Artikel mit ‘Krankenkassen’ getagged

P.E.G. aktuell - BVA: Nur noch 137 gesetzliche Krankenkassen

Montag, 16. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 16. Januar 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen hat sich im vergangenen Jahr weiter deutlich verringert. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, waren beim Bundesversicherungsamt (BVA) zum Jahreswechsel 2010/2011 noch 175 gesetzlich Kassen registriert. Aktuell seien es noch 137, gut 20 Prozent weniger. Ausgenommen von der BVA-Statistik sei die Landwirtschaftliche Krankenversicherung, die nur Landwirten geöffnet und nicht am Finanzausgleich beteiligt sei. Sie zählt nach eigenen Angaben neun Kassen.

Die Zahlen weichen entsprechend von der offiziellen Statistik des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung ab, die zum 1. Januar 2012 noch 146 Kassen, inklusive der landwirtschaftlichen Kassen, zählt. Vor drei Jahren gab es danach noch über 200 Kassen, zum Millenniumswechsel noch deutlich über 400.

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P.E.G. aktuell - Keine Praxisgebühr pro Arztbesuch

Mittwoch, 04. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 04. Januar 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der FDP-Gesundheitsexperte Lars Lindemann hat eine pauschale Gebühr pro Arztbesuch für gesetzlich Krankenversicherte ausgeschlossen. Der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte er, ihm seien auch keine verantwortungsvollen Kollegen aus den Reihen der Union bekannt, die eine solche Gebühr bevorzugten. Mit der geplanten Reform der 2004 eingeführten Praxisgebühr müsse die Zahl der Arztbesuche, die in Deutschland viel zu hoch liege, gesenkt werden. Eine neue Regelung müsse aber auch gerecht sein und dürfe Patienten nicht von notwendigen Behandlungen abhalten.

Eine Option ist für Lindemann, dass Patienten die Abrechnung über ihre Behandlung ausgehändigt bekommen. Ihm geht es um mehr Eigenverantwortung und Transparenz im System. In Vorleistung treten sollen gesetzlich Versicherte aber auch künftig nicht. Dazu gebe es in der FDP „keine Überlegung“. Zugleich dürfe eine Alternative zur Praxisgebühr aber nicht zu einem Anstieg von Bürokratie und Verwaltungsaufwand führen. Gegenüber der dpa sprach er sich für eine Umorganisation des Systems aus, damit „nur für erbrachte Qualität bezahlt“ werde. Mit künftigen Reformen müssten darum mehr Qualitätskriterien entwickelt werden, damit Akteure, die diese Kriterien nicht erfüllten, aus dem System ausgeschlossen werden könnten.

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P.E.G. aktuell - Montgomery kritisiert Bürokratisierung und Ökonomisierung

Dienstag, 03. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 03. Januar 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Präsident der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery hat die gestern veröffentlichte Studie zu den Verwaltungsausgaben der Krankenkassen begrüßt. Damit werde einmal mehr „auf die absoluten Missstände der Bürokratisierung des Gesundheitswesens“ hingewiesen. Politik und Kostenträgern müsse es zu denken geben, wenn Ärzte und andere in der Patientenversorgung Beschäftigte angäben, dass mindestens die Hälfte der von der GKV verursachten Verwaltungsausgaben eingespart werden könnten. Zumal es gerade in Zeiten des Ärztemangels umso schwerer wiege, dass unnötiger Verwaltungsaufwand kaum noch Kapazitäten für die eigentlichen Aufgaben der medizinischen Versorgung lasse.

Für die gestern veröffentlichte Studie der Unternehmensberatung A. T. Kearney waren mehr als 6.000 Ärzte, Apotheker und Sanitätshäuser befragt worden. Rund 13 Milliarden Euro, so das Ergebnis, könnten im deutschen Gesundheitswesen eingespart werden, wenn Bürokratie abgebaut und Strukturen verschlankt würden. Das entspräche einer Beitragssatzsenkung in der Gesetzlichen Krankenversicherung von 1,3 Prozentpunkten auf 14,2 Prozent statt aktuell 15,5.

„Dieses Geld gehört den Versicherten und sie haben ein Recht darauf, dass es nicht für sinnlose Krankenkassenvorschriften verplempert wird, sondern in die unmittelbare Patientenversorgung fließt“, sagte Montgomery. Als Grund für den „Kontrollwahn der Kassen“ machte er die immer stärker marktwirtschaftliche Ausrichtung des Gesundheitssystems verantwortlich, vor deren Folgen die Ärzteschaft bereits seit Jahren warne. Ökonomischen Fehlanreizen ließe sich aber nicht mit mehr Bürokratie begegnen. Er war für Verbesserungsvorschläge der Ärzte zum Bürokratieabbau, mit denen auch „eine Vielzahl teurer und unnützer Verwaltungsvorschriften“ entfallen könne.

