Archiv für die Kategorie ‘Akut’

P.E.G. aktuell - Debeka-Chef: Branche nicht in Sippenhaft nehmen

Freitag, 27. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 27. Januar 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Vorstandsvorsitzende der Debeka, Uwe Laue, hat das Geschäftsmodell der privaten  Krankenversicherung (PKV) verteidigt. Stark steigende Beiträge bei einzelnen privaten Krankenversicherungen seien kein Problem der ganzen Branche, sagte er gegenüber der dpa. Seiner Meinung nach funktioniere das Geschäftsmodell der PKV sogar besser als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

Bei einigen privaten Krankenversicherungen, die mit Billigtarifen gearbeitet hätten, war der Wunsch nach Wachstum einfach zu groß, meint Laue. Wenn Beiträge aber sehr niedrig seien, komme es zu hohen prozentualen Steigerungen. „Dafür dürfen aber nicht alle privaten Krankenversicherungen in Sippenhaft genommen werden. Der Großteil der Anbieter arbeitet sehr seriös und vor allem nachhaltig.“

Ein Problem für die PKV seien zahlreiche Kunden – Laue beziffert sie auf bundesweit 150 000 –, die ihre Beiträge nicht zahlen. Die entsprechenden Verträge dürften seit dem Jahr 2009 aber nicht mehr gekündigt werden. „Die Beitragsschuld liegt mittlerweile bei 550 Millionen Euro“, so der Debeka-Manager. Trotzdem müsse für diese Kunden bei Bedarf eine Notfallversorgung von der Versicherung bezahlt werden.

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Wir haben noch Plätze für die nächsten Seminare frei!

Mittwoch, 25. Januar 2012

Sehr geehrter Interessent,

die Qualifikation von Mitarbeitern/innen ist ein Zukunftsthema, das uns jetzt bereits mehr denn je beschäftigt. Mitarbeiter/innen fit zu machen für den beruflichen Alltag ist heute genauso wichtig, wie diese durch interessante Fortbildungen zu motivieren. Längst sind engagierte Mitarbeiter/innen zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Gesundheitswesen geworden, Tendenz steigend.

PEG - DIE AKADEMIE bietet Ihnen ein breites Spektrum Berufsgruppen übergreifender Seminare, Trainings und Workshops an. Mehr als 180 Veranstaltungstage in diesem Jahr erwarten Sie.

Heute machen wir Sie aufmerksam auf Seminare. die bis Ende Mai 2012 über die PEG - DIE AKADEMIE ausgerichtet werden.

Sollten Sie Fragen haben, Seminare als Inhouse Seminar in Ihrer Klinik buchen wollen oder Themen suchen, die wir derzeit noch nicht anbieten. rufen Sie uns bitte an (Tel: 089/ 62 3002 30) oder senden Sie uns eine E-Mail (anmeldung@peg-dieakademie.de).

Wir freuen uns auf Sie!

Das PEG - DIE AKADEMIE Team

P.E.G. aktuell - Experte warnt vor Horrorszenarien

Dienstag, 24. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 24. Januar 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Professor für gerontologische Pflegewissenschaft und Qualitätsmanagement Bernd Reuschenbach hat vor Horrorszenarien einer überalterten und immer kränkeren Gesellschaft gewarnt. Der bemerkenswerte Markt an Zahlen und Interpretationsmöglichkeiten sei insbesondere in der Gesundheitspolitik für viele Akteure eine Lizenz für Forderungen, sagte der Wissenschaftler der Katholischen Stiftungsfachhochschule München in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. So könne man statt von der Prognose des Statistischen Bundesamtes, wonach die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2030 um gut 45.000 pro Jahr steigen wird, auch von einem anderen Szenario ausgehen: „Etwa, dass die älteren Menschen künftig gesünder bleiben als bislang. Dann kommen wir zwischen 2020 und 2030 nur noch auf 27.000 Pflegebedürftige mehr pro Jahr.

