Artikel mit ‘Krankenhaus’ getagged

P.E.G. aktuell - Krankenhäuser in Oberbayern erhalten 346 Millionen Euro

Mittwoch, 14. Juli 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 14. Juli 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die bayerische Landesregierung will sich in den kommenden Jahren mit insgesamt 346 Millionen Euro an der Modernisierung von Krankenhäusern in der Region Oerbayern beteiligen. Das teilte Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) gestern in München mit. So sollen im kommenden Jahr rund 26,6 Millionen, 2012 etwa 26,1 Millionen, 2013 knapp 24,7 Millionen und 2014 rund 12,7 Millionen Euro in insgesamt neun Bauprojekte investiert werden. „Wir setzen damit gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein nachhaltiges konjunkturpolitisches Signal“, sagte Fahrenschon. Die vom Ministerrat verabschiedeten Investitionen trügen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung in Oberbayern bei und seien zudem ein wichtiger Beitrag zur Ankurbelung der Bautätigkeit und damit zur Stabilisierung der konjunkturellen Entwicklung sowie für den Erhalt heimischer Arbeitsplätze.

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P.E.G. aktuell - Heidelberger Uni-Klinikum erhält Neubau für 17 Millionen Euro

Dienstag, 29. Juni 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 29. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Das Universitätsklinikum Heidelberg erhält für fast 17 Millionen Euro einen Neubau für das Pathologische Institut. „Die Mittel stammen zu 75 Prozent aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm und zu 25 Prozent aus dem Landesinfrastrukturprogramm“, sagte Baden-Württembergs Finanzminister Willi Stächele (CDU) gestern anlässlich des Spatenstichs. Das siebenstöckige Gebäude auf rund 3.400 Quadratmetern soll das bisherige, noch aus dem Jahr 1964 stammende Hochhaus auf dem Campus Neuenheim ersetzen. Nach Auskunft des Uni-Klinikums entspricht es „nicht mehr den baulichen Anforderungen an ein modernes Institut“ und hätte nur unter einer kompletten Stilllegung saniert werden können.

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P.E.G. aktuell - Uni-Klinika prangern verteuerte Originale an

Mittwoch, 19. Mai 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 18. Mai 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Deutschlands Universitätsklinika haben auf massive Preissteigerungen für im Krankenhaus verordnete patentgeschützte Medikamente hingewiesen. Die Pharmaindustrie reagiere mit den Verteuerungen auf die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers, für Verordnungen durch niedergelassene Ärzte bei patentgeschützten Originalen die freie Preisfestsetzung durch die Hersteller zu beenden und rückwirkend einen Preisstopp festzuschreiben.
„Wir brauchen für innovative patentgeschützte Arzneimittel auch im Krankenhaus eine Deckelung der Preise wie bei den Vertragsärzten”, forderte der Generalsekretär des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD), Rüdiger Strehl. Die Pharmaunternehmen dürften sich nicht auf Kosten der Uni-Klinika schadlos halten, sonst drohten „massive negative Folgen für die Versorgung schwerstkranker Patienten”. Laut VUD leiden die Universitätsklinika besonders stark unter Preissteigerungen bei patentgeschützten Originalen. Als Eingangstür für innovative Arzneimittel im deutschen Gesundheitssystem und Pilotanwender neuer, patentgeschützter Medikamente weisen die Uni-Klinika einen Anteil der Arzneimittelkosten an den stationären Gesamtausgaben von neun Prozent aus. Bei allen anderen Krankenhäusern liege dieser bei 5,1 Prozent.Die erneute Preiserhöhung entspreche vergangenen Erfahrungen, wonach Kostendämpfung bei patentgeschützten Originalen im vertragsärztlichen Sektor zu Preissteigerungen beim Einkauf eben dieser Medikamente durch die Krankenhäuser führe. Die Pharmaindustrie versuche so, Umsatz- und Gewinneinbußen zu kompensieren. Die Krankenhäuser könnten Preisschübe gegenüber den Kassen nur mit Zeitverzug und bestenfalls anteilig geltend machen und bekämen so einen erheblichen Teil der Kostensteigerungen nicht refinanziert. Um die wirtschaftliche Schieflage zu vermeiden, müsse entweder die Gabe der teuren Arzneimittel abgesetzt oder an anderer Stelle, etwa beim Personal, ausgeglichen werden. dies beeinträchtige die Versorgung Schwerstkranker in besonderer Weise.

