Archiv für die Kategorie ‘Reha’

P.E.G. aktuell - Kassen sollen Strafgelder für säumige Zusatzbeiträge eintreiben

Mittwoch, 18. August 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 18. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Strafzahlungen für ausstehende Zusatzbeiträge sollen nicht von den Arbeitgebern, sondern von den Krankenkassen eingetrieben werden. Darauf haben sich die Gesundheitsexperten von CSU, CSU und FDP gestern bei ihren Beratungen in Berlin geeinigt. Ein erster Entwurf von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hatte vorgesehen, dass die Arbeitgeber die Strafgelder einziehen sollten. Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, soll sich die Sanktion auf mindestens 30 Euro bei einer Obergrenze von höchstens drei monatlichen Zusatzbeiträgen belaufen. „Das ist eine richtige Maßnahme, um die Versichertengemeinschaft zu schützen“, sagte Rösler.Nach einer Meldung der „Bild“-Zeitung weigern sich bereits heute rund 30 Prozent der Versicherten jener Kassen mit Zusatzbeitrag, diesen auch zu zahlen. So hätten etwa bei der DAK zehn Prozent der 4,6 Millionen Mitglieder den geforderten Zusatzbeitrag noch nicht überwiesen, bei der KKH-Allianz noch etwas mehr als zehn Prozent. BKK Gesundheit und BKK für Heilberufe hätten nach eigenen Angaben mit einem Verweigerungsanteil von 30 Prozent zu kämpfen.

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P.E.G. aktuell - DKG kritisiert Entwurf zur Finanzierungsreform der GKV

Dienstag, 17. August 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 17. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat den Diskussionsentwurf zur Finanzierungsreform der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kritisiert. Hauptgeschäftsführer Georg Baum appellierte heute in Berlin erneut an die Regierung, die Krankenhäuser als anerkanntermaßen am höchsten belasteten und am meisten durchrationalisierten Bereich nicht zu weiteren Sonderopfern zu verpflichten, die nicht zu bewältigen seien. Baum forderte, die deutlich verbesserte wirtschaftliche Lage zum Anlass zu nehmen, Kostendämpfungsmaßnahmen auf 2011 zu begrenzen.„Was die Koalition den Krankenhäusern abverlangt, ist hart und ohne positive Perspektive für die nächsten zwei Jahre“, sagte Baum. Zwar sei ausdrücklich zu begrüßen, dass die Beitragsfinanzierung der GKV auf eine breitere Grundlage gestellt werde. Den Kliniken 2011 und 2012 mehr als eine Milliarde Euro zu entziehen sei aber mehr als eine bloße Zuwachsbegrenzung.

Durch die Halbierung der mit 0,5 Prozent ohnehin viel zu niedrigen Preiszuwachsrate stünden den Kliniken im nächsten Jahr nur noch 150 Millionen Euro zur Verfügung um die „unabweisbaren Kosten“ von 1,5 Milliarden Euro zu decken. Die zehnfache Unterdeckung erhöhe den ohnehin bestehenden Rationalisierungsdruck, der durch die erneute Halbierung in 2012 weiter verschärft werde. Hinzu kämen die per Gesetz verfügten direkten Vergütungskürzungen in Höhe von 30 Prozent für Leistungen, die über die mit den Krankenkassen vereinbarten Mengen hinausgingen. „Mit dieser harten Preisbudgetierung werden die Kliniken von der wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt“, kritisierte Baum. Die Spielräume für Tariflohnsteigerungen würden für die nächsten zwei Jahre auf nahe Null begrenzt, die Möglichkeiten zur Lösung der Personalprobleme stark beeinträchtigt.

