14. Juli 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 14. Juli 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Die bayerische Landesregierung will sich in den kommenden Jahren mit insgesamt 346 Millionen Euro an der Modernisierung von Krankenhäusern in der Region Oerbayern beteiligen. Das teilte Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) gestern in München mit. So sollen im kommenden Jahr rund 26,6 Millionen, 2012 etwa 26,1 Millionen, 2013 knapp 24,7 Millionen und 2014 rund 12,7 Millionen Euro in insgesamt neun Bauprojekte investiert werden. „Wir setzen damit gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein nachhaltiges konjunkturpolitisches Signal“, sagte Fahrenschon. Die vom Ministerrat verabschiedeten Investitionen trügen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung in Oberbayern bei und seien zudem ein wichtiger Beitrag zur Ankurbelung der Bautätigkeit und damit zur Stabilisierung der konjunkturellen Entwicklung sowie für den Erhalt heimischer Arbeitsplätze.
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13. Juli 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 13. Juli 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Deutschlands Apotheken wollen den gesetzlichen Krankenkassen 850 Millionen Euro durch die Umsetzung der Rabattverträge eingespart haben. Das belegten aktuelle Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums. Danach hätten die von den Kassen mit den Herstellern ausgehandelten und von den Apothekern in der Praxis realisierten Verträge im vergangenen Jahr etwa ein Drittel aller Arzneimittelrabatte ausgemacht. Zusätzlich hätten die Apotheken den Krankenkassen noch 1,1 Milliarden Euro Apothekenrabatt gewährt.
„Die Apotheken setzen die Rabattverträge mit großem Aufwand in die Praxis um, werden jedoch ebenso wie die Versicherten über die tatsächlichen Einsparungen und den Erfolg einzelner Krassen im Unklaren gelassen“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes Fritz Becker gestern in Berlin. Er kritisierte erneut, dass die meisten Kassen keine Details zu den mit den Herstellern ausgehandelten Rabattvereinbarungen machten, sondern diese geheim hielten.
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08. Juli 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 08. Juli 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat die von der Koalition beschlossene Erhöhung der Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) als sozial unausgewogen und enttäuschend kritisiert. „Statt an den grundlegenden strukturellen Defiziten der GKV neue Weichenstellungen vorzunehmen, werden einseitig die Versicherten belastet“, sagte DPR-Präsident Andreas Westerfellhaus in Berlin. Nach dem Rasenmäherprinzip würde künftig überall ein bisschen weniger ausgegeben, „um ja nur niemandem im System weh zu tun“. Dabei versäume es die Regierung, die Chance in der Krise zu nutzen und tatsächlich eine Gesundheitsreform auf den Weg zu bringen, die diesen Namen verdiene.Westerfellhaus befürchtet weiter steigende Preise bei einem begrenzten Mehrwert für die Patienten. Seiner Ansicht nach hat sich die Koalition vom Solidaritätsprinzip verabschiedet. Wer nur die ökonomischen Herausforderungen angehe, ohne gleichzeitig die Strukturen des Gesundheitswesens einer nachhaltigen zukunftsorientierten Reform zu unterziehen, werde scheitern. Anscheinend habe keine Regierungskonstellation in Deutschland die Kraft, zu prüfen, „wo Versicherungsbeiträge vergeudet und wo sie sinnvoller verwendet werden könnten“. Der DPR-Präsident attestiert dem deutschen Gesundheitssystem immer mehr Verwaltung bei immer weniger Versorgung, die höchsten Medikamentenpreise in der Welt, eine kaum beachtete Prävention und eine Aufgabenverteilung zwischen den Berufsgruppen, die mehr auf jahrhundertealten Traditionen beruht als auf der effizienten Nutzung von vorhandenen Kompetenzen.
