Archiv für die Kategorie ‘Reha’

P.E.G. aktuell - Gesundheitsfonds 2011 mit drei Milliarden Euro im Plus

Mittwoch, 23. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 23. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Gesundheitsfonds wird nach Aussagen von Johannes Singhammer (CSU) das laufende Jahr mit einem Überschuss von drei Milliarden Euro abschließen. Wie die „Frankfurter Rundschau“ berichtet, sagte der Gesundheitsexperte und Fraktionsvize der Union in der gestrigen Haushaltsdebatte im Bundestag, mit den gesetzlichen Rücklagen für Vorsorge und Sozialausgleich sei sogar ein Plus von acht Milliarden Euro möglich. „Der Zustand der Gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland ist das glatte Gegenteil der griechischen Staatsfinanzen“, zitiert die Zeitung den Politiker.

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P.E.G. aktuell - Deutsche erwarten schlechtere und teurere Versorgung

Mittwoch, 23. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 23. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Erwartungen der Deutschen, wie sich die Gesundheitsversorgung in den kommenden Jahren entwickeln wird, sind nicht rosig. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport des Finanzdienstleisters MLP hervor, für den das Allensbacher Institut für Demoskopie in der zweiten Septemberhälfte 2.262 Bürger repräsentativ befragt hat. Obwohl die Mehrheit der Bürger das Gesundheitssystem aktuell noch als gut bewertet und sich für den Krankheitsfall abgesichert fühlt und sich diese Zahlen gegenüber den Vorjahren erneut verbessert haben, ist der Ausblick in die Zukunft düster. Die Mehrheit fürchtet steigende Kosten, eine schlechtere Versorgung und eine schlechtere Absicherung.

79 Prozent rechnen für die kommenden zehn Jahre mit steigenden Beiträgen zur Krankenversicherung, genauso viele mit einer immer stärkeren Entwicklung hin zur Zwei-Klassen-Medizin. 78 Prozent gehen von höheren Zuzahlungen auf Medikamente aus, 67 von zunehmenden Schwierigkeiten, teure Medikamente überhaupt verschrieben zu bekommen. 61 Prozent fürchten, bestimmte Behandlungen aus Kostengründen nicht mehr zu erhalten und dass ihre Ärzte weniger Zeit für sie haben werden. 58 Prozent rechnen bereits damit, dass die Krankenkassen künftig nur noch eine medizinische Grundversorgung übernehmen werden. 57 Prozent bezweifeln, dass sich die Versorgung auf dem heutigen Niveau aufrecht erhalten lässt, 43 Prozent das noch genügend Ärzte zur Verfügung stehen werden. Lediglich 16 Prozent trauen dem Gesundheitssystem zu, auch in zehn Jahren noch ähnlich leistungsfähig zu sein wie heute.

Dabei stellen sich nach dem heute vorgestellten Report die Zahlen für die aktuelle Versorgungslage positiv dar. So bewerten 72 Prozent die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems als gut oder sehr gut, nach 70 Prozent im Vorjahr und 59 Prozent 2008. Auch die Zahl der gesetzlich Krankenversicherten, die sich gut abgesichert fühlen, ist gegenüber den Vorjahren kontinuierlich gestiegen, von 56 Prozent in 2008 auf aktuell 64 Prozent. 68 Prozent halten die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen aktuell für ausreichend.

Ein anderes Bild bietet sich bei der Pflegeversicherung. 52 Prozent sorgen sich laut dem Report nicht ausreichend abgesichert zu sein, sollten sie pflegebedürftig werden. Vor zwei Jahren sagten dies lediglich 49 Prozent, vor vier Jahren 46 Prozent. Der gesetzlichen Pflegeversicherung misstrauen sogar 77 Prozent, nach 64 Prozent im vergangenen Jahr. Offenbar hat das Jahr der Pflege das Vertrauen der Bürger in die Sicherungssysteme eher geschwächt als gestärkt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels halten nur noch zehn Prozent das Gesundheitssystem für ausreichend auf die damit verbundenen Herausforderungen vorbereitet. 86 Prozent erachten hingegen eine grundlegende Reform für notwendig.

