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P.E.G aktuell - Finanz- und Personalsituation in Baden-Württembergs Kliniken angespannt

Dienstag, 18. Mai 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 14. Mai 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Baden-Württembergs Krankenhäuser, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen leiden zunehmend unter der angespannten Finanzlage und der Beschäftigungsentwicklung. Das zeigt eine in dieser Woche vorgestellte Umfrage der Landeskrankenhausgesellschaft (BWKG) unter den Geschäftsführungen ihrer Mitglieder. Im vergangenen Jahr konnten knapp zwei Drittel der Kliniken und nahezu drei Viertel der Reha-Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen keine Gewinne verzeichnen. Zudem gestaltet sich bei steigendem Bedarf die Suche nach qualifiziertem Personal immer schwieriger.
BWKG-Vorsitzender Thomas Reumann sieht dringenden Handlungsbedarf in der Finanzierung und der Beschäftigungsentwicklung. „Um auch künftig die bestmögliche Versorgung der Patienten sicherzustellen, brauchen die Einrichtungen eine ausreichende Finanzierung und gut ausgebildete Mitarbeiter“, sagte Reumann am Mittwoch in Stuttgart, wo der BWKG-Indikator des ersten Halbjahres 2010 vorgestellt wurde. 58,9 Prozent der Krankenhäuser im Land konnten danach 2009 keinen Gewinn erwirtschaften, 2008 waren es noch 54,3 Prozent gewesen. „Damit die Einnahmen und die Kosten der Krankenhäuser nicht immer weiter auseinander klaffen, ist es das Allermindeste, dass die durchschnittlichen Personal- und Sachkostensteigerungen von den Kassen voll finanziert werden“, forderte Reumann.
Auch die Rehabilitationseinrichtungen im Südwesten Deutschlands leiden unter angespannten Finanzlagen. 74,6 Prozent konnten 2009 wie schon im Vorjahr keine Gewinne erzielen. In der geriatrischen Rehabilitation gab gar keine einzige der befragten Einrichtungen an, schwarze Zahlen geschrieben zu haben. Nur wenig besser sieht es laut BWKG-Indikator für die Pflegeeinrichtungen aus: 71,8 Prozent verbuchten 2009 keine Gewinne, 2008 hatten dies 64 Prozent angegeben. Grund ist laut Reumann die Einstufung in die Pflegestufen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), die in Baden-Württemberg deutlich niedriger ausfalle als in anderen Bundesländern. Er forderte eindeutige Kriterien, um eine Umverteilung zu Lasten des Südwestens zu verhindern. Zudem müssten die beträchtlichen Qualitätsanforderungen, die sich im hohen Anteil an Fachkräften widerspiegelten, auch finanziert werden und die Einrichtungen von unnötigen Bürokratiekosten entlastet werden. „Die Ärzte und Pflegekräfte haben vor lauter Dokumentationsverpflichtungen immer weniger Zeit, sich um ihre eigentlichen Aufgaben – die Versorgung der Patienten und Bewohner – zu kümmern“, so Reumann.
Kritisch für die Zukunft der Einrichtungen ist aus Sicht der BWKG auch die Verbesserung der Beschäftigungsentwicklung. Zwar sei die Beschäftigung unbeeindruckt von der Finanz- und Wirtschaftskrise auf einem sehr hohen Niveau gehalten worden, es zeichne sich jedoch ab, dass es immer schwieriger werde, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. 85 Prozent der Krankenhäuser und Reha-Kliniken rechneten mit wachsenden Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Arztstellen, vier von fünf Pflegeeinrichtungen sowie jedes zweite Krankenhaus und jede zweite Reha-Klinik mit wachsenden Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Pflegestellen.

