Artikel mit ‘Gesundheits­infos’ getagged

P.E.G. aktuell - Wenn Pflegende ärztliche Tätigkeiten übernehmen

Freitag, 02. März 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 02. März 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Gerade ist die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur modellhaften Übertragung von ärztlichen Tätigkeiten auf Pflegende in Kraft getreten. Während Pflegeverbände eine Chance zur Versorgungsoptimierung und zur Legitimierung längst gelebter Realität sehen, beharrt die Ärzteschaft auf ihrem Verordnungs- und Behandlungsmonopol und argumentiert mit dem Facharztstandard.

Die Chancen und Risiken der neuen Richtlinie diskutieren wir auch auf unserem 11. Nationalen DRG-Forum plus in Berlin. Unsere Experten sind der Pflegedirektor des Klinikums der Universität München Peter Jacobs, der Ärztliche Direktor des Klinikums Saarbrücken Christian Braun, der Herausgeber der “Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen” Volker Großkopf und der Chefredakteur Deutschlands größter Fachzeitschrift für die Krankenpflege “Die Schwester Der Pfleger” Markus Boucsein.

Werfen Sie einen Blick auf unser Programm und sichern Sie sich ihren Platz auf dem 11. Nationalen DRG-Forum plus.

Wir sehen uns in Berlin!

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P.E.G. aktuell - Debeka-Chef: Branche nicht in Sippenhaft nehmen

Freitag, 27. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 27. Januar 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Vorstandsvorsitzende der Debeka, Uwe Laue, hat das Geschäftsmodell der privaten  Krankenversicherung (PKV) verteidigt. Stark steigende Beiträge bei einzelnen privaten Krankenversicherungen seien kein Problem der ganzen Branche, sagte er gegenüber der dpa. Seiner Meinung nach funktioniere das Geschäftsmodell der PKV sogar besser als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

Bei einigen privaten Krankenversicherungen, die mit Billigtarifen gearbeitet hätten, war der Wunsch nach Wachstum einfach zu groß, meint Laue. Wenn Beiträge aber sehr niedrig seien, komme es zu hohen prozentualen Steigerungen. „Dafür dürfen aber nicht alle privaten Krankenversicherungen in Sippenhaft genommen werden. Der Großteil der Anbieter arbeitet sehr seriös und vor allem nachhaltig.“

Ein Problem für die PKV seien zahlreiche Kunden – Laue beziffert sie auf bundesweit 150 000 –, die ihre Beiträge nicht zahlen. Die entsprechenden Verträge dürften seit dem Jahr 2009 aber nicht mehr gekündigt werden. „Die Beitragsschuld liegt mittlerweile bei 550 Millionen Euro“, so der Debeka-Manager. Trotzdem müsse für diese Kunden bei Bedarf eine Notfallversorgung von der Versicherung bezahlt werden.

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P.E.G. aktuell - Anfänger und alte Hasen machen mehr Fehler im OP

Mittwoch, 11. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 11. Januar 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Chirurgen machen am wenigsten Fehler, wenn sie zwischen zehn und 20 Jahre Berufserfahrung haben. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren einer heute im British Medical Journal veröffentlichten Studie, über die die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Danach analysierten die beiden Wissenschaftler der Universitätsklinik Lyon im Süden Frankreichs für mehr als 3.500 Operationen an der Schilddrüse die Häufigkeit bestimmter Komplikationen während und nach dem Eingriff und setzten die Ergebnisse in Bezug zu Alter und Berufserfahrung der Operateure. Ihr Fazit:  Berufsanfänger wiesen ein dreimal höheres Risiko für unerwünschte Folgen auf als erfahrenere Kollegen im genannten Korridor zwischen zehn und 20 Jahren Berufserfahrung. Das gleiche gelte aber auch für Chirurgen, die länger als zwanzig Jahre im OP stehen. Als mögliche Gründe für diesen Leistungsabfall im Alter geben die Autoren nachlassende Konzentration, mangelnde Motivation zur Weiterentwicklung oder auch Selbstgefälligkeit der routinierten Mediziner an.