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P.E.G. aktuell - GKV-Beitragssatz könnte auf 14,2 Prozent sinken

Montag, 02. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 02. Januar 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Unternehmensberatung A. T. Kearney hält eine Beitragssenkung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) um 1,3 Prozentpunkte und Einsparungen in Höhe von rund 13 Milliarden Euro für möglich, wenn das Gesundheitswesen schlankere Strukturen bekommen und von Bürokratie befreit würde. Das berichtet der „Spiegel“ und verweist auf eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung, für die mehr als 6.000 Ärzte, Apotheker und Sanitätshäuser befragt worden seien.

2010 entfielen demnach neben den offiziell veranschlagten Verwaltungskosten von 9,5 Milliarden Euro weitere 18 Milliarden Euro auf bürokratische Abläufe etwa bei niedergelassenen oder in Krankenhäusern angestellten Ärzten. 37 Prozent ihrer Arbeitszeit verbrächten letztere mittlerweile mit Verwaltungsaufgaben. Weitere Kostentreiber seien Abrechnungsverfahren und Praxisgebühr. Insgesamt beträgt der Anteil der Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben der GKV laut der Studie 23 Prozent. In der Industrie hingegen liege er bei 6,1 Prozent.

„Wenn wir in Deutschland Menschen genauso am Fließband behandeln würden, wie die Industrie Autos baut, könnten wir die Kosten für bürokratische Abläufe im Gesundheitswesen sicherlich auch auf 6,1 Prozent drücken – aber wer möchte schon so automatisiert behandelt werden?“ kommentierte der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes Florian Lanz die Studienergebnisse. Der Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung Eugen Brysch wiederum sagte der Nachrichtenagentur dpa, niemand kaufe ein Auto, weil Bauanleitung und Montagedokumentation vollständig seien. „Qualität wird vielmehr in alltagspraktischen Tests gemessen und verglichen. So etwas gibt es jedoch im Gesundheitswesen nicht.“ Brysch kritisierte, Versicherte, Schwerkranke und Pflegebedürftige hätten nichts von den Milliarden Euro, die für Kontroll- und Bürokratisierungsaufwand verbrannt würden.

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P.E.G. aktuell - Bundesrechnungshof kritisiert Krankenkassen

Mittwoch, 16. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 16. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Bundesrechnungshof hat den Umgang der gesetzlichen Krankenkassen mit den Beitragsgeldern ihrer Versicherten kritisiert. Im heute vorgestellten aktuellen Jahresbericht kritisieren die unabhängigen Kontrolleure mit Sitz in Bonn leichtfertiges oder verschwenderisches Wirtschaften. Ein Beispiel seien zu große und zu teure Mietobjekte, wodurch Schäden in Millionenhöhe entstanden seien. Als weiteres Beispiel nannte Rechnungshofpräsident Dieter Engels die vielfach steigenden Vorstandsvergütungen und Verwaltungsausgaben nach Kassenfusionen. Nur in wenigen der geprüften Zusammenschlüsse, immerhin jeder vierte zwischen 2007 und 2009, seien Leistungsausgaben gesenkt worden. Zudem kritisierte Engels mitunter entstehende Nebenkosten von Fusionen, wenn diese gegen hohen Aufwand von externen Unternehmensberatungen begleitet würden.

Um die Kassenfinanzen in den Griff zu kriegen, schlägt der Rechnungshof eine strengere Kontrolle vor. So sollen Fusionskonzepte oder auch Mietverträge künftig den zuständigen Aufsichtsbehörden vorab vorgelegt und auf ihre Schlüssigkeit oder Wirtschaftlichkeit hin geprüft werden.

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P.E.G. aktuell - Schließung der BKK für Heilberufe so gut wie sicher

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 26. Oktober 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Das Schicksal der BKK für Heilberufe scheint besiegelt zu sein. Wie ein Sprecher der Kasse heute in Düsseldorf mitteilte, hat die finanziell angeschlagene Betriebskrankenkasse dem Bundesversicherungsamt (BVA) kurz vor Ende der Anhörungsfrist am heutigen Mittwoch mitgeteilt, dass die Suche nach dem dringend benötigten Fusionspartner bislang erfolglos geblieben ist. „Der Ball liegt jetzt beim BVA“, so der Sprecher. Damit dürfte die Schließung der Kasse nicht mehr abzuwenden sein. Das Bundesversicherungsamt will laut der Deutschen Presse-Agentur aber erst in der kommenden Woche einen Beschluss fassen.

Der Verwaltungsrat der BKK für Heilberufe hatte im Dezember 2010 die Erhebung eines Zusatzbeitrags von zehn Euro pro Monat beschließen müssen. Dieser galt ab dem Januar 2011 und führte nach Angaben des Sprechers zu einer Absinken der Versichertenzahl von 270.000 Anfang 2010 auf aktuell noch 118.000.