Eine ausführliche Stellungnahme des VUD zum Gesetzesentwurf der Regierung hat der Verband auf seinen Internetseiten öffentlich gemacht.

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P.E.G aktuell - Finanz- und Personalsituation in Baden-Württembergs Kliniken angespannt

Dienstag, 18. Mai 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 14. Mai 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Baden-Württembergs Krankenhäuser, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen leiden zunehmend unter der angespannten Finanzlage und der Beschäftigungsentwicklung. Das zeigt eine in dieser Woche vorgestellte Umfrage der Landeskrankenhausgesellschaft (BWKG) unter den Geschäftsführungen ihrer Mitglieder. Im vergangenen Jahr konnten knapp zwei Drittel der Kliniken und nahezu drei Viertel der Reha-Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen keine Gewinne verzeichnen. Zudem gestaltet sich bei steigendem Bedarf die Suche nach qualifiziertem Personal immer schwieriger.
BWKG-Vorsitzender Thomas Reumann sieht dringenden Handlungsbedarf in der Finanzierung und der Beschäftigungsentwicklung. „Um auch künftig die bestmögliche Versorgung der Patienten sicherzustellen, brauchen die Einrichtungen eine ausreichende Finanzierung und gut ausgebildete Mitarbeiter“, sagte Reumann am Mittwoch in Stuttgart, wo der BWKG-Indikator des ersten Halbjahres 2010 vorgestellt wurde. 58,9 Prozent der Krankenhäuser im Land konnten danach 2009 keinen Gewinn erwirtschaften, 2008 waren es noch 54,3 Prozent gewesen. „Damit die Einnahmen und die Kosten der Krankenhäuser nicht immer weiter auseinander klaffen, ist es das Allermindeste, dass die durchschnittlichen Personal- und Sachkostensteigerungen von den Kassen voll finanziert werden“, forderte Reumann.
Auch die Rehabilitationseinrichtungen im Südwesten Deutschlands leiden unter angespannten Finanzlagen. 74,6 Prozent konnten 2009 wie schon im Vorjahr keine Gewinne erzielen. In der geriatrischen Rehabilitation gab gar keine einzige der befragten Einrichtungen an, schwarze Zahlen geschrieben zu haben. Nur wenig besser sieht es laut BWKG-Indikator für die Pflegeeinrichtungen aus: 71,8 Prozent verbuchten 2009 keine Gewinne, 2008 hatten dies 64 Prozent angegeben. Grund ist laut Reumann die Einstufung in die Pflegestufen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), die in Baden-Württemberg deutlich niedriger ausfalle als in anderen Bundesländern. Er forderte eindeutige Kriterien, um eine Umverteilung zu Lasten des Südwestens zu verhindern. Zudem müssten die beträchtlichen Qualitätsanforderungen, die sich im hohen Anteil an Fachkräften widerspiegelten, auch finanziert werden und die Einrichtungen von unnötigen Bürokratiekosten entlastet werden. „Die Ärzte und Pflegekräfte haben vor lauter Dokumentationsverpflichtungen immer weniger Zeit, sich um ihre eigentlichen Aufgaben – die Versorgung der Patienten und Bewohner – zu kümmern“, so Reumann.
Kritisch für die Zukunft der Einrichtungen ist aus Sicht der BWKG auch die Verbesserung der Beschäftigungsentwicklung. Zwar sei die Beschäftigung unbeeindruckt von der Finanz- und Wirtschaftskrise auf einem sehr hohen Niveau gehalten worden, es zeichne sich jedoch ab, dass es immer schwieriger werde, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. 85 Prozent der Krankenhäuser und Reha-Kliniken rechneten mit wachsenden Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Arztstellen, vier von fünf Pflegeeinrichtungen sowie jedes zweite Krankenhaus und jede zweite Reha-Klinik mit wachsenden Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Pflegestellen.