20 Prozent der Gesamtbevölkerung rechnet in den kommenden Jahren mit einem Ärztemangel, 13 Prozent sieht diesen bereits heute. Auf dem Land sind diese Werte deutlich höher, mit 29 und 20 Prozent in Städten mit weniger als 25.000 Einwohnern. In Regionen mit mehr als 750.000 Einwohnern glauben hingegen nur zwölf Prozent an einen drohenden Ärztemangel, lediglich sieben Prozent meinen diesen bereits heute zu beobachten. Auch im Ost-West-Vergleich gehen die Zahlen deutlich auseinander. So rechnen in den östlichen Bundesländern zwischen 20 und 42 Prozent mit einem Ärztemangel und erachten zwischen 29 und 43 Prozent diesen bereits für gegeben. Im Westen hingegen liegt die Spanne bei den Befürchtungen eines Medizinermangels zwischen zehn und 24 Prozent, beim bereits existenten Ärztemangel zwischen zwei und zwölf Prozent.

Gleichbleibend schlecht ist das Vertrauen der Bürger in die deutsche Gesundheitspolitik. 82 Prozent glauben nicht, dass die Politik den Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf das Gesundheitssystem ausreichend Bedeutung beimessen. Lediglich 17 Prozent haben einen guten Eindruck von der Gesundheitspolitik der Bundesregierung, nach 13 Prozent im Vorjahr, 14 Prozent 2009, und immerhin 18 Prozent 2008, also noch zu Zeiten der Großen Koalition.

Der vollständige MLP-Gesundheitsreport 2011 kann hier bestellt werden.

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P.E.G. aktuell - Eckpunkte der Pflegereform beschlossen

Donnerstag, 17. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 17. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Bundesregierung hat gestern die Eckpunkte der Pflegereform beschlossen. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sieht die Reform damit trotz aller Verzögerungen „im Zeitplan“ und rechnet mit einem Inkrafttreten des Gesetzes im ersten Halbjahr 2012. Den konkreten Gesetzentwurf werde sein Ministerium in den kommenden Wochen erarbeiten. „Mit der Reform stärken wir den Zusammenhalt in der Gesellschaft und entlasten die Familienangehörigen“, sagte Bahr gestern im Anschluss an die Kabinettssitzung.

Die bereits vor rund eineinhalb Wochen von den Koalitionsspitzen vereinbarten Eckpunkte sehen vor, die Pflegeversicherung durch eine Beitragsanhebung von 0,1 Prozentpunkten ab 2013 finanziell besser auszustatten und dadurch auf eine nachhaltigere Grundlage zu stellen. Zudem soll eine steuerlich geförderte private Zusatzversicherung nach dem Vorbild der Riesterrente aufgebaut werden. Um die Versorgung von Demenzkranken zu verbessern, hatte bereits die Vorgängerregierung der Großen Koalition eine Neudefinition des Pflegebedürftigkeitsbegriffes angestrebt. Daran will auch Bahr festhalten. Noch im Laufe dieser Legislaturperiode sollen die Arbeiten am neuen Begriff abgeschlossen sein. Erleichterungen für Demenzkranke soll es aber bereits in der Übergangszeit geben. So sollen Betroffene kurzfristig zusätzliche Betreuungsleistungen erhalten und Pflegebedürftige künftig zwischen Leistungspaketen und Zeiteinheiten, deren Ausgestaltung mit dem Pflegedienst vereinbart wird, frei wählen können.

Pflegenden Angehörigen will der Minister die Teilnahme an Reha-Maßnahmen erleichtern und Auszeiten ermöglichen. Zudem soll es rentenrechtlich besser berücksichtigt werden, wenn mehrere Personen gepflegt werden. Um den Grundsatz „ambulant vor stationär“ zu stärken, sollen neue Wohnformen für Demenzkranke unterstützt werden, etwa durch eine zweckgebundene Pauschale für eine Pflegekraft in einer Wohngruppe. Darüber hinaus plant Bahr die einheitliche Berufsausbildung für Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege, um so die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern.