Für ein solches Szenario spricht nach Ansicht des Lehrstuhlinhabers an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, dass die Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig zu werden, zwischen 2000 und 2008 deutlich zurückgegangen ist, bei den Männern um acht, bei den Frauen um 25 Prozent. „Die Wahrscheinlichkeit, heute als 75-Jähriger pflegebedürftig zu werden, ist heute viel geringer als noch vor Jahren.“ Dabei spiele die Medizin eine geringere Rolle als vielfach behauptet. „Im Sinner einer Verantwortungsethik kann es nicht allein Aufgabe des Gesundheitssystems sein, hier steuernd mitzuwirken. Es ist auch die Aufgabe der Alten selbst, für sich zu sorgen“, so Reuschenbach.

In der gesundheitspolitischen Debatte sieht Reuschenbach die Pflege bislang im Hintertreffen. Sie werde am wenigsten wahrgenommen, während die Medizin deutlich Nutzen daraus zöge, vor der drohenden Überalterung der Gesellschaft zu warnen, weil ihre Standesvertreter diejenigen seien, „die am lautesten schreien“. Der Gewerkschaft Verdi warf Reuschenbach vor, einerseits für die Pflege eintreten zu wollen und bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter zu fordern, gleichzeitig aber die Einrichtung von Pflegekammern abzulehnen. „Warum will man ausgerechnet der größten Berufsgruppe im Sozial- und Gesundheitswesen diese Möglichkeit entziehen?“

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P.E.G. aktuell - Entwurf für Patientenrechtegesetz liegt vor

Dienstag, 17. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 17. Januar 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (beide FDP) haben gestern wie angekündigt den Referentenentwurf für das geplante Patientenrechtegesetz vorgelegt. Es soll die Rechte von Patienten erstmals in einem einheitlichen Gesetz bündeln und stärken, das Informationsgefälle zwischen Arzt und Patient ausgleichen und Klarheit und Verlässlichkeit bringen. Während die Opposition Kritik übte, begrüßte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung Wolfgang Zöller (CSU) den Entwurf. Er stärke die Patienten und gebe dem gegenseitigen Vertrauen von Patienten, Krankenkassen und Ärzten ein neues und zeitgemäßes Fundament.

Konkret regelt das im Bürgerlichen Gesetzbuch festgeschriebene Gesetz, dass Patienten künftig verständlich und umfassend über alles von Behandlungsschritten über Diagnosen bis zu Kosten und Erstattungsfähigkeit informiert werden müssen. Weiter sollen anders als bisher persönliche Gespräche vor Eingriffen Pflicht sein, die schriftliche Aufklärung nicht mehr genügen. Auch vollständige und sorgfältig geführte Patientenakten und das Recht auf Akteneinsicht sind vorgesehen. Mehr Transparenz soll es für Haftungsfälle geben, Beweiserleichterungen für bestimmte Fallgruppen wie etwa grobe Behandlungsfehler oder das sogenannte voll beherrschbare Risiko, das heißt wenn ein allgemeines Risiko eintritt, dass der Behandelnde voll beherrscht.

Schließlich haben Versicherte künftig einen Anspruch, genehmigungspflichtige Leistungen ohne vorherige Erlaubnis in Anspruch nehmen zu können und erstattet zu bekommen, wenn die Krankenkasse sich mit der Entscheidung zuvor mehr als drei Wochen Zeit gelassen hat. Zudem müssen die Kassen ihren Versicherten bei der Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen helfen, auch mit Unterstützungsleistungen wie medizinischen Gutachten. Kliniken und Ärzten wiederum müssen ein patientenorientiertes Beschwerdemanagement einrichten und eine Fehlervermeidungskultur etablieren.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen reagierte enttäuscht auf den Entwurf. „Wir haben uns mehr erhofft. Es gießt lediglich bestehendes Richterrecht in Gesetzesform“, kritisiert Vorstandschef Gert Billen heute. Dennoch begrüßte er, dass nach mehr als 20 Jahren Diskussion die Patientenrechte erstmals gesetzlich fixiert werden sollten. Erheblichen Nachbesserungsbedarf gebe es aber vor allem bei Behandlungsfehlern. Die Beweislastumkehr bei groben Fehlern sei bereits Standard in der Rechtsprechung, dafür fehlten die verbindliche Einbeziehung von Patientenvertretern in außergerichtliche Streitbeilegungsverfahren und verbindliche Standards zur Sicherstellung der Qualität und Unabhängigkeit medizinischer Gutachten. Ausdrücklich lobte der Verband hingegen, die Konkretisierung der ärztlichen Aufklärungsplichten vor einer Behandlung, die Einführung eines patientenorientierten Beschwerdemanagements und Fehlerberichtssystems, was zur Steigerung der Patientensicherheit in Krankenhäusern führen könne, und dass der Behandlungsvertrag endlich seinen gebührenden Platz im Bürgerlichen Gesetzbuch erhalten solle. Unverändert schlecht blieb hingegen die Vertretung von Patienteninteressen innerhalb der Entscheidungs- und Schlichtungsgremien der Krankenkassen wie auch der gemeinsamen Selbstverwaltung.