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P.E.G. aktuell - Wissenschaftsrat bescheinigt Gießen und Marburg verbesserte Wettbewerbsfähigkeit

Montag, 10. Mai 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 10. Mai 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg hat von der Privatisierung vor gut vier Jahren profitiert. Zu diesem Ergebnis kommt der Wissenschaftsrat in einer aktuellen Überprüfung der Leistungsfähigkeit beider Standorte. Durch die vom privaten Betreiber Rhön getätigten infrastrukturellen Investitionen seien die baulichen Rahmenbedingungen für die Krankenversorgung und die patientenorientierte klinische Forschung auf ein wettbewerbsfähiges Niveau angehoben worden. Die Errichtung des Partikeltherapiezentrums am Standort Marburg und die Einrichtung einer entsprechenden Stiftungsprofessur hätten zudem einen Impuls zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung gesetzt.
„Der Wissenschaftsrat hat bestätigt, dass die Entscheidung zur Privatisierung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg 2006 allen Unkenrufen zum trotz der richtige Weg war, um den damaligen Investitionsstau an beiden Standorten aufzulösen und der Hochschulmedizin in Gießen und Marburg neue Perspektiven und neue Zukunftschancen zu eröffnen”, sagte Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann heute in Wiesbaden. Der Vorsitzende der Geschäftsführung des UKGM, Joseph Rohrer, hob auch die Feststellung des Gremiums hervor, dass die Arbeitsverdichtung im Klinikum der in anderen Universitätsklinika entspreche und nicht etwa auf die Privatisierung, sondern vor allem auf die Einführung der diagnosebezogenen Fallpauschalen zurückzuführen sei. „Wir haben seit der Privatisierung sogar ärztliches und Pflegepersonal ausgebaut”, so Rohrer.

Der Vorstandsvorsitzende der Rhön-Klinikum AG, Wolfgang Pföhler, sprach von einem „hervorragenden Zeugnis” durch ein unabhängiges Gremium. „Wir freuen uns über das Lob für die erfolgreich vollzogene Privatisierung. Das zeigt, dass uns in Gießen und Marburg das Zusammenspiel von Wissenschaft, guter Medizin und Ökonomie gelingt und innovative Gesundheitsdienstleistungen für unsere Patienten entstehen.”

Insgesamt bewertet der Wissenschaftsrat die Fusion und Privatisierung des Universitätsklinikums „weiterhin als sinnvolle Grundsatzentscheidung”. Vor allem der Standort Gießen hätte ohne die privaten Investitionen seine Konkurrenzfähigkeit vollständig verloren. Zusätzliche Investitionen des Landes Hessen hätten zudem die Bedingungen für Forschung und Lehre an beiden Standorten verbessert. Allerdings bescheinigte der Wissenschaftsrat den Fachbereichen mangelnde Entschlossenheit, die sich ihnen durch die Fusion der beiden Klinika bietende Chance zu ergreifen. Eine gemeinsamen Strategie für Forschung und Lehre, die Kapazitäten bündele, sei aber notwendig, um international sichtbare Schwerpunkte in Forschung und Krankenversorgung zu etablieren.

Zu einer abschließenden Stellungnahme zu den Auswirkungen der Privatisierung sieht sich der Wissenschaftsrat in Anbetracht der erst vor wenigen Jahren erfolgten Struktur- und Rechtsformänderungen noch nicht in der Lage. Frühestens in fünf Jahren will er eine erneute Begutachtung vornehmen.

Die ausführliche Stellungnahme zur Entwicklung der universitätsmedizinischen Standorte Gießen und Marburg nach Fusion und Privatisierung der Universitätsklinika können Sie hier lesen.

 

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P.E.G. aktuell - Erfolg von Kliniken hängt nicht von Trägerschaft ab

Donnerstag, 06. Mai 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 5. Mai 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Wirtschaftlichkeit und Ertragskraft eines Krankenhauses hängt in keiner Weise mit der Trägerstruktur zusammen. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse eines Forschungsgutachtens des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) im Auftrag des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser (IVKK). Die Kosten je Fall wie auch die Bruttogesamtkosten für kommunale Kliniken weichen nicht signifikant von denen anderer Träger ab.
Laut der Studie behandeln kommunale Krankenhäuser deutschlandweit die meisten Fälle und versorgen etwa in der Intensivmedizin mehr als doppelt so viele Patienten wie Kliniken in privater Trägerschaft. 85 Prozent aller Intensivbetten stünden in nicht primär gewinnorientierten Häusern, fast die Hälfte davon in kommunalen Kliniken. Zudem befinde sich jede zweite Großklinik in Deutschland, die abgesehen von den Universitätsklinika über die meiste Erfahrung und die positivsten Kennziffern verfügten und in denen schwere und teure Fälle stationär versorgt würden, in kommunaler Trägerschaft.