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P.E.G. aktuell - Wissenschaftsrat bescheinigt Gießen und Marburg verbesserte Wettbewerbsfähigkeit

Montag, 10. Mai 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 10. Mai 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg hat von der Privatisierung vor gut vier Jahren profitiert. Zu diesem Ergebnis kommt der Wissenschaftsrat in einer aktuellen Überprüfung der Leistungsfähigkeit beider Standorte. Durch die vom privaten Betreiber Rhön getätigten infrastrukturellen Investitionen seien die baulichen Rahmenbedingungen für die Krankenversorgung und die patientenorientierte klinische Forschung auf ein wettbewerbsfähiges Niveau angehoben worden. Die Errichtung des Partikeltherapiezentrums am Standort Marburg und die Einrichtung einer entsprechenden Stiftungsprofessur hätten zudem einen Impuls zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung gesetzt.
„Der Wissenschaftsrat hat bestätigt, dass die Entscheidung zur Privatisierung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg 2006 allen Unkenrufen zum trotz der richtige Weg war, um den damaligen Investitionsstau an beiden Standorten aufzulösen und der Hochschulmedizin in Gießen und Marburg neue Perspektiven und neue Zukunftschancen zu eröffnen”, sagte Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann heute in Wiesbaden. Der Vorsitzende der Geschäftsführung des UKGM, Joseph Rohrer, hob auch die Feststellung des Gremiums hervor, dass die Arbeitsverdichtung im Klinikum der in anderen Universitätsklinika entspreche und nicht etwa auf die Privatisierung, sondern vor allem auf die Einführung der diagnosebezogenen Fallpauschalen zurückzuführen sei. „Wir haben seit der Privatisierung sogar ärztliches und Pflegepersonal ausgebaut”, so Rohrer.

Der Vorstandsvorsitzende der Rhön-Klinikum AG, Wolfgang Pföhler, sprach von einem „hervorragenden Zeugnis” durch ein unabhängiges Gremium. „Wir freuen uns über das Lob für die erfolgreich vollzogene Privatisierung. Das zeigt, dass uns in Gießen und Marburg das Zusammenspiel von Wissenschaft, guter Medizin und Ökonomie gelingt und innovative Gesundheitsdienstleistungen für unsere Patienten entstehen.”

Insgesamt bewertet der Wissenschaftsrat die Fusion und Privatisierung des Universitätsklinikums „weiterhin als sinnvolle Grundsatzentscheidung”. Vor allem der Standort Gießen hätte ohne die privaten Investitionen seine Konkurrenzfähigkeit vollständig verloren. Zusätzliche Investitionen des Landes Hessen hätten zudem die Bedingungen für Forschung und Lehre an beiden Standorten verbessert. Allerdings bescheinigte der Wissenschaftsrat den Fachbereichen mangelnde Entschlossenheit, die sich ihnen durch die Fusion der beiden Klinika bietende Chance zu ergreifen. Eine gemeinsamen Strategie für Forschung und Lehre, die Kapazitäten bündele, sei aber notwendig, um international sichtbare Schwerpunkte in Forschung und Krankenversorgung zu etablieren.

Zu einer abschließenden Stellungnahme zu den Auswirkungen der Privatisierung sieht sich der Wissenschaftsrat in Anbetracht der erst vor wenigen Jahren erfolgten Struktur- und Rechtsformänderungen noch nicht in der Lage. Frühestens in fünf Jahren will er eine erneute Begutachtung vornehmen.

Die ausführliche Stellungnahme zur Entwicklung der universitätsmedizinischen Standorte Gießen und Marburg nach Fusion und Privatisierung der Universitätsklinika können Sie hier lesen.

 

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P.E.G. aktuell - Erfolg von Kliniken hängt nicht von Trägerschaft ab

Donnerstag, 06. Mai 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 5. Mai 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Wirtschaftlichkeit und Ertragskraft eines Krankenhauses hängt in keiner Weise mit der Trägerstruktur zusammen. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse eines Forschungsgutachtens des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) im Auftrag des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser (IVKK). Die Kosten je Fall wie auch die Bruttogesamtkosten für kommunale Kliniken weichen nicht signifikant von denen anderer Träger ab.
Laut der Studie behandeln kommunale Krankenhäuser deutschlandweit die meisten Fälle und versorgen etwa in der Intensivmedizin mehr als doppelt so viele Patienten wie Kliniken in privater Trägerschaft. 85 Prozent aller Intensivbetten stünden in nicht primär gewinnorientierten Häusern, fast die Hälfte davon in kommunalen Kliniken. Zudem befinde sich jede zweite Großklinik in Deutschland, die abgesehen von den Universitätsklinika über die meiste Erfahrung und die positivsten Kennziffern verfügten und in denen schwere und teure Fälle stationär versorgt würden, in kommunaler Trägerschaft.