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P.E.G. aktuell - Rösler rechnet mit breiter Zustimmung für Reformentwurf

Montag, 16. August 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 16. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat sich vor den heute beginnenden Gesprächen zu dem von ihm vorgelegten Reformentwurf optimistisch geäußert. Wie er dem „Deutschlandfunk“ sagte, rechnet er mit einer breiten Zustimmung aus den Koalitionsfraktionen. Es gehe um die technische und juristische Umsetzung von politisch vereinbarten Dingen. „Inhaltlich-politisch gibt es da keinen Dissens“, so der Minister. Entsprechend erwartet er keine neuen Störfeuer aus der CSU. „Wir haben jetzt einen klaren Auftrag, die Frage Sozialausgleich und Zusatzbeiträge gesetzgeberisch umzusetzen. Dafür haben wir Vorschläge gemacht und dafür dienen ja auch genau solche Abgleichungsgespräche, um genau das technisch umzusetzen, was wir eben wie gesagt gemeinsam politisch vereinbart haben.“In ihren Gesprächen beraten die Fraktionen der schwarz-gelben Regierungskoalition den von Rösler vorgelegten Entwurf zum „Gesetz zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung“. Dieser sieht unter anderem die Erhöhung des allgemeinen Beitrags zur Gesetzlichen Krankenversicherung um 0,3 Prozent und die Festschreibung der nach oben offenen Zusatzbeiträge. Der Sozialausgleich soll bei einem Zusatzbeitrag greifen, der das individuelle Arbeits- oder Renteneinkommen um zwei Prozent übersteigt. Gegen Zahlungswillige sollen Sanktionen verhängt werden können. Zudem sind Einsparungen bei Krankenhäusern, Ärzten und auch den Krankenkassen vorgesehen. Durch das Einfrieren ihrer Verwaltungskosten auf dem Stand dieses Jahres will der Bund 2011 und 2012 je 300 Millionen Euro sparen, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

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P.E.G. aktuell - Erste Zahlen der Krankenhausstatistik 2009 liegen vor

Montag, 16. August 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 16. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

In Deutschlands Krankenhäusern sind im vergangenen Jahr 17,8 Millionen Patienten stationär behandelt worden, 290.000 (1,6 Prozent) mehr als 2008. Das teilte das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden auf Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik mit. Die durchschnittliche Verweildauer lag danach unverändert bei acht Tagen.Obwohl die Zahl der privaten Krankenhausbetten 2009 um 16,6 Prozent zunahm, lag die Gesamtzahl der in deutschen Kliniken zur Verfügung stehenden Betten unverändert bei rund 503.000. Öffentliche Träger stellen 48,7 Prozent aller Betten und erreichen mit 79,1 Prozent auch die höchste Auslastung. Die geringste weisen freigemeinnützige Träger mit 75,6 Prozent auf.

Gestiegen ist auch die Zahl der im Krankenhaus beschäftigten Vollzeitkräfte. Von den insgesamt 817.000 Beschäftigten zählen 130.000 (+1,6 Prozent) zum ärztlichen, 687.000 (+2,7 Prozent) zum nicht-ärztlichen Dienst. Im Pflegedienst waren 302.000 Vollzeitkräfte tätig.

In den stationären Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen wurden 2009 rund zwei Millionen Patienten behandelt. Die Auslastung der 172.000 Betten wuchs um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 81,7 Prozent. Auch hier hatten öffentliche Häuser mit 90,4 Prozent die höchste Auslastung zu verzeichnen, die niedrigste hingegen hier die privaten mit 79,2 Prozent. Insgesamt stehen aber noch immer zwei Drittel aller Betten in einer privat geführten Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung, wenngleich sich das Angebot nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zugunsten öffentlicher Einrichtungen verschoben hat.

In den Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen waren 8.000 Vollzeitkräfte im ärztlichen und 86.000 im nicht-ärztlichen Dienst tätig, darunter 21.000 Pflegende.

Weitere Informationen aus der Krankenhausstatistik sind auf dem Onlineangebot des Statistischen Bundesamtes abrufbar.

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P.E.G. aktuell - Politischer Dialog in der P.E.G. – Die Akademie

Freitag, 13. August 2010

Mehr als 20 Akteure der Gesundheitswirtschaft trafen sich am 29. Juli 2010 in der P.E.G. - Die Akademie zu einer gesundheitspolitischen Diskussion mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Herrn Johannes Singhammer.