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P.E.G. aktuell - Neue Suchmaschine für Pflegeheime

Donnerstag, 05. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 05. Januar 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Das Internetportal der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen „Weisse Liste“ bietet seit heute eine Suchmaschine für Pflegeheime an. Pflegebedürftige und Angehörige können sich so über rund 12.000 Einrichtungen informieren, aktuell freie Plätze finden und Serviceangebote und voraussichtliche Kosten vergleichen. Eine individuelle Checkliste mit Tipps und vorformulierten Fragen für die Besichtigung vor Ort soll zusätzliche Hilfestellung leisten.

„Wir möchten Pflegebedürftige und Angehörige bei der Auswahl eines Pflegeheims unterstützen. Sie sollen sich sicherer mit ihrer Entscheidung fühlen“, sagte Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, heute in Gütersloh. Der Umzug in ein Pflegeheim sei oft mit großer Verunsicherung verbunden, die schwierige Entscheidung müsse häufig in kurzer Zeit getroffen werden. Ratsuchende könnten sich in der Weissen Liste nun erkundigen, welche Pflegeheime in ihrem Umfeld in Frage kommen. „Mithilfe der Checkliste können sie anschließend vor Ort überprüfen, welche der Einrichtungen am besten ihren Bedürfnissen entspricht“, so Mohn.

Die Informationen der Weissen Liste zu freien Plätzen, Kosten und Serviceangeboten beruhen auf Selbstangaben der Pflegeheime. Die Pflegeheim-Checkliste kann individuell aus bis zu 200 Fragen zusammengestellt werden. Ergänzt ist das Angebot des Portals um Informationen zu weiterführenden Beratungsmöglichkeiten in der Nähe des Nutzers. Bereits seit längerem bietet das Portal Hilfe bei der Suche nach einem Krankenhaus oder Arzt.

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P.E.G. aktuell - Keine Praxisgebühr pro Arztbesuch

Mittwoch, 04. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 04. Januar 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der FDP-Gesundheitsexperte Lars Lindemann hat eine pauschale Gebühr pro Arztbesuch für gesetzlich Krankenversicherte ausgeschlossen. Der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte er, ihm seien auch keine verantwortungsvollen Kollegen aus den Reihen der Union bekannt, die eine solche Gebühr bevorzugten. Mit der geplanten Reform der 2004 eingeführten Praxisgebühr müsse die Zahl der Arztbesuche, die in Deutschland viel zu hoch liege, gesenkt werden. Eine neue Regelung müsse aber auch gerecht sein und dürfe Patienten nicht von notwendigen Behandlungen abhalten.

Eine Option ist für Lindemann, dass Patienten die Abrechnung über ihre Behandlung ausgehändigt bekommen. Ihm geht es um mehr Eigenverantwortung und Transparenz im System. In Vorleistung treten sollen gesetzlich Versicherte aber auch künftig nicht. Dazu gebe es in der FDP „keine Überlegung“. Zugleich dürfe eine Alternative zur Praxisgebühr aber nicht zu einem Anstieg von Bürokratie und Verwaltungsaufwand führen. Gegenüber der dpa sprach er sich für eine Umorganisation des Systems aus, damit „nur für erbrachte Qualität bezahlt“ werde. Mit künftigen Reformen müssten darum mehr Qualitätskriterien entwickelt werden, damit Akteure, die diese Kriterien nicht erfüllten, aus dem System ausgeschlossen werden könnten.

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P.E.G. aktuell - Deutsche erwarten schlechtere und teurere Versorgung

Mittwoch, 23. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 23. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Erwartungen der Deutschen, wie sich die Gesundheitsversorgung in den kommenden Jahren entwickeln wird, sind nicht rosig. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport des Finanzdienstleisters MLP hervor, für den das Allensbacher Institut für Demoskopie in der zweiten Septemberhälfte 2.262 Bürger repräsentativ befragt hat. Obwohl die Mehrheit der Bürger das Gesundheitssystem aktuell noch als gut bewertet und sich für den Krankheitsfall abgesichert fühlt und sich diese Zahlen gegenüber den Vorjahren erneut verbessert haben, ist der Ausblick in die Zukunft düster. Die Mehrheit fürchtet steigende Kosten, eine schlechtere Versorgung und eine schlechtere Absicherung.