Neben den frei-gemeinnützigen Häusern sind kommunale Kliniken laut des Gutachtens zudem die Stütze der kostenintensiven Ausbildung von pflegerischen und medizinisch-technischen Nachwuchskräften. Durch tarifliche und strukturelle Nachteile seien sie jedoch hinsichtlich der Bezahlung und des Einsatzes von Mitarbeitern sowie der allgemeinen Unternehmensführung deutlich eingeschränkt. Der Interessenverband kommunaler Krankenhausträger hält angesichts dieser Verhältnisse im Krankenhaussektor eine differenziertere Betrachtung von ökonomischen Erfolgen für dringend geboten. Privatisierungen, das habe die Studie gezeigt, seien nicht nur die wenig wünschenswerte, sondern oft auch die wenig ratsame ökonomische Lösung.

 

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P.E.G. aktuell - Krankenhaushygiene-Verordnung gegen multiresistente Erreger

Donnerstag, 22. April 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 22.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Mehr als 500.000 Menschen pro Jahr infizieren sich in medizinischen Einrichtungen mit multiresistenten Erregern (MRE), 20.000 bis 40.000 Krankheitsverläufe nehmen einen tödlichen Ausgang. Das geht aus dem Jahresbericht des baden-württembergischen Gesundheitsamtes hervor. Hilfe im Kampf gegen die Krankenhauskeime soll im Südwesten jetzt eine neue Hygiene-Verordnung für die Kliniken im Land bringen.
„Damit sollen in Baden-Württemberg landeseinheitliche Regeln für ein effizientes Hygienemanagement in medizinischen Einrichtungen geschaffen werden”, sagte Landesgesundheits- und Sozialministerin Monika Stolz gestern in Stuttgart anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts. Nicht nur der hygienische Sachverstand spiele dabei eine wesentliche Rolle. „Durch zu erstellende Hygienepläne in jedem Krankenhaus sollen Strukturen geschaffen werden, um gezielte Hygienemaßnahmen, beispielsweise durch entsprechend ausgebildete Hygienefachkräfte voranzubringen”, so die Ministerin.

Bereits jetzt begleite das Land den Aufbau von MRE-Netzwerken in fünf Pilotkreisen, um die Zusammenarbeit von Kliniken, niedergelassenen Ärzten und den übrigen an der Patientenversorgung Beteiligten zu intensivieren. Zusammen mit den Leistungsträgern sollen künftig einheitliche Standards entwickelt und abgestimmt werden, koordiniert von einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe des Landesgesundheitsamtes. Von Nutzen ist nach Ansicht der Ministerin auch die Mitte 2009 eingeführte bundesweite Meldepflicht für Infektionen mit dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA), dem wohl bekanntesten Vertreter der MRE. Damit werde die Datenlage verlässlicher und vergleichbarer.

 
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P.E.G. aktuell - Partikeltherapiezentrum Marburg erreicht weiteren Meilenstein

Montag, 12. April 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 08.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Das zum Universitätsklinikum Gießen und Marburg gehörende Partikeltherapiezentrum am Standort Marburg hat gestern einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme erreicht. Wie das Klinikum mitteilte, wurde der erste Partikelstrahl mit der notwendigen Energie für die Patientenbehandlung in einen der Behandlungsräume gebracht.
„Wir freuen uns, dass die Funktionstüchtigkeit unserer Partikeltherapieanlage für die Tumortherapie erfolgreich nachgewiesen ist”, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und zuständige Vorstand des Universitätsklinikums gestern in Marburg. Hinter dem mit dem bloßen Auge nicht sichtbaren Ereignis stünden jahrelange Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Für die technische Infrastruktur des Zentrums arbeitet das zum privaten Klinikkonzern Rhön gehörende Universitätsklinikum eng mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und dem Elektronikriesen Siemens zusammen.