Herr Singhammer konnte sich während der Begrüßung durch Anton J. Schmidt, Vorstandsvorsitzender der P.E.G. eG München, über eine herzliche Gratulation freuen. Er hatte am Vormittag aus den Händen von Herrn Ministerpräsident Horst Seehofer, den Bayerischen Verdienstorden erhalten.

Anton J. Schmidt eröffnete die Diskussionsveranstaltung mit einem kurzen Statement zur Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems, der hohen Qualität, aber auch den vorhandenen Herausforderungen. Vor allem die drei Megatrends, medizinisch-technischer Fortschritt, die Alterung unserer Bevölkerung und auch die steigende Erwartungshaltung der Bevölkerung erfordern einen Umbau unseres Systems. Die Komplexität innerhalb der Gesundheitswirtschaft lässt die Erfüllung der Sehnsucht nach der „alle Probleme lösenden” Reform kaum möglich erscheinen. So ist die jetzige Reform auch eher als „Notoperation” einzuschätzen, die die drohenden Defizite im Jahr 2011 und im Jahr 2012 begrenzen soll.

Von Anton J. Schmidt wurde das Wort dann an Herrn Johannes Singhammer mit folgender Frage übergeben:

„Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen, die Lohnnebenkosten steigen, die Steuerzahler müssen ebenfalls mehr an den notleidenden Gesundheitsbereich zahlen, Sozialverbände, Ärzte, Krankenhäuser alle klagen, wie zufrieden sind Sie mit der Reform?”

Herr Singhammer führte aus, dass zunächst verhindert werden muss, dass das hochgerechnete Defizit von 11 Mrd. € für das Jahr 2011 einzelne Kassen in die Insolvenz treiben würde und dann die Gefahr einer Kaskade von Krankenkasseninsolvenzen wachsen könnte.

Es gilt die Ausgabenseite zu begrenzen und die Einnahmeseite zu verbreitern.

Ausgaben:        Pharmaindustrie, Preismoratorium und Rabatte

Krankenhäuser und Ärzte, Zuwächse begrenzen

Krankenkassen Verwaltungskosten

Gesamt ca. 3,5 Mrd. € Einsparung im Jahr 2011 (2012 4 Mrd. €)

Einnahmen:       Beitragssätze um 0,6% (paritätisch verteilt zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber) erhöht,         Zusatzbeiträge durch KK’s möglich bis 2% des Einkommens, aber eher nicht erwartet.

Gesamt ca. 6 Mrd. Mehreinnahmen

Vorgenannte Initiativen, ergänzt um einen zusätzlichen Steuerzuschuss in Höhe von 2 Mrd. €, sollen das prognostizierte Defizit ausgleichen.

Ferner werden drei Wege gesehen, um Nachhaltigkeit in der Gesundheitsversorgung zu erzielen:

1.     Prävention: als Beispiel kann die Wirkung in der Zahnmedizin genannt werden.

2.     Mehr Eigenverantwortung: der mündige Patient erhält eine Rechnung (Kostenerstattungsprinzip), mehr Transparenz und Wettbewerb für Krankenkassen, mehr Entscheidungsmöglichkeiten für Patienten.

3.     Fokussierung auf medizinischen Fortschritt, d.h. Investitionen in Diagnostik und Therapie forcieren und damit langfristig Behandlungskosten verringern.

Generell ist es wichtig, den Menschen die Wahrheit zu sagen, Gesundheitsversorgung wird teurer, mehr Eigenverantwortung zwingend notwendig.

Für ein Prämienmodell, das alle Einkommensarten beinhaltet, gibt es noch erheblichen Diskussionsbedarf.

Die anschließende, mehr als einstündige Diskussion der Teilnehmer mit Herrn Singhammer offenbarte die verschiedenen Blickwinkel der Akteure innerhalb der Gesundheitswirtschaft und zeigte einmal mehr, dass sich die Sehnsucht nach einem großen Reformwurf in der Gesundheitspolitik wohl kaum realisieren lassen wird. Es ist viel mehr weiter notwendig, innerhalb der Gesundheitswirtschaft und auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext im offenen und fairen Dialog nach zukunftsfähigen Lösungen zu suchen.

