Milliarden Euro unterstützt.

„Weder die Mitglieder der TK noch die Krankenkasse selbst subventionieren die anderen Krankenkassen auch nur mit einem Cent“, sagte Gaßner in dieser Woche in einer Erwiderung in derselben Zeitung. Die TK erhalte wie jede gesetzliche Kasse den notwendigen Finanzbedarf für die gewährten Leistungen aus dem Gesundheitsfonds zugewiesen, während ihre Mitglieder ebenfalls wie die Mitglieder aller anderen Kassen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit in den Fonds einbezahlten. Wie das Bundesverfassungsgericht im Juli 2005 festgestellt habe, bestehe kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der höhe der gezahlten Beiträge und der Höhe der gewährten Leistungen. „Da die TK keinen einzigen Cent an irgendeine andere Krankenkasse im Rahmen dieses Finanzierungssystems zahlt, liegt schon denklogisch keine Subvention vor“, zitiert das „Handelsblatt“ Gaßner.

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P.E.G. aktuell - DAK soll auch 2011 mit Zusatzbeitrag planen

Mittwoch, 03. November 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 03. November 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die DAK wird laut einem Bericht der „Frankfurter Rundschau“ auch im neuen Jahr einen Zusatzbeitrag von ihren 4,7 Millionen Versicherten verlangen. Die Zeitung beruft sich auf eine „mit den Vorgängen vertraute Person“ im Umfeld des Verwaltungsrats der Kasse. Offiziell sei die Entscheidung aber noch nicht, da der Rat den Haushalt für 2011 erst Mitte Dezember beschließt und der Genehmigung des Bundesversicherungsamtes bedarf.Auch von der BKK Gesundheit erwartet die Zeitung. dass der bereits seit diesem Jahr erhobene Zusatzbeitrag beibehalten wird. Zwar werde momentan noch der Jahresschlussausgleich des Gesundheitsfonds abgewartet, komme es dabei aber zu keinen überraschenden Einnahmen, werde der Zusatzbeitrag auch im neuen Jahr weiter erhoben, schreibt die Zeitung unter Berufung auf eine Sprecherin der Kasse. Deutsche BKK und KKH-Allianz, die ebenfalls zu den insgesamt 15 gesetzlichen Krankenkassen zählen, die bereits 2010 einen Zusatzbeitrag einforderten, wollten sich auf Anfrage nicht äußern.

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P.E.G. aktuell - GKV-Spitzenverband weist Meldung über gefährdete Kassen zurück

Montag, 20. September 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 20. September 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Der GKV-Spitzenverband hat Berichte zurückgewiesen, wonach 23 Krankenkassen als „gefährdet” eingestuft werden. Die von der „Rheinischen Post” verbreitete Meldung beruhe auf veralteten Zahlen, gab der Verband am Freitag bekannt. Diese ließen keinen Rückschluss auf die aktuelle Finanzsituation einzelner Krankenkassen oder der gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt zu.
Schließungen oder Insolvenzen von Krankenkassen würden weitgehend ausgeschlossen, heißt es vonseiten des GKV-Spitzenverbandes weiter. Mit der Umsetzung des GKV-Finanzierungsgesetzes würde das für das Jahr 2011 ohne weitere gesetzliche Änderungen drohende Finanzdefizit von geschätzten rund zehn Milliarden Euro voraussichtlich auf einen Fehlbetrag von unter einer Milliarde Euro reduziert. Damit erhielten die Krankenkassen Planungssicherheit und es komme nicht zur flächendeckenden Erhebung von Zusatzbeiträgen.  

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P.E.G. aktuell - Privatkassen beteiligen sich an Nutzenbewertung von Arzneimitteln

Donnerstag, 16. September 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 16. September 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die privaten Krankenversicherungen (PKV) beteiligen sich laut der deutschen Presseagentur an der geplanten Nutzenbewertung neuer Arzneimittel. Diese sollte ursprünglich als Grundlage für Rabattverhandlungen zwischen Pharmaherstellern und den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) dienen.

Ein Sprecher des PKV-Verbandes sagte: „Wir wollen uns mit allen Rechten und Pflichten an den Verhandlungen beteiligen.“ Aus Koalitionskreisen hieß es gestern in Berlin, dass die privaten Krankenkassen zehn Prozent der Kosten tragen, da ihr Versicherungsanteil auch in diesem Bereich liegt.

Florian Lanz vom GKV-Verband sagte: „Die private Krankenversicherung bekommt ihre Probleme nicht aus eigener Kraft in den Griff und hängt sich jetzt an die gesetzlichen Kassen, um von deren Wissen und Können zu profitieren.“ Es sei das Mindeste, dass sie sich angemessen an den Kosten beteiligt.

Die Kriterien für die Medikamentenprüfung werden auf Wunsch der Pharmaunternehmen vom Gesundheitsministerium aufgestellt und nicht von einem unabhängigen Gremium. Grünen-Chefin Claudia Roth warf Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) deshalb vor, ein „willfähriger Handlanger der Pharmaindustrie“ zu sein.

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