79 Prozent rechnen für die kommenden zehn Jahre mit steigenden Beiträgen zur Krankenversicherung, genauso viele mit einer immer stärkeren Entwicklung hin zur Zwei-Klassen-Medizin. 78 Prozent gehen von höheren Zuzahlungen auf Medikamente aus, 67 von zunehmenden Schwierigkeiten, teure Medikamente überhaupt verschrieben zu bekommen. 61 Prozent fürchten, bestimmte Behandlungen aus Kostengründen nicht mehr zu erhalten und dass ihre Ärzte weniger Zeit für sie haben werden. 58 Prozent rechnen bereits damit, dass die Krankenkassen künftig nur noch eine medizinische Grundversorgung übernehmen werden. 57 Prozent bezweifeln, dass sich die Versorgung auf dem heutigen Niveau aufrecht erhalten lässt, 43 Prozent das noch genügend Ärzte zur Verfügung stehen werden. Lediglich 16 Prozent trauen dem Gesundheitssystem zu, auch in zehn Jahren noch ähnlich leistungsfähig zu sein wie heute.

Dabei stellen sich nach dem heute vorgestellten Report die Zahlen für die aktuelle Versorgungslage positiv dar. So bewerten 72 Prozent die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems als gut oder sehr gut, nach 70 Prozent im Vorjahr und 59 Prozent 2008. Auch die Zahl der gesetzlich Krankenversicherten, die sich gut abgesichert fühlen, ist gegenüber den Vorjahren kontinuierlich gestiegen, von 56 Prozent in 2008 auf aktuell 64 Prozent. 68 Prozent halten die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen aktuell für ausreichend.

Ein anderes Bild bietet sich bei der Pflegeversicherung. 52 Prozent sorgen sich laut dem Report nicht ausreichend abgesichert zu sein, sollten sie pflegebedürftig werden. Vor zwei Jahren sagten dies lediglich 49 Prozent, vor vier Jahren 46 Prozent. Der gesetzlichen Pflegeversicherung misstrauen sogar 77 Prozent, nach 64 Prozent im vergangenen Jahr. Offenbar hat das Jahr der Pflege das Vertrauen der Bürger in die Sicherungssysteme eher geschwächt als gestärkt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels halten nur noch zehn Prozent das Gesundheitssystem für ausreichend auf die damit verbundenen Herausforderungen vorbereitet. 86 Prozent erachten hingegen eine grundlegende Reform für notwendig.

20 Prozent der Gesamtbevölkerung rechnet in den kommenden Jahren mit einem Ärztemangel, 13 Prozent sieht diesen bereits heute. Auf dem Land sind diese Werte deutlich höher, mit 29 und 20 Prozent in Städten mit weniger als 25.000 Einwohnern. In Regionen mit mehr als 750.000 Einwohnern glauben hingegen nur zwölf Prozent an einen drohenden Ärztemangel, lediglich sieben Prozent meinen diesen bereits heute zu beobachten. Auch im Ost-West-Vergleich gehen die Zahlen deutlich auseinander. So rechnen in den östlichen Bundesländern zwischen 20 und 42 Prozent mit einem Ärztemangel und erachten zwischen 29 und 43 Prozent diesen bereits für gegeben. Im Westen hingegen liegt die Spanne bei den Befürchtungen eines Medizinermangels zwischen zehn und 24 Prozent, beim bereits existenten Ärztemangel zwischen zwei und zwölf Prozent.

Gleichbleibend schlecht ist das Vertrauen der Bürger in die deutsche Gesundheitspolitik. 82 Prozent glauben nicht, dass die Politik den Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf das Gesundheitssystem ausreichend Bedeutung beimessen. Lediglich 17 Prozent haben einen guten Eindruck von der Gesundheitspolitik der Bundesregierung, nach 13 Prozent im Vorjahr, 14 Prozent 2009, und immerhin 18 Prozent 2008, also noch zu Zeiten der Großen Koalition.

Der vollständige MLP-Gesundheitsreport 2011 kann hier bestellt werden.