Die P.E.G. eG wird weiterhin versuchen, diesem Dialog eine Plattform für Interessierte anzubieten.

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P.E.G. aktuell - Rösler legt Diskussionsentwurf zur Gesundheitsreform vor

Donnerstag, 12. August 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 12. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat den Fraktionen von CDU/CSU und FDP einen „Diskussionsentwurf“ zur Finanzreform der Gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt. Das meldet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ), der das Papier offenbar vorliegt. Neben den bereits bekannten Einsparungen in Milliardenhöhe bei Ärzten, Krankenhäusern und Pharmaherstellern seien darin vor allem Detailregelungen zu Zusatzbeitrag und Sozialausgleich enthalten. So solle im Herbst jedes Jahres die Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitrages für das Folgejahr geschätzt werden. Übersteige dieser zwei Prozent des jeweiligen Arbeitnehmer- oder Rentnereinkommens, werde die Differenz an das Mitglied ausgezahlt. Für die 2,9 Millionen Bezieher von Arbeitslosengeld I, II oder Sozialhilfe sollten die Träger den Zusatzbeitrag übernehmen. Auch Sanktionsinstrumente sieht der Entwurf laut FAZ vor: Für den Fall, dass Mitglieder sich weigern, die Zusatzbeiträge zu zahlen, sollen die Arbeitgeber zwei Punkte auf den Beitragssatz aufschlagen und abführen, der Sozialausgleich werde für diesen Betrag ausgesetzt.Wie die Zeitung berichtet, soll das Kabinett sich im September mit dem Entwurf befassen, ehe er im Herbst in den Bundestag eingebracht wird.

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P.E.G. aktuell - Krankengeld ist größter Kostentreiber im Gesundheitssystem

Mittwoch, 11. August 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 11. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Das Krankengeld hat die Arzneimittelausgaben als größter Kostentreiber des Gesundheitssystems abgelöst. Das geht laut einem Bericht der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ aus einer aktuellen Studie des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hervor. Hauptgrund für das zuletzt zweistellige Wachstum der Krankengeldausgaben sei die wachsende Zahl der älteren Arbeitnehmer, die länger und häufiger krank sind.„Vor fünf Jahren flossen pro Jahr insgesamt 154 Millionen Euro in diesen Bereich, 2009 waren es bereits 225 Millionen – das ist eine Steigerung um 40 Prozent“, zitiert die Zeitung den Vorstand der KKH-Allianz Rudolf Hauke. Auch eine Sprecherin der Techniker Krankenkasse (TK) bestätigte, dass die Ausgaben für Krankengeld bis 2006 sogar leicht rückläufig gewesen wären, seitdem aber stark zunähmen. Allein im vergangenen Jahr verzeichnete die TK laut dem Bericht einen Anstieg der mit Krankengeld verbundenen Fehlzeiten von zehn Prozent, die Barmer GEK sogar zwölf Prozent. Damit seien nunmehr nicht länger die Ausgaben für Arzneimittel, Ärzte oder Krankenhäuser die größten Kostentreiber im Gesundheitssystem, sondern die Aufwendungen für das Krankengeld.

Begründet sei dies durch die hohe Zahl der älteren Arbeitnehmer, die nicht nur öfter, sondern auch länger krank seien als jüngere Arbeitnehmer. Zudem hätten sie häufig vergleichsweise höhere Einkommen, an denen sich das Krankengeld bemesse und entsprechend höher ausfiele.

Sorge bereitet den Kassen laut dem Zeitungsbericht aber auch der spätere Eintritt in das Rentenalter. So hätten 2008 mehr als die Hälfte der Neurentner Abschläge hinnehmen müssen, weil sie bereits vorzeitig Ruhegeld bezogen hatten. Das erhöhe den Anreiz, „die Rentenantragstellung möglichst hinauszuzögern und den Krankengeldbezug als Überbrückung bis zum Renteneintrittsalter“ zu nutzen, zitiert die Zeitung aus der Studie. Empirisch belegen könnten die Autoren dies jedoch nicht.