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P.E.G. aktuell - Bundesrechnungshof kritisiert Krankenkassen

Mittwoch, 16. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 16. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Bundesrechnungshof hat den Umgang der gesetzlichen Krankenkassen mit den Beitragsgeldern ihrer Versicherten kritisiert. Im heute vorgestellten aktuellen Jahresbericht kritisieren die unabhängigen Kontrolleure mit Sitz in Bonn leichtfertiges oder verschwenderisches Wirtschaften. Ein Beispiel seien zu große und zu teure Mietobjekte, wodurch Schäden in Millionenhöhe entstanden seien. Als weiteres Beispiel nannte Rechnungshofpräsident Dieter Engels die vielfach steigenden Vorstandsvergütungen und Verwaltungsausgaben nach Kassenfusionen. Nur in wenigen der geprüften Zusammenschlüsse, immerhin jeder vierte zwischen 2007 und 2009, seien Leistungsausgaben gesenkt worden. Zudem kritisierte Engels mitunter entstehende Nebenkosten von Fusionen, wenn diese gegen hohen Aufwand von externen Unternehmensberatungen begleitet würden.

Um die Kassenfinanzen in den Griff zu kriegen, schlägt der Rechnungshof eine strengere Kontrolle vor. So sollen Fusionskonzepte oder auch Mietverträge künftig den zuständigen Aufsichtsbehörden vorab vorgelegt und auf ihre Schlüssigkeit oder Wirtschaftlichkeit hin geprüft werden.

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P.E.G. aktuell -

Freitag, 11. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 11. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Die stationären Kosten in deutschen Krankenhäusern sind 2010 je Fall um 2,2 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) heute in Wiesbaden auf der Basis vorläufiger Ergebnisse mit. Umgerechnet auf rund 18 Millionen Patienten, die 2010 vollstationär behandelt wurden, betrugen die stationären Krankenhauskosten je Fall im Jahr 2010 im Bundesdurchschnitt 3.854 Euro (2009: 3.772 Euro). Die Gesamtkosten der Krankenhäuser beliefen sich im Jahr 2010 auf 79,7 Milliarden Euro. Der größte Teil der Krankenhauskosten entfiel auf das Personal (47,4 Milliarden Euro, plus 3,4 Prozent gegenüber 2009), gefolgt von den Sachkosten (30,2 Milliarden Euro, plus 3,3 Prozent). Unter den Gesamtkosten waren Ausgaben für nichtstationäre Leistungen in Höhe von 10,3 Milliarden Euro.

Die durchschnittlichen Kosten je Fall variierten in den einzelnen Bundesländern stark. Am niedrigsten waren sie in Mecklenburg-Vorpommern mit 3.516 Euro je Fall, am höchsten in Bremen mit 4.311 Euro. Die Unterschiede in den Durchschnittskosten je Behandlungsfall nach Ländern werden vom Versorgungsangebot sowie von der Art und Schwere der behandelten Erkrankungen beeinflusst, so das Statistische Bundesamt.

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P.E.G. aktuell - Pföhler fordert Patienten-ADAC

Donnerstag, 10. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 10. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Vorstandsvorsitzende der Rhön-Klinikum AG, Wolfgang Pföhler, spricht sich für eine Bündelung der Patienteninteressen in Deutschland aus. „Ähnlich den Selbsthilfeverbänden für andere Lebensbereiche, wie etwa dem ADAC, sollten Patienten in die Lage versetzt werden, die Durchsetzung von Rechten im Gesundheitssystem organisieren zu können“, fordert Pföhler im Gespräch mit f&w. Mehr Eigenverantwortung des Patienten bedeute neben Wahlmöglichkeiten und finanzieller Beteiligung auch, dass er auf die Gesundheitsversorgung Einfluss nehmen kann, so Pföhler. „Das setzt voraus, dass Patientenbeteiligung rechtlich legitimiert wird.“ Hierzu gehört laut dem Rhön-Chef auch, dass eine Patientenorganisation mit qualifizierten Vertretern und finanziellen Ressourcen ausgestattet sei. „Nur so kann eine angemessene Partizipation der Patienten an Reformvorhaben und strukturellen Veränderungen des Gesundheitssystems gewährleistet werden“, sagt Pföhler.
Diese Nachricht können Sie nachlesen in der aktuellen Ausgabe 6/2011 von f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus, die am morgigen Freitag erscheint.