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P.E.G. aktuell - Eckpunkte der Pflegereform beschlossen

Donnerstag, 17. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 17. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Bundesregierung hat gestern die Eckpunkte der Pflegereform beschlossen. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sieht die Reform damit trotz aller Verzögerungen „im Zeitplan“ und rechnet mit einem Inkrafttreten des Gesetzes im ersten Halbjahr 2012. Den konkreten Gesetzentwurf werde sein Ministerium in den kommenden Wochen erarbeiten. „Mit der Reform stärken wir den Zusammenhalt in der Gesellschaft und entlasten die Familienangehörigen“, sagte Bahr gestern im Anschluss an die Kabinettssitzung.

Die bereits vor rund eineinhalb Wochen von den Koalitionsspitzen vereinbarten Eckpunkte sehen vor, die Pflegeversicherung durch eine Beitragsanhebung von 0,1 Prozentpunkten ab 2013 finanziell besser auszustatten und dadurch auf eine nachhaltigere Grundlage zu stellen. Zudem soll eine steuerlich geförderte private Zusatzversicherung nach dem Vorbild der Riesterrente aufgebaut werden. Um die Versorgung von Demenzkranken zu verbessern, hatte bereits die Vorgängerregierung der Großen Koalition eine Neudefinition des Pflegebedürftigkeitsbegriffes angestrebt. Daran will auch Bahr festhalten. Noch im Laufe dieser Legislaturperiode sollen die Arbeiten am neuen Begriff abgeschlossen sein. Erleichterungen für Demenzkranke soll es aber bereits in der Übergangszeit geben. So sollen Betroffene kurzfristig zusätzliche Betreuungsleistungen erhalten und Pflegebedürftige künftig zwischen Leistungspaketen und Zeiteinheiten, deren Ausgestaltung mit dem Pflegedienst vereinbart wird, frei wählen können.

Pflegenden Angehörigen will der Minister die Teilnahme an Reha-Maßnahmen erleichtern und Auszeiten ermöglichen. Zudem soll es rentenrechtlich besser berücksichtigt werden, wenn mehrere Personen gepflegt werden. Um den Grundsatz „ambulant vor stationär“ zu stärken, sollen neue Wohnformen für Demenzkranke unterstützt werden, etwa durch eine zweckgebundene Pauschale für eine Pflegekraft in einer Wohngruppe. Darüber hinaus plant Bahr die einheitliche Berufsausbildung für Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege, um so die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern.

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P.E.G. aktuell - Pföhler fordert Patienten-ADAC

Donnerstag, 10. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 10. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Vorstandsvorsitzende der Rhön-Klinikum AG, Wolfgang Pföhler, spricht sich für eine Bündelung der Patienteninteressen in Deutschland aus. „Ähnlich den Selbsthilfeverbänden für andere Lebensbereiche, wie etwa dem ADAC, sollten Patienten in die Lage versetzt werden, die Durchsetzung von Rechten im Gesundheitssystem organisieren zu können“, fordert Pföhler im Gespräch mit f&w. Mehr Eigenverantwortung des Patienten bedeute neben Wahlmöglichkeiten und finanzieller Beteiligung auch, dass er auf die Gesundheitsversorgung Einfluss nehmen kann, so Pföhler. „Das setzt voraus, dass Patientenbeteiligung rechtlich legitimiert wird.“ Hierzu gehört laut dem Rhön-Chef auch, dass eine Patientenorganisation mit qualifizierten Vertretern und finanziellen Ressourcen ausgestattet sei. „Nur so kann eine angemessene Partizipation der Patienten an Reformvorhaben und strukturellen Veränderungen des Gesundheitssystems gewährleistet werden“, sagt Pföhler.
Diese Nachricht können Sie nachlesen in der aktuellen Ausgabe 6/2011 von f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus, die am morgigen Freitag erscheint.

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P.E.G. aktuell - Medizintechnologie auch 2011 Wachstums- und Jobmotor

Mittwoch, 02. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 02. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Medizintechnologie ist auch im laufenden Jahr Wachstumsbranche und Jobmotor. Laut ihrem Branchenverband BVMed verzeichnen die MedTech-Unternehmen 2011 ein Umsatzwachstum von 5,3 Prozent. Zudem seien insgesamt rund 3.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. 2012 blicken die Firmen mit vorsichtiger Zuversicht entgegen.