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P.E.G. aktuell - BVA: Nur noch 137 gesetzliche Krankenkassen

Montag, 16. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 16. Januar 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen hat sich im vergangenen Jahr weiter deutlich verringert. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, waren beim Bundesversicherungsamt (BVA) zum Jahreswechsel 2010/2011 noch 175 gesetzlich Kassen registriert. Aktuell seien es noch 137, gut 20 Prozent weniger. Ausgenommen von der BVA-Statistik sei die Landwirtschaftliche Krankenversicherung, die nur Landwirten geöffnet und nicht am Finanzausgleich beteiligt sei. Sie zählt nach eigenen Angaben neun Kassen.

Die Zahlen weichen entsprechend von der offiziellen Statistik des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung ab, die zum 1. Januar 2012 noch 146 Kassen, inklusive der landwirtschaftlichen Kassen, zählt. Vor drei Jahren gab es danach noch über 200 Kassen, zum Millenniumswechsel noch deutlich über 400.

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P.E.G. aktuell - Montgomery warnt vor gesundheitspolitischer Auszeit

Donnerstag, 12. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 12. Januar 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat die Bundesregierung aufgefordert, die verbleibende Zeit der laufenden Legislaturperiode zu nutzen, um akute Probleme in der Gesundheitsversorgung zu lösen und Konzepte für eine nachhaltige Finanzierung zu erarbeiten. Die Koalition dürfe sich nach Inkrafttreten des Versorgungsstrukturgesetzes zum Jahreswechsel auf keinen Fall eine gesundheitspolitische Auszeit nehmen, sagte er auf der Neujahrespressekonferenz der Bundesärztekammer gestern in Berlin.

Spätestens beim nächsten Konjunktureinbruch werde der Gesundheitsfonds durch steigende Arbeitslosigkeit und geringere Kassenbeiträge einerseits und sinkende Steuereinnahmen andererseits gleich doppelt unter Druck geraten. Da helfe auch der zaghafte Einstieg in die lohnunabhängige Kopfpauschale nicht. „Wir müssen diskutieren, ob nur Löhne und Gehälter für die Beitragsberechnung herangezogen werden sollten oder nicht auch andere Einnahmen.“ Zudem sprach der BÄK-Präsident sich für den Umstieg in die Kapitaldeckung aus. Kurzfristig schlug er erneut den Abbau von Bürokratie vor, um Einsparungen in Milliardenhöhe zu erreichen.

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P.E.G. aktuell - Anfänger und alte Hasen machen mehr Fehler im OP

Mittwoch, 11. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 11. Januar 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Chirurgen machen am wenigsten Fehler, wenn sie zwischen zehn und 20 Jahre Berufserfahrung haben. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren einer heute im British Medical Journal veröffentlichten Studie, über die die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Danach analysierten die beiden Wissenschaftler der Universitätsklinik Lyon im Süden Frankreichs für mehr als 3.500 Operationen an der Schilddrüse die Häufigkeit bestimmter Komplikationen während und nach dem Eingriff und setzten die Ergebnisse in Bezug zu Alter und Berufserfahrung der Operateure. Ihr Fazit:  Berufsanfänger wiesen ein dreimal höheres Risiko für unerwünschte Folgen auf als erfahrenere Kollegen im genannten Korridor zwischen zehn und 20 Jahren Berufserfahrung. Das gleiche gelte aber auch für Chirurgen, die länger als zwanzig Jahre im OP stehen. Als mögliche Gründe für diesen Leistungsabfall im Alter geben die Autoren nachlassende Konzentration, mangelnde Motivation zur Weiterentwicklung oder auch Selbstgefälligkeit der routinierten Mediziner an.