Neben den frei-gemeinnützigen Häusern sind kommunale Kliniken laut des Gutachtens zudem die Stütze der kostenintensiven Ausbildung von pflegerischen und medizinisch-technischen Nachwuchskräften. Durch tarifliche und strukturelle Nachteile seien sie jedoch hinsichtlich der Bezahlung und des Einsatzes von Mitarbeitern sowie der allgemeinen Unternehmensführung deutlich eingeschränkt. Der Interessenverband kommunaler Krankenhausträger hält angesichts dieser Verhältnisse im Krankenhaussektor eine differenziertere Betrachtung von ökonomischen Erfolgen für dringend geboten. Privatisierungen, das habe die Studie gezeigt, seien nicht nur die wenig wünschenswerte, sondern oft auch die wenig ratsame ökonomische Lösung.

 

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P.E.G. aktuell - Krankenhaushygiene-Verordnung gegen multiresistente Erreger

Donnerstag, 22. April 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 22.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Mehr als 500.000 Menschen pro Jahr infizieren sich in medizinischen Einrichtungen mit multiresistenten Erregern (MRE), 20.000 bis 40.000 Krankheitsverläufe nehmen einen tödlichen Ausgang. Das geht aus dem Jahresbericht des baden-württembergischen Gesundheitsamtes hervor. Hilfe im Kampf gegen die Krankenhauskeime soll im Südwesten jetzt eine neue Hygiene-Verordnung für die Kliniken im Land bringen.
„Damit sollen in Baden-Württemberg landeseinheitliche Regeln für ein effizientes Hygienemanagement in medizinischen Einrichtungen geschaffen werden”, sagte Landesgesundheits- und Sozialministerin Monika Stolz gestern in Stuttgart anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts. Nicht nur der hygienische Sachverstand spiele dabei eine wesentliche Rolle. „Durch zu erstellende Hygienepläne in jedem Krankenhaus sollen Strukturen geschaffen werden, um gezielte Hygienemaßnahmen, beispielsweise durch entsprechend ausgebildete Hygienefachkräfte voranzubringen”, so die Ministerin.

Bereits jetzt begleite das Land den Aufbau von MRE-Netzwerken in fünf Pilotkreisen, um die Zusammenarbeit von Kliniken, niedergelassenen Ärzten und den übrigen an der Patientenversorgung Beteiligten zu intensivieren. Zusammen mit den Leistungsträgern sollen künftig einheitliche Standards entwickelt und abgestimmt werden, koordiniert von einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe des Landesgesundheitsamtes. Von Nutzen ist nach Ansicht der Ministerin auch die Mitte 2009 eingeführte bundesweite Meldepflicht für Infektionen mit dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA), dem wohl bekanntesten Vertreter der MRE. Damit werde die Datenlage verlässlicher und vergleichbarer.

 
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P.E.G. aktuell - Partikeltherapiezentrum Marburg erreicht weiteren Meilenstein

Montag, 12. April 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 08.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Das zum Universitätsklinikum Gießen und Marburg gehörende Partikeltherapiezentrum am Standort Marburg hat gestern einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme erreicht. Wie das Klinikum mitteilte, wurde der erste Partikelstrahl mit der notwendigen Energie für die Patientenbehandlung in einen der Behandlungsräume gebracht.
„Wir freuen uns, dass die Funktionstüchtigkeit unserer Partikeltherapieanlage für die Tumortherapie erfolgreich nachgewiesen ist”, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und zuständige Vorstand des Universitätsklinikums gestern in Marburg. Hinter dem mit dem bloßen Auge nicht sichtbaren Ereignis stünden jahrelange Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Für die technische Infrastruktur des Zentrums arbeitet das zum privaten Klinikkonzern Rhön gehörende Universitätsklinikum eng mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und dem Elektronikriesen Siemens zusammen.

Die Übergabe der kompletten Bestrahlungstechnik durch Siemens soll im Sommer 2011 erfolgen, kurz darauf die Inbetriebnahme folgen. Gießen und Marburg wäre dann nach Heidelberg das zweite Universitätsklinikum hierzulande, dass eine Partikeltherapie zur Krebsbehandlung anbietet. Das in Deutschland von der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt weiterentwickelte Verfahren nutzt biologisch hochwirksame Kohlenstoffionen und eine dreidimensionale Abrasterung des Tumorvolumens. Dadurch ist eine punktgenaue Begrenzung der Strahlungswirkung möglich, wodurch umliegendes Gewebe geschont wird und auch die Behandlung von bislang nicht therapierbaren Tumoren möglich wird.