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07. Juli 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 07. Juli 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Die gestern von der schwarz-gelben Koalition beschlossenen Eckpunkte zur Gesundheitsreform haben heftige Reaktionen hervorgerufen. Sowohl die Opposition im Bundestag, als auch Gewerkschaften und Sozialverbände kritisierten die Regierungspläne als unsozial und gegensätzlich zu den Wahlversprechen der Koalitionsparteien. Aber auch Arbeitgeber, Leistungserbringer und die auf zusätzliche Finanzmittel und damit eine schnelle Reform angewiesene Gesetzliche Krankenversicherung selbst zeigten sich enttäuscht über das Ergebnis des monatelangen koalitionsinternen Ringens um eine Reform.„Die Koalition startet mit einem grandiosen Wortbruch in die Sommerferien“, sagte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier gestern in Berlin. Statt dem versprochenen „Mehr Netto vom Brutto“ hätten die Menschen künftig wegen der steigenden Sozialabgaben weniger im Portemonnaie. Dem schloss sich Grünen-Fraktionschefin Renate Künast an. Von der versprochenen Reform seien nur noch „eine Beitragserhöhung und ein sogenannter Zusatzbeitrag“ übrig geblieben. Die Gesundheitsexpertin der Grünen, Biggi Bender, sieht in den von Rösler vorgestellten Plänen den Ausstieg aus der Solidarität im Gesundheitswesen. Die Koalition wolle die Arbeitgeber aus der Finanzierungsverantwortung entlassen und künftige Ausgabensteigerungen allein von den Versicherten tragen lassen. „Die Überführung der Krankenversicherung in ein Kopfpauschalensystem ist damit vorgezeichnet“, sagte Bender in Berlin. Die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag Carola Reimann (SPD) bezeichnete die Koalitionspläne als Bankrotterklärung. „Dies ist die schlechteste und unsozialste Gesundheitsreform aller Zeiten“, so Reimann.
Deutlich Stellung bezogen auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der Paritätische Wohlfahrtsverband. DGB-Vorstandsmitglied Amelie Buntenbach sprach von einer „Kampfansage an die 70 Millionen Versicherten“, die auf skandalöse Weise belastet würden, während die Arbeitgeber mittel- und langfristig aus der Verantwortung für die Kassenfinanzierung entlassen würden. „Daran ändert auch die einmalige Beitragserhöhung für 2011 nichts“, so Buntenbach. Der Paritätische Wohlfahrtsverband forderte die Koalition auf, strukturelle Reformen vorzunehmen statt hilflos an Symptomen herumzudoktorn. Mehrere Sozialverbände schlossen sich der Kritik an.
Arbeitgeber und Leistungserbringer zeigten sich ebenfalls unzufrieden und enttäuscht über die vorgestellten Eckpunkte. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnte erneut vor einer Gefährdung der wirtschaftlichen Erholung. Durch die Anhebung des Beitragssatzes werde Arbeit „um mehr als zwei Milliarden Euro“ teurer. Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft Rudolf Kösters sprach von einem „Rückfall in die Kürzungspolitik für Krankenhäuser“. Wieder einmal müssten die Kliniken für die Sanierung der gesetzlichen Krankenkassen herhalten. Aus Sicht der ohnehin unterfinanzierten Krankenhäuser sei dies nicht nachvollziehbar.
Auch die Chefin des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung Doris Pfeiffer äußerte sich kritisch zu den Plänen der Bundesregierung. Diese blieben „deutlich hinter den Möglichkeiten zurück“. So könnten die Zusatzbelastungen der Versicherten angesichts rekordhoher Einnahmen von Ärzten und Kliniken merklich geringer sein. Pfeiffer wiederholte die Haltung ihres Verbandes, dass eine Nullrunde für Kliniken und Ärzte angemessen und tragbar gewesen wäre. „Mit einem engagierteren Sparkpaket hätte ein Teil der Zusatzbelastungen vermieden werden können, ohne dass die Versorgung der Patienten darunter gelitten hätte“, so Pfeiffer. Allein bei Kliniken und Ärzten wären Einsparungen von zwei Milliarden Euro möglich gewesen.