Die Übergabe der kompletten Bestrahlungstechnik durch Siemens soll im Sommer 2011 erfolgen, kurz darauf die Inbetriebnahme folgen. Gießen und Marburg wäre dann nach Heidelberg das zweite Universitätsklinikum hierzulande, dass eine Partikeltherapie zur Krebsbehandlung anbietet. Das in Deutschland von der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt weiterentwickelte Verfahren nutzt biologisch hochwirksame Kohlenstoffionen und eine dreidimensionale Abrasterung des Tumorvolumens. Dadurch ist eine punktgenaue Begrenzung der Strahlungswirkung möglich, wodurch umliegendes Gewebe geschont wird und auch die Behandlung von bislang nicht therapierbaren Tumoren möglich wird.

   
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P.E.G. aktuell - DGKH schlägt Hygiene-Alarm in deutschen Kliniken

Montag, 12. April 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 08.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hat angesichts unverändert hoher Zahlen vermeidbarer Infektionen und Todesfälle in deutschen Kliniken Alarm geschlagen. Sie forderte heute erneut verbesserte Hygienestrukturen in Krankenhäusern und entsprechende verpflichtende Regelungen auf Bundesebene durch den Gesetzgeber.
Unverändert komme es jährlich zu rund 500.00 vermeidbaren Infektionen und zu bis zu 20.000 vermeidbaren Todesfällen in deutschen Krankenhäusern. Ursache sind nosokomiale, also im Krankenhaus erworbene Infektionen, deren Verlauf von folgenlos bis hin zu Amputationen oder Tod durch Pneumonie oder Sepsis reichen kann. Neben dem erheblichen Leid für Betroffene und Angehörige verursachten die Infektionen hohe Kosten aufgrund des erhöhten Betreuungs-, Material- und Medikamentenaufwands. Zudem blockierten die Patienten Bettenkapazitäten und gefährdeten kostendeckendes Arbeiten und das Erwirtschaften von Gewinnen.

Die DGKH fordert darum deutliche Verbesserungen der Hygienestrukturen in den deutschen Kliniken. So müsse jedes Haus ab 400 Betten einen Facharzt für Hygiene als hauptamtlichen Krankenhaushygieniker, jedes Akutkrankenhaus pro 180 Betten oder 5.000 stationäre Aufnahmen eine hauptamtliche Hygienefachkraft beschäftigen. Zudem müssten Krankenhäuser verpflichtet werden, jährlich wichtige Daten wie MRSA-, Sepsis- und ausgesuchte Wundinfektionsraten offen zu legen.

 

    
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P.E.G. aktuell - Rhön Klinikum: Gewinn 2009 gestiegen

Freitag, 12. Februar 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 12.02.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Rhön-Klinikum AG hat heute die vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 veröffentlicht. Die Umsatz- und Ergebnisziele wurden zuverlässig erreicht, berichtet das Unternehmen. Kostensteigerungen habe der Klinikkonzern durch Umstrukturierung und Leistungssteigerungen kompensiert.

„Immer mehr Patienten nehmen unser Angebot einer qualitativ hochwertigen und wohnortnahen medizinischen Versorgung an”, sagte Wolfgang Pföhler, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG. In den Kliniken des Verbunds wurden 2009 insgesamt 1,8 Millionen Patienten behandelt, eine Steigerung um 9,2 Prozent. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 8,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn erhöhte sich wie prognostiziert um 7,4 Prozent auf 131,7 Millionen Euro. Das EBITDA konnte im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 Prozent auf 283 Millionen Euro und das EBIT um 5,3 Prozent auf 181,2 Millionen Euro gesteigert werden. Der operative Cash-Flow erhöhte sich um 10,2 Prozent auf 235,5 Millionen Euro.

Die größte Konzerntochter, das Universitätsklinikum Gießen und Marburg, trug mit einem Umsatzergebnis in Höhe von 500,3 Millionen Euro und einem Gewinn in Höhe von 4,8 Millionen Euro erstmals nennenswert zum Ergebnis in 2009 bei. Die Neubauten lägen im Zeitplan und die Inbetriebnahme am Standort Gießen Anfang 2011 markiere einen weiteren Meilenstein für eine positive Ergebnisentwicklung. Erfreulich sei vor allem die stetig wachsende Zahl an Patienten und Zuweisern. Das Unternehmen wertet dies als Beleg für das steigende Vertrauen in das private Universitätsklinikum.
Ein Meilenstein im Geschäftsjahr 2009 sei die Kapitalerhöhung gewesen. „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt, um unser fach-, standort- und sektorübergreifendes Versorgungsangebot weiter auszubauen”, sagte Dr. Erik Hamann, Finanzvorstand der Rhön-Klinikum AG.