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P.E.G. aktuell - Patienten wollen besser in Behandlung eingebunden werden

Mittwoch, 04. August 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 04. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Nach einer aktuellen Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse (TK) sind 95 Prozent der Deutschen grundsätzlich zufrieden mit ihrem behandelnden Arzt. Allerdings wünschten sich viele, in größerem Maße in Entscheidungen miteinbezogen zu werden. In der repräsentativen Untersuchung gab jeder Fünfte an, selten oder nie entsprechend den eigenen Wünschen eingebunden zu sein, teilte der TK-Landesverband Berlin-Brandenburg gestern mit. Die bessere Einbindung in eine Therapie führe jedoch zu einer höheren Compliance und einer geringeren Abbruchrate von Patientenseite.Die repräsentative Studie des Wissenschaftlichen Instituts der TK steht im Internet kostenfrei zur Verfügung.

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P.E.G. aktuell - Rösler reagiert auf Preisschaukel der Pharmaindustrie

Dienstag, 03. August 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 03. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat eine Verschärfung des seit Monatsbeginn gültigen Arzneimittelsparpakets angekündigt. Damit reagierte er auf Medienberichte, wonach die Pharmahersteller eine Gesetzeslücke nutzen, um den neu festgelegten Zwangsrabatt von insgesamt 16 Prozent zu umgehen. So sollen sie die Preise für bestimmte Arzneimittel zunächst angehoben und dann zum entscheidenden Zeitpunkt wieder herabgesetzt haben, um den vermeintlichen Nachlass auf den Zwangsrabatt anrechnen zu können. Wie der Parlamentarische Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Daniel Bahr (FDP), gestern in Berlin ankündigte, werden die Bestimmungen zum 1. Januar 2011 präzisiert. Zudem werde geprüft, „wie durch höhere Abschläge ein möglicherweise entstandener finanzieller Schaden für die gesetzliche Krankenversicherung ausgeglichen werden kann“. Wie die „Financial Times Deutschland“ heute berichtet, hatte das Ministerium bereits Anfang Juli in einem Rundschreiben an die Pharmaverbände davor gewarnt, die sogenannte „Preisschaukel“ anzuwenden. Nun habe das Ministerium angekündigt, die Preispolitik der Industrie werde „nicht ohne Konsequenzen“ bleiben.

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P.E.G. aktuell - Billen kritisiert mangelnde Transparenz und unzureichende Reformpläne

Montag, 02. August 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 02. August 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, hat die mangelnde Transparenz bei den Gesundheitsausgaben angeprangert. Zugleich kritisierte er die fachärztliche Versorgung in Deutschland als nicht effizient genug. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler warf er vor, viele Einsparpotenziale im Gesundheitssystem noch unberührt gelassen zu haben.Vielen Verbrauchern sei nicht bewusst, welche Kosten sie mit einem Arztbesuch auslösten, sagte Billen der „Rheinischen Post“. Abhilfe könnte seiner Ansicht nach eine Patientenquittung schaffen, die zum einen zu mehr Kontrolle und zum anderen zu einem stärkeren Bewusstsein führe. Parallel kritisierte Billen, dass die ärztliche Versorgung in Deutschland nicht effizient genug sei. „Wir haben ein hoch differenziertes System von Fachärzten, dass sehr teuer ist, aber nicht immer zu einer angemessenen Behandlung führt“, sagte er der Zeitung. Seiner Meinung nach muss die Zahl der Ärzte in Ballungsgebieten reduziert werden. „Je mehr Ärzte es gibt, desto mehr Arztbesuche finden auch statt.“ Es sei absurd, dass sich in den wohlhabenden Stadtteilen die meisten Ärzte niederließen, die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Berufsverbände es auf der anderen Seite aber nicht schafften, für eine bessere Abdeckung im ländlichen Raum zu sorgen. „Da benötigen wir dringend eine andere Steuerung“, so Billen.

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