   
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P.E.G. aktuell - DGKH schlägt Hygiene-Alarm in deutschen Kliniken

Montag, 12. April 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 08.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hat angesichts unverändert hoher Zahlen vermeidbarer Infektionen und Todesfälle in deutschen Kliniken Alarm geschlagen. Sie forderte heute erneut verbesserte Hygienestrukturen in Krankenhäusern und entsprechende verpflichtende Regelungen auf Bundesebene durch den Gesetzgeber.
Unverändert komme es jährlich zu rund 500.00 vermeidbaren Infektionen und zu bis zu 20.000 vermeidbaren Todesfällen in deutschen Krankenhäusern. Ursache sind nosokomiale, also im Krankenhaus erworbene Infektionen, deren Verlauf von folgenlos bis hin zu Amputationen oder Tod durch Pneumonie oder Sepsis reichen kann. Neben dem erheblichen Leid für Betroffene und Angehörige verursachten die Infektionen hohe Kosten aufgrund des erhöhten Betreuungs-, Material- und Medikamentenaufwands. Zudem blockierten die Patienten Bettenkapazitäten und gefährdeten kostendeckendes Arbeiten und das Erwirtschaften von Gewinnen.

Die DGKH fordert darum deutliche Verbesserungen der Hygienestrukturen in den deutschen Kliniken. So müsse jedes Haus ab 400 Betten einen Facharzt für Hygiene als hauptamtlichen Krankenhaushygieniker, jedes Akutkrankenhaus pro 180 Betten oder 5.000 stationäre Aufnahmen eine hauptamtliche Hygienefachkraft beschäftigen. Zudem müssten Krankenhäuser verpflichtet werden, jährlich wichtige Daten wie MRSA-, Sepsis- und ausgesuchte Wundinfektionsraten offen zu legen.

 

    
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P.E.G. aktuell - Rhön Klinikum: Gewinn 2009 gestiegen

Freitag, 12. Februar 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 12.02.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Rhön-Klinikum AG hat heute die vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 veröffentlicht. Die Umsatz- und Ergebnisziele wurden zuverlässig erreicht, berichtet das Unternehmen. Kostensteigerungen habe der Klinikkonzern durch Umstrukturierung und Leistungssteigerungen kompensiert.

„Immer mehr Patienten nehmen unser Angebot einer qualitativ hochwertigen und wohnortnahen medizinischen Versorgung an”, sagte Wolfgang Pföhler, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG. In den Kliniken des Verbunds wurden 2009 insgesamt 1,8 Millionen Patienten behandelt, eine Steigerung um 9,2 Prozent. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 8,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn erhöhte sich wie prognostiziert um 7,4 Prozent auf 131,7 Millionen Euro. Das EBITDA konnte im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 Prozent auf 283 Millionen Euro und das EBIT um 5,3 Prozent auf 181,2 Millionen Euro gesteigert werden. Der operative Cash-Flow erhöhte sich um 10,2 Prozent auf 235,5 Millionen Euro.

Die größte Konzerntochter, das Universitätsklinikum Gießen und Marburg, trug mit einem Umsatzergebnis in Höhe von 500,3 Millionen Euro und einem Gewinn in Höhe von 4,8 Millionen Euro erstmals nennenswert zum Ergebnis in 2009 bei. Die Neubauten lägen im Zeitplan und die Inbetriebnahme am Standort Gießen Anfang 2011 markiere einen weiteren Meilenstein für eine positive Ergebnisentwicklung. Erfreulich sei vor allem die stetig wachsende Zahl an Patienten und Zuweisern. Das Unternehmen wertet dies als Beleg für das steigende Vertrauen in das private Universitätsklinikum.
Ein Meilenstein im Geschäftsjahr 2009 sei die Kapitalerhöhung gewesen. „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt, um unser fach-, standort- und sektorübergreifendes Versorgungsangebot weiter auszubauen”, sagte Dr. Erik Hamann, Finanzvorstand der Rhön-Klinikum AG.

 

    
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