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P.E.G. aktuell - Fusionierte Großkasse ab 2012 ohne Zusatzbeitrag

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 19. Oktober 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Die fusionierte DAK Gesundheit wird nach ihrem Start zum Jahreswechsel keinen Zusatzbeitrag mehr erheben. Das teilte die DAK gestern in Hamburg mit. „Die Abschaffung des Zusatzbeitrags wird möglich, weil die Fusion wirtschaftliche Vorteile bringt. Die beiden Kassen bündeln ihr Vertragsmanagement sowie ihre Versorgungsangebote“, sagte Vorstandschef Herbert Rebscher. Zudem habe die Kasse in den zurückliegenden Jahren effizientere und schlankere Strukturen geschaffen. Zusammengenommen mit der erwartet guten Finanzausstattung des Gesundheitsfonds könne ab 2012 ohne die zusätzliche Abgabe gewirtschaftet werden.

Die DAK hatte seit März 2010 einen zusätzliche Prämie von acht Euro pro Monat von ihren Mitgliedern verlangt. Sie war eine der ersten Kassen gewesen, die den erst kurz zuvor gesetzlich geregelten Zusatzbeitrag erhoben hatte. Durch die Fusion mit der BKK Gesundheit entsteht die mit 6,6 Millionen Versicherten drittgrößte Krankenkasse nach der Barmer GEK mit 8,6 Millionen und der Techniker Krankenkasse mit 7,6 Millionen Versicherten.

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P.E.G. aktuell - Zusatzbeitrag verschärft Finanznöte der Kassen

Montag, 17. Oktober 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 17. Oktober 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen Heinz Kaltenbach hat den Zusatzbeitrag in der Gesetzlichen Krankenversicherung kritisiert. Die politisch Handelnden müssten begreifen, dass die zusätzliche Abgabe die Finanzprobleme nicht löse, sondern verschärfe, sagte er dem „Handelsblatt“. Bereits angeschlagene Kassen, die gezwungen wären ihren Mitgliedern den Beitrag abzufordern, verlören in der Folge Kunden und gerieten dadurch erst recht ein Not. Um dies zu verhindern, werde versucht, den Zusatzbeitrag solange wie möglich hinauszuzögern, weshalb ein „ruinöser Wettbewerb“ zwischen den Kassen entstanden sei.

In den kommenden Jahren rechnet Kaltenbach damit, dass weitere Kassen Zusatzbeiträge erheben müssen. Die vor einer Schließung stehende BKK für Heilberufe haben die Betriebskrankenkassen seiner Aussage nach abgeschrieben. Zwar liefen noch Gespräche, an eine Fusion glaube aber niemand mehr, zumal eine Schließung die BKK-Familie um gut ein Drittel billiger käme als Fusionsbeihilfen, sagte Kaltenbach der Zeitung. Für die angeschlagene BKK Hoesch sieht er hingegen noch Hoffnung, eine drohende Insolvenz durch einen Zusammenschluss abwenden zu können.

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P.E.G. aktuell - GKV im ersten Halbjahr deutlich im Plus

Donnerstag, 13. Oktober 2011

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Das Statistische Bundesamt hat heute die Halbjahreszahlen der gesetzlichen Sozialversicherung bekannt gegeben. Danach stiegen die Einnahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in den ersten sechs Monaten des Jahres um 4,8 Prozent auf 92,7 Milliarden Euro. Die Ausgaben erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent auf 89,8 Milliarden Euro, sodass sich ein Überschuss von 2,9 Milliarden Euro ergibt. Dieser liegt um 0,3 Milliarden Euro höher als im Vorjahreszeitraum. Wie schon im ersten Halbjahr 2010 glichen sich in der gesetzlichen Pflegeversicherung die Einnahmen und die Ausgaben von jeweils rund 10,8 Milliarden Euro nahezu aus. Dabei stiegen die Einnahmen um 1,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr, die Ausgaben um 2,4 Prozent.

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P.E.G. aktuell - Zwei weiteren Kassen soll Schließung drohen

Montag, 10. Oktober 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 10. Oktober 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der BKK für Heilberufe und der BKK Hoesch droht nach einem Bericht des „Handelsblatts“ die Schließung zum Jahresende. Bereits zum 2. November wolle das Bundesversicherungsamt einen Schließungsbescheid erstellen, wenn bis dahin keine Fusionspartner gefunden seien. Mit Zusammenschlüssen täten sich die Betriebskrankenkassen aber schwer, weil Interessenten bislang nicht die nötigen Finanzmittel hätten und der BKK-Bundesverband, der Finanzhilfen gewähren könnte, grundsätzlich gespalten über das Thema sei.

Ähnlich wie in der aktuellen Staatsschuldenkrise gebe es Befürworter einer Schließung, die Fusionen für den falschen Weg halten und Befürworter von Fusionen, die Schließungen verhindern wollten. Eine diesbezügliche Abstimmung im Verband am vergangenen Freitag habe bis Mitternacht gedauert, das Ergebnis sei noch nicht bekannt. Für diese Woche seien aber bereits weitere Sitzungen und Gespräche mit dem Bundesversicherungsamt angesetzt, berichtet die Zeitung.

Die BKK für Heilberufe ist bereits seit Monaten als möglicher Kandidat für eine weitere Kassenschließung im Gespräch. Allein in diesem Jahr soll sie rund zehn Prozent ihrer Mitglieder verloren haben, die BKK Hoesch sogar knapp ein Drittel.

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