 

    
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P.E.G. aktuell - Kienbaumstudie: Chefärzte verdienen doppelt so viel wie Krankenhausmanager

Dienstag, 12. Januar 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 12.01.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Gehälter von Führungskräften in Krankenhäusern variieren stark: Während Chefärzte mit durchschnittlich 266 000 Euro im Jahr vergütet werden, verdienen ihre Geschäftsführer- und Vorstandskollegen 120 000 Euro weniger. Damit erhalten nichtärztliche Führungskräfte im Schnitt nur rund halb so viel wie in einer vergleichbaren Position in einem Wirtschaftsunternehmen.
Dies sind Ergebnisse der Vergütungsstudie „Führungs- und Fachkräfte in Krankenhäusern” der Managementberatung Kienbaum, zu der die Daten von 2 055 Positionen aus 184 Krankenhäusern erhoben wurden. „Die eklatanten Gehaltsunterschiede machen einen Wechsel vom Krankenhaus in reine Wirtschaftsunternehmen vor allem für Nachwuchsführungskräfte attraktiv. Die Optimierung ihrer Vergütungssysteme ist für Krankenhäuser unumgänglich, um die Mitarbeiter langfristig binden zu können”, sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Christian Näser.

Fachärzte bekommen 6,9 Prozent mehr Gehalt
Von Juli 2008 bis Juli 2009 stiegen die Gehälter der ärztlichen Führungskräfte in Krankenhäusern im Durchschnitt um 5,3 Prozent. Mit durchschnittlich 6,9 Prozent machten Fachärzte den größten Gehaltssprung. Nichtärztliche Angestellte konnten ihr Einkommen im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um 2,7 Prozent steigern. Die größte Gehaltssteigerung erzielten in dieser Gruppe die Geschäftsführer und Vorstände mit 3,1 Prozent.

Für das Jahr 2010 fallen die prognostizierten Gehaltssteigerungen mit durchschnittlich zwei Prozent wesentlich geringer aus als noch 2009. „Diese Prognose zeigt, dass auch Krankenhäuser in Zeiten der Wirtschaftskrise die Kostenbremse ziehen müssen. Deutlich geringere Gehaltssteigerungen sind die Folge, womit auch im Gesundheitswesen die Auswirkungen der allgemeinen Krise spürbar werden”, sagt Christian Näser.

Dienstwagen sind nur bei Geschäftsführern etabliert
Dienstwagen für Krankenhaus-Angestellte der unteren Führungsebenen sind nach wie vor kaum verbreitet: Während 61 Prozent der Geschäftsführer einen Dienstwagen fahren, wird nur 17 Prozent der Direktoriumsmitglieder - und damit neun Prozent weniger als noch im Jahr zuvor - ein PKW zur Verfügung gestellt. Abteilungsleitern (sechs Prozent) sowie Chef- und Oberärzten (sechs beziehungsweise vier Prozent) wird diese Zusatzleistung ebenfalls selten gewährt. Auch in den Anschaffungskosten unterscheiden sich die erfassten Positionen: Ein Dienstwagen für einen Geschäftsführer kostet im Durchschnitt 50 000 Euro, während für den eines Abteilungsleiters durchschnittlich 30 000 Euro investiert werden.