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P.E.G. aktuell - Bundessozialgericht begrenzt Kassenwettbewerb

Mittwoch, 09. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 09. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Tarife mit Selbstbehalt dürfen andere Versicherte einer gesetzlichen Krankenversicherung nicht belasten. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem Grundsatzurteil entschieden und einen Tarif der Securvita BKK als gesetzeswidrig verworfen, meldet „Focus online“. Er sah je nach Einkommen einen Selbstbehalt von 200, 400 oder 600 Euro vor. Die Versicherten sollten im Gegenzug Prämien von 200, 400 oder 600 Euro erhalten. Allerdings bekamen die unteren Einkommen der mittleren Gruppe deutlich weniger Geld zurück: bei einem Monatseinkommen von 852 Euro beispielsweise nur 168 statt der versprochenen 400 Euro. Die Satzung sei nicht klar genug, monierte das BSG. Dass dies ausgerechnet die unteren Einkommen der Gruppe treffe, verstoße gegen das Gleichheitsgebot des Grundgesetzes. Zudem dürfen Selbstbehalt-Tarife nur hauptversicherten Mitgliedern, nicht jedoch mitversicherten Personen angeboten werden. Deutliche Zweifel äußerte das BSG daran, dass sich der Securvita-Tarif selber trägt. Defizite zulasten anderer Versicherter seien nicht zulässig. Wegen der anderen Gesetzesverstöße konnte das BSG diesen Punkt im Fall der Securvita aber letztlich offenlassen.

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P.E.G. aktuell - Ärzteschaft trauert um Jörg-Dietrich Hoppe

Dienstag, 08. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 08. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der langjährige Präsident der Bundesärztekammer Jörg-Dietrich Hoppe ist tot. Der Allgemeinmediziner und Pathologe starb am Montag im Alter von 71 Jahren in Köln. „Mit Jörg-Dietrich Hoppe verliert die deutsche Ärzteschaft viel zu früh nicht nur einen ihrer großen Präsidenten und einen leidenschaftlichen Kämpfer für den freiheitlichen Arztberuf, sondern auch einen ganz außergewöhnlichen Menschen“, sagte Frank Ulrich Montgomery, der das Präsidentenamt der Bundesärztekammer erst in diesem Sommer von Hoppe übernommen hatte. „In einem politischen Umfeld, in dem täglich um Geld, Macht und Interessen gerungen wird, ist er Arzt geblieben und hat sich seine Menschlichkeit bewahrt“, so Montgomery.

Hoppe war seit 1970 in der ärztlichen Berufspolitik engagiert. Von 1979 bis 1989 war er Vorsitzender der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, seit 1999 Präsident der Bundesärztekammer. Zudem war er 18 Jahre lang Präsident der Ärztekammer Nordrhein. Hoppe stieß immer wieder gesellschaftliche Diskussionen an, wie zuletzt um Rationierung und Priorisierung in der medizinischen Versorgung, und warnte immer wieder vor der Kommerzialisierung und Überreglementierung der Medizin. Besonders am Herzen lag ihm zudem die ethische Komponente des Heilberufs.

„Wir haben mit Jörg Hoppe einen wunderbaren Kollegen und treuen Freund verloren, der uns allen ein großes Vorbild bleiben wird. Wie nur wenige andere hat er über Jahrzehnte die ärztliche Berufspolitik auf eine sehr nachhaltige Weise geprägt und sich in der Ärzteschaft wie auch in Wissenschaft und Politik höchstes Ansehen erworben“, sagte der Vorsitzende des Marburger Bundes Rudolf Henke.

