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P.E.G. aktuell - Bundesrat fordert: Nicht an der Umschulung in sichere Arbeitsplätze in der Pflege sparen!

Dienstag, 08. Juni 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 08. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Bundesrat fordert in seiner aktuellen Stellungnahme zum Beschäftigungschancengesetz die Bundesregierung und die Bundesanstalt für Arbeit auf, weiterhin Altenpflegeumschülern das dritte Umschulungsjahr zu fördern. Nach dem Gesetz wird das letzte Umschulungsjahr nur bis Ende dieses Jahres gefördert. „Wir begrüßen die Entscheidung des Bundesrates sehr“, sagte Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa). „Angesichts des bereits bestehenden und sich noch verschärfenden Fachkräftemangels in der Pflege haben wir uns seit langem dafür eingesetzt, dass Umschülern, die sich für den Zukunftsberuf in der Altenpflege ausbilden lassen, anständig abgesichert werden und die Umschulungskosten vollständig übernommen werden.“
Weiterhin fordert der Ausschuss für Arbeit und Soziales gemeinsam mit dem Seniorenausschuss des Bundesrates, dass der Ausbildungsbonus für Altenpflegekräfte entfristet wird. Dieser Bonus ist ebenfalls bis Ende des Jahres befristet und sollte einen Anreiz für die Beschäftigung von besonders förderungsbedürftigen Auszubildenden schaffen. Hierzu gehören etwa Hauptschüler, die sich bislang erfolglos um eine Ausbildungsstelle bemüht haben. Jetzt ist die Bundesregierung zur Gegenäußerung durch Stellungnahme aufgefordert.
Der Appell des bpa-Präsidenten an die Politiker lautet daher: „Sparen Sie nicht an der Umschulung in sichere Arbeitsplätze! Pflege braucht die Förderung der Umschüler.“

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P.E.G. aktuell - Ein hoher Mindestlohn führt zu Versorgungslücken

Dienstag, 28. Juli 2009

Wie im Altenheim Online Newsletter des Vincentz-Verlags vom 28.07.2009 gelesen, hier folgende Meldung:

Dr. Boris Augurzky im Video
Ein hoher Mindestlohn für Pflegehilfskräfte könnte bis zum Jahr 2020 zu einer Versorgungslücke von 100.000 Pflegeplätzen in Pflegeeinrichtungen führen. Dr. Boris Augurzky, RWI, geht im aktuellen Altenheim Video auf dieses Ergebnis aus dem Pflegeheim Rating Report 2009 näher ein.
Der Experte führt aus, warum ein derzeit diskutierter bundeseinheitlicher Mindestlohn von 9,68 Euro pro Stunde insbesondere auf Anbieter in Ostdeutschland, private Anbieter und ambulante Dienste massive negative Effekte hätte und wie Einrichtungen gegensteuern könnten.

Hier das Video von Altenheim online ansehen! 

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