Betriebliche Altersversorgung bleibt wichtiger Bestandteil der Vergütung
In allen befragten Krankenhäusern erhalten Oberärzte, Fachärzte und Ärzte in Weiterbildung eine betriebliche Altersversorgung. 88 Prozent der Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder beziehen ebenfalls diese Zusatzleistung. Durchschnittlich 85 Prozent der übrigen Positionen werden bei der Altersvorsorge vom Arbeitgeber unterstützt: 87 Prozent der Chefärzte, 84 Prozent der Führungskräfte der ersten Ebene und 83 Prozent der Mitglieder des Direktoriums erhalten eine betriebliche Altersversorgung. Weniger verbreitet sind diese Leistungen bei kleineren, privaten Kliniken und Mitarbeitern mit weniger als fünf Jahren Betriebszugehörigkeit. „Die betriebliche Altersversorgung ist für die Krankenhäuser eine Medaille mit zwei Seiten: Einerseits gewährleistet sie eine hohe Mitarbeiterbindung, andererseits ist sie jedoch die mit Abstand teuerste Zusatzleistung”, sagt Näser. 

    
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P.E.G. aktuell - Krankenhauskosten sind um 5 % gestiegen

Montag, 23. November 2009

Wie im BVMED Newsletter 46/09 vom 23.11.2009 gelesen, hier folgende Meldung:

Wiesbaden. Mit insgesamt 72,6 Milliarden Euro lagen die Ausgaben der Krankenhäuser in Deutschland in 2008 um 3,4 Milliarden Euro höher als im Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt bekannt gegeben. Den größten Anteil an den Gesamtkosten hatten die Personalkosten mit 43,4 Milliarden Euro (60 Prozent), die Sachkosten schlugen mit 27,3 Milliarden Euro (knapp 38 Prozent) zu Buche. Im Vergleich zum Jahr 2007 nahmen die Personalkosten um 3,4 Prozent zu, die Sachkosten stiegen mit einem Plus von
6,3 Prozent stärker. Die Krankenhausausgaben enthielten auch Kosten für nichtstationäre Leistungen mit einem Gesamtvolumen von 9,4 Milliarden Euro. Darunter fielen unter anderem Kosten für die Ambulanz (3,1 Milliarden Euro) sowie wissenschaftliche Forschung und Lehre (2,4 Milliarden Euro). Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung lagen somit bei 63,2 Milliarden Euro in 2008. 17,5 Millionen Patienten und Patientinnen wurden im vergangenen Jahr vollstationär im Krankenhaus behandelt. www.destatis.de.

  
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P.E.G. aktuell - Jedem zweiten Deutschen graust es vor Krankenhausaufenthalten

Dienstag, 03. November 2009

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 03.11.2009 gelesen, hier folgende Meldung:

Mehr als jeder zweite Deutsche hat Ängste vor einem stationären Krankenhausaufenthalt, jeder zehnte sogar große Angst. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der HanseMerkur Versicherungsgsruppe. Am meisten fürchten potenzielle Patienten Behandlungsfehler, erfolglose Therapien und die Ansteckung mit gefährlichen Keimen.
Gut 1.000 Bundesbürger befragte forsa im Oktober dieses Jahres zu Ängsten und Sorgen im Bezug auf den Krankenhausaufenthalt. Danach bereitet ein stationärer Klinikaufenthalt 54 Prozent der Deutschen Sorge, elf Prozent haben sogar große Angst. Während dies nur 46 Prozent der privat Versicherten betrifft, liegt die Zahl unter den gesetzlich Versicherten mit 56 Prozent deutlich höher. Konkret ist die größte Angst die vor Behandlungsfehlern (65 Prozent), gefolgt von der vor erfolglosen Therapien (61 Prozent), der Infektion mit gefährlichen Keimen (55 Prozent), oder dem Erleiden von Schmerzen (53 Prozent). 52 Prozent fürchten, auf unangenehme Zimmergenossen zu treffen.

„Viele Menschen erleben das krankenhaus als unpersönlichen Apparat, der ihnen Angst einflößt”, sagte der Leiter der Leistungsabteilung der HanseMerkur, Folke Tedsen. Die beste Gegenstrategie sei hier, den Aufenthalt so persönlich wie möglich zu gestalten. So wünschen sich laut der forsa-Umfrage 86 Prozent, dass die Ärzte sich mehr Zeit für sie nehmen. 81 Prozent würden sich mit mehr Privatsphäre in einem Ein- oder Zweibettzimmer wohler fühlen. 77 Prozent würde es ein besseres Gefühl geben, sich das Krankenhaus selbst aussuchen zu können.

  
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