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07. Juli 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 06. Juli 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Die gesetzlichen Krankenkassen rechnen damit, dass die Ausgaben im Gesundheitswesen auch in der Zukunft weiter steigen werden und fordern mehr Beitragssouveränität und drastischere Einsparungen für Leistungserbringer und Pharmaindustrie. Der Sprecher des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Florian Lanz, beharrte gegenüber der „Ärzte Zeitung“ auf eine „kleine Minusrunde“ für die Ärzte und eine „echte Nullrunde“ für die Krankenhäuser. Auch das von der Regierung verabschiedete Sparpaket für den Arzneimittelmarkt, das rund zwei Milliarden Euro einbringen soll, geht ihm nicht weit genug. Er kritisierte indirekt, dass die schwarz-gelbe Koalition sich zurzeit nur mit Beitragssätzen und Zusatzbeiträgen, also der Einnahmenseite, beschäftigt. „Unsere Sorge ist, dass das Thema Einsparungen am Ende womöglich zu kurz kommt“, so Lanz. Die Ausgabenseite dürfe nicht ins Hintertreffen geraten.Auch der Vorsitzende der Techniker Krankenkasse (TK), Norbert Klusen, äußerte sich gegenüber der „Südwest Presse“ skeptisch zu den geplanten Mehreinnahmen. Diese würden lediglich 2010 ausreichen. „Die Ausgaben werden weiter steigen“, so Klusen. Die Anhebung des Beitragssatzes von 14,9 auf 15,5 Prozent hält Klusen ebenso für vertretbar wie eine Verdoppelung des Zusatzbeitrages. Hier wäre ihm die Aufhebung der sogenannten Ein-Prozent-Regelung, der Begrenzung des Zusatzbeitrages auf maximal ein Prozent des Einkommens des Versicherten. „Sinnvoll wäre es eigentlich, unter einem steuerfinanzierten Sozialausgleich den Höchstbetrag ganz abzuschaffen und so den Kassen mehr Souveränität zu geben“, sagte Klusen.
Auch der Chef der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) Rheinland-Hamburg, Wilfried Jacobs, rechnet nicht damit, dass die Zusatzeinnahmen durch die Beitragserhöhung langfristige Wirkung haben werden. „Höchstens ein Jahr, dann werden Kassen wieder Milliarden fehlen“, sagte Jacobs der „Rheinischen Post“. Er schlug eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze vor und eine Erschwerung des Wechsels von gutverdienenden Versicherten in die Private Krankenversicherung sowie höhere Zuzahlungen der Bundesagentur für die Krankenversicherung der Arbeitslosengeld-II-Empfänger. „Der eingeleitete Sparkurs ist richtig, geht aber nicht weit genug“, so Jacobs. Auch er nannte die Ausgaben für Arzneimittel als Ansatzpunkt für weitere Einsparungen. „Die Arzneikosten in Deutschland sind die höchsten in Europa.“
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06. Juli 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 06. Juli 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Die Koalition aus CDU, CSU und FDP hat sich nach Medienberichten auf eine Gesundheitsreform geeinigt. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Koalitionskreise berichtet, soll neben der gestern beschlossenen Anhebung des allgemeinen Beitragssatzes zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auch der Zusatzbeitrag für die Krankenkassen erhöht werden. Statt der bisherigen Begrenzung auf acht Euro solle künftig ein jährlicher Richtwert gemäß den Kosten im Gesundheitswesen ermittelt werden. Über die tatsächliche Höhe solle aber jede Kasse selbst entscheiden können. Zudem soll die sogenannte Ein-Prozent-Regelung, die den Zusatzbeitrag auf maximal ein Prozent des Bruttoeinkommens der Mitglieder beschränkt, künftig als Zwei-Prozent-Regel fortleben. Im Gegenzug für die höheren Zusatzbeiträge sei ein Sozialausgleich geplant, so die dpa. Parallel habe die Koalition „kräftige Einsparungen“ beschlossen.„Das zu erwartende Defizit in Höhe von elf Milliarden Euro für das Jahr 2011 wird ausgeglichen werden“, sagte Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) auf einer Pressekonferenz heute Nachmittag in Berlin. Gleichzeitig werde auch der Einstieg in eine dauerhaft solide Finanzierung des Gesundheitssystems geschafft. Dazu würden sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer herangezogen. Die Reform des Gesundheitssystems und der Ausgaben bleibe aber eine Daueraufgabe.
Laut Rösler beläuft sich das Einsparvolumen bei Krankenkassen, Krankenhäusern, Ärzten und Pharmaindustrie 2011 auf etwa 3,5 Milliarden Euro, im Folgejahr auf gut vier Milliarden Euro. Für 2012 und 2013 rechnet Rösler mit einem geringeren Defizit, ab 2014 werde ein Ausgleich über Steuermittel „von unter einer Milliarde“ Euro erforderlich sein, um den Sozialausgleich zwischen Arm und Reich zu schaffen.