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P.E.G. aktuell - Zwei Helios Kliniken mit neuen Geschäftsführern

Freitag, 04. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 03. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Helios Kliniken Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf und Bad Saarow in Brandenburg erhalten zum Jahreswechsel neue Geschäftsführer. In Berlin übernimmt der Industriekaufmann und Diplom-Betriebswirt Alexander Steudel den Posten von Djordje Nikolic, der das Unternehmen nach genau zwei Jahren verlässt, um sich anderen beruflichen Aufgaben zuzuwenden. In Bad Saarow tritt der Arzt und Master of Science Healthcare Management Mate Ivancic die Geschäftsleitung von Corinna Glenz, die zur Regionalgeschäftsführerin der Helios Region Süd aufsteigt.

„Ich freue mich, dass wir mit Alexander Steudel und Dr. Mate Ivancic zwei engagierte und hervorragende Klinikmanager als Klinikgeschäftsführer für unsere Region gewinnen konnten“, sagte der Regionalgeschäftsführer Berlin-Brandenburg bei Helios Armin Engel gestern bei Bekanntgabe der Personalien. Bei den beiden Standorten in Berlin-Zehlendorf und Bad Saarow handele es sich um zwei leistungsstarke und erfolgreiche Kliniken mit in einzelnen Fachgebieten überregionaler Reputation. Zugleich dankte er dem scheidenden Geschäftsführer Nikolic. Er habe das Klinikum maßgeblich weiterentwickelt und das Profil des Hauses erfolgreich geschärft.

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P.E.G. aktuell - Medizintechnologie auch 2011 Wachstums- und Jobmotor

Mittwoch, 02. November 2011

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 02. November 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Medizintechnologie ist auch im laufenden Jahr Wachstumsbranche und Jobmotor. Laut ihrem Branchenverband BVMed verzeichnen die MedTech-Unternehmen 2011 ein Umsatzwachstum von 5,3 Prozent. Zudem seien insgesamt rund 3.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. 2012 blicken die Firmen mit vorsichtiger Zuversicht entgegen.

„Die wirtschaftliche Entwicklung der Branche ist weiter relativ stabil. Knapp 80 Prozent der befragten MedTech-Unternehmen rechnen in diesem Jahr mit einem besseren Umsatzergebnis als 2010“, sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstand Joachim Schmitt heute in Berlin, wo der Verband die Ergebnisse seiner Herbstumfrage vorstellte. Weiter seien die guten Ergebnisse überwiegend durch Exportzuwächse geprägt. Weniger erfreulich gestalte sich jedoch die Kostenseite der Medizinproduktehersteller, vor allem verursacht durch weiter gestiegene Rohstoffpreise und stark steigende Transportkosten. Zudem gerieten die Unternehmen zunehmend durch Außenstände unter Druck. „Die Gewinnsituation hat sich verschlechtert“, so Schmitt. Dennoch fiele der Ausblick auf 2012 vorsichtig optimistisch aus. 46 Prozent erwarteten ein besseres Gewinnergebnis als in diesem Jahr, lediglich 15 Prozent rechneten mit Einbußen.

Ein Plus verzeichnet die Branche auch bei den neu geschaffenen Arbeitsplätzen. Laut Umfrage haben mehr als die Hälfte der MedTech-Unternehmen 2011 neue Jobs geschaffen, 35 Prozent vermeldeten eine stabile Beschäftigtenzahl. Nur elf Prozent mussten Personal abbauen. Von den 117 Umfrageteilnehmern hochgerechnet auf die BVMed-Mitglieder seien so rund 3.000 neue Arbeitsplätze entstanden. „Damit leistet die Branche nicht nur einen hervorragenden Beitrag zur Gesundheitswirtschaft, sondern ist auch ein Hoffnungsträger für den deutschen Arbeitsmarkt“, sagte BVMed-Geschäftsführer Schmitt. Insgesamt beschäftige die Medizintechnologie in Deutschland mehr als 175.000 Menschen.

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