„Die wirtschaftliche Entwicklung der Branche ist weiter relativ stabil. Knapp 80 Prozent der befragten MedTech-Unternehmen rechnen in diesem Jahr mit einem besseren Umsatzergebnis als 2010“, sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstand Joachim Schmitt heute in Berlin, wo der Verband die Ergebnisse seiner Herbstumfrage vorstellte. Weiter seien die guten Ergebnisse überwiegend durch Exportzuwächse geprägt. Weniger erfreulich gestalte sich jedoch die Kostenseite der Medizinproduktehersteller, vor allem verursacht durch weiter gestiegene Rohstoffpreise und stark steigende Transportkosten. Zudem gerieten die Unternehmen zunehmend durch Außenstände unter Druck. „Die Gewinnsituation hat sich verschlechtert“, so Schmitt. Dennoch fiele der Ausblick auf 2012 vorsichtig optimistisch aus. 46 Prozent erwarteten ein besseres Gewinnergebnis als in diesem Jahr, lediglich 15 Prozent rechneten mit Einbußen.

Ein Plus verzeichnet die Branche auch bei den neu geschaffenen Arbeitsplätzen. Laut Umfrage haben mehr als die Hälfte der MedTech-Unternehmen 2011 neue Jobs geschaffen, 35 Prozent vermeldeten eine stabile Beschäftigtenzahl. Nur elf Prozent mussten Personal abbauen. Von den 117 Umfrageteilnehmern hochgerechnet auf die BVMed-Mitglieder seien so rund 3.000 neue Arbeitsplätze entstanden. „Damit leistet die Branche nicht nur einen hervorragenden Beitrag zur Gesundheitswirtschaft, sondern ist auch ein Hoffnungsträger für den deutschen Arbeitsmarkt“, sagte BVMed-Geschäftsführer Schmitt. Insgesamt beschäftige die Medizintechnologie in Deutschland mehr als 175.000 Menschen.

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P.E.G. aktuell - Westerfellhaus für effizientere Aufgabenteilung

Freitag, 28. Oktober 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 28. Oktober 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR) Andreas Westerfellhaus hat sich für eine effizientere Aufgabenverteilung in der ambulanten Pflege ausgesprochen. Pflegekräfte übernähmen heute von der Basispflege über hauswirtschaftliche Tätigkeiten bis hin zum Schmerzmanagement vielfältige Aufgaben. „Effektiver wäre eine pflegerische Versorgung, in der verschiedene Gesundheitsberufe je nach Kompetenz und Qualifikation zusammen wirken“, sagte Westerfellhaus in Münster, wo das Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster in dieser Woche eine Studie zur ambulanten Pflege vorstellte.

Westerfellhaus verwies auf die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses, der ebenfalls in dieser Woche den Weg für Modellprojekte freigemacht hatte, in denen besonders qualifizierte Pflegefachkräfte bislang Ärzten vorbehaltene Handlungen vornehmen dürfen. Damit habe der G-BA den Weg für eine neue Strukturierung der Pflegebranche geebnet. „Zu viele Schnittstellen in der ambulanten Pflege führen dazu, dass zu viel Zeit und Geld verschwendet wird“, sagte Westerfellhaus. Auch für den Leiter des Aktionsbündnisses Schmerzfreie Stadt Münster, den Professor der Pflegewissenschaft Jürgen Osterbrink, ist der Zeitfaktor wesentlich. Insbesondere Schmerzmanagement solle ohne Verzögerung möglich sein. „Denn je länger Schmerz unbehandelt bleibt, desto quälender ist er für Patienten und Angehörige“, so Osterbrink. Ärzte, Pflegende, Kostenträger, Patienten und Angehörige müssten gut vernetzt sein und kooperieren, damit die pflegerische Versorgung reibungslos funktioniere. Auch weitere Schritte, wie etwa eine elektronische Abwicklung von Medikamenten- oder Hilfsmittelverordnungen per digitaler Unterschrift, hält Osterbrink für sinnvoll, noch gebe es so etwas aber nicht.

Das Aktionsbündnis stellte eine Studie unter 14 ambulanten Pflegediensten in der Stadt vor. Ein Im Ergebnis habe sich gezeigt, dass mehr als die Hälfte der Pflegefachkräfte im Bereich Schmerztherapie nicht handlungsfähig sei.

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