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06. Juli 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 01. Juli 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Der Direktor der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover, Professor Axel Haverich, ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Wie die Gesellschaft Ende vergangener Woche in Berlin mitteilte, löst Haverich turnusgemäß Professor Reiner Gradinger ab, der als sein Stellvertreter weiter dem Vorstand angehören wird. Parallel hat auch der bereits im April gewählte neue Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen (BDC), Professor Hans-Peter Bruch seine Arbeit aufgenommen. Der Facharzt für Chirurgie, Viszeral-, Gefäß- und Unfallchirurgie und Chefarzt der chirurgischen Klinik am Universitätsklinikum Lübeck löste am 1. Juli seinen Vorgänger Professor Michael Polonius ab.
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01. Juli 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 01. Juli 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2009 um 1,52 Milliarden Euro, das entspricht 5,2 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr auf 30,7 Milliarden Euro angestiegen. Das geht aus dem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Arzneimittel-Atlas 2010 hervor, den das Institut für Gesundheits- und Gesellschaftsforschung (IGES) im Auftrag des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa) erstellt hat.Damit habe sich der Trend der Vorjahre bestätigt, wonach die jährliche Steigerungsrate jeweils zwischen 1,4 und 1,5 Milliarden Euro gelegen habe. Sprunghafte Steigerungen waren und seien nicht in Sicht, sagte IGES-Direktor Prof. Bertram Häussler.
Die von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) vereinbarten Ausgabenobergrenzen wurden nach dem Arzneimittelatlas in keiner einzigen Region eingehalten. Die Einsparungen seien regional sehr unterschiedlich, erklärte Häussler. 2009 sollten die Ärzte in Berlin, Niedersachsen und Schleswig- Holstein pro Versichertem und Jahr bis zu 122 Euro einsparen, die Ärzte in Nordrhein, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern dagegen nur 40 Euro, jene in Rheinland-Pfalz lediglich 39 Euro. Im gesamten Bundesgebiet sollten sich die Einsparungen auf insgesamt 4,1 Milliarden Euro summieren. Im Ergebnis wichen die Ist-Ausgaben jedoch in jeder KV von den Soll-Ausgaben ab.
Die regionalen Vorgaben für die Soll-Ausgaben seien unrealistisch, sagte Häussler. Sie stünden in keinem Zusammenhang mit dem tatsächlichen Bedarf an Arzneimitteln.
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29. Juni 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 29. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Das Universitätsklinikum Heidelberg erhält für fast 17 Millionen Euro einen Neubau für das Pathologische Institut. „Die Mittel stammen zu 75 Prozent aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm und zu 25 Prozent aus dem Landesinfrastrukturprogramm“, sagte Baden-Württembergs Finanzminister Willi Stächele (CDU) gestern anlässlich des Spatenstichs. Das siebenstöckige Gebäude auf rund 3.400 Quadratmetern soll das bisherige, noch aus dem Jahr 1964 stammende Hochhaus auf dem Campus Neuenheim ersetzen. Nach Auskunft des Uni-Klinikums entspricht es „nicht mehr den baulichen Anforderungen an ein modernes Institut“ und hätte nur unter einer kompletten Stilllegung saniert werden können.
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29. Juni 2010
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 29. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Der Bundesverband Medizintechnologie hat einen neuen Leitfaden zu Patienteninformationen und zum Umgang mit Patientenorganisationen herausgegeben. „Es geht uns um verständlich aufbereitete und gut illustrierte Informationen, die aktuell, verlässlich und transparent sind“, sagte BVMed-Geschäftsführer Joachim Schmitt gestern in Berlin. Da es für Patienten wichtig sei, mit ihren Fragen in einen Dialog treten zu können, empfiehlt der BVMed den Unternehmen, die Möglichkeiten des Web 2.0 zu nutzen.Der Verband will nach eigenen Angaben Interaktion und Service bieten sowie Informationen zur Verfügbarkeit und Erstattung von neuen Verfahren. Die Patienteninformation ersetze die Arzt-Patient-Beziehung nicht, sondern ergänze diese sinnvoll. Oberste Priorität habe dabei die Transparenz. „Es geht um Respekt vor den Interessen der Patientenvertreter und um klare Absprachen bei der Zusammenarbeit ohne gegenseitige Berührungsängste“, so der BVMed.
Der Praxisleitfaden „Aufbereitung von Patienteninformationen und Umgang mit Patientengruppen“ kann auf der Website des BVMed abgerufen werden.
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