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P.E.G. aktuell - Weniger Arztbesuche durch weniger Bürokratie

Dienstag, 10. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 10. Januar 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Präsident der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery sieht den Schlüssel zu weniger Arztbesuchen in der Entlastung der Mediziner von unnötigem bürokratischen Aufwand. Ein Großteil der Kontakte zwischen Arzt und Patienten seien administrative Besuche, etwa für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen oder Verlängerungsrezepte. Die Praxisgebühr hingegen habe nicht den geringsten Steuerungseffekt, vergifte aber das Verhältnis zwischen Arzt und Patient und verursache zudem immense Kosten. „Die Praxisgebühr hat ihre Untauglichkeit bewiesen. Man sollte sie in den Orkus der Geschichte schmeißen“, sagte Montgomery dem „Focus“. Der Politik warf der Ärztepräsident vor, mit handwerklich schlechten Gesetzen aus Berlin für immer mehr Verwaltungsaufgaben zu sorgen. „In unserem System scheint es darum zu gehen, dass jeder jeden kontrolliert. Der Qualität dient das nicht.“

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P.E.G. aktuell - Neue Suchmaschine für Pflegeheime

Donnerstag, 05. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 05. Januar 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Das Internetportal der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen „Weisse Liste“ bietet seit heute eine Suchmaschine für Pflegeheime an. Pflegebedürftige und Angehörige können sich so über rund 12.000 Einrichtungen informieren, aktuell freie Plätze finden und Serviceangebote und voraussichtliche Kosten vergleichen. Eine individuelle Checkliste mit Tipps und vorformulierten Fragen für die Besichtigung vor Ort soll zusätzliche Hilfestellung leisten.

„Wir möchten Pflegebedürftige und Angehörige bei der Auswahl eines Pflegeheims unterstützen. Sie sollen sich sicherer mit ihrer Entscheidung fühlen“, sagte Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, heute in Gütersloh. Der Umzug in ein Pflegeheim sei oft mit großer Verunsicherung verbunden, die schwierige Entscheidung müsse häufig in kurzer Zeit getroffen werden. Ratsuchende könnten sich in der Weissen Liste nun erkundigen, welche Pflegeheime in ihrem Umfeld in Frage kommen. „Mithilfe der Checkliste können sie anschließend vor Ort überprüfen, welche der Einrichtungen am besten ihren Bedürfnissen entspricht“, so Mohn.

Die Informationen der Weissen Liste zu freien Plätzen, Kosten und Serviceangeboten beruhen auf Selbstangaben der Pflegeheime. Die Pflegeheim-Checkliste kann individuell aus bis zu 200 Fragen zusammengestellt werden. Ergänzt ist das Angebot des Portals um Informationen zu weiterführenden Beratungsmöglichkeiten in der Nähe des Nutzers. Bereits seit längerem bietet das Portal Hilfe bei der Suche nach einem Krankenhaus oder Arzt.

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P.E.G. aktuell - Keine Praxisgebühr pro Arztbesuch

Mittwoch, 04. Januar 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 04. Januar 2011 gelesen, hier folgende Meldung:

Der FDP-Gesundheitsexperte Lars Lindemann hat eine pauschale Gebühr pro Arztbesuch für gesetzlich Krankenversicherte ausgeschlossen. Der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte er, ihm seien auch keine verantwortungsvollen Kollegen aus den Reihen der Union bekannt, die eine solche Gebühr bevorzugten. Mit der geplanten Reform der 2004 eingeführten Praxisgebühr müsse die Zahl der Arztbesuche, die in Deutschland viel zu hoch liege, gesenkt werden. Eine neue Regelung müsse aber auch gerecht sein und dürfe Patienten nicht von notwendigen Behandlungen abhalten.

Eine Option ist für Lindemann, dass Patienten die Abrechnung über ihre Behandlung ausgehändigt bekommen. Ihm geht es um mehr Eigenverantwortung und Transparenz im System. In Vorleistung treten sollen gesetzlich Versicherte aber auch künftig nicht. Dazu gebe es in der FDP „keine Überlegung“. Zugleich dürfe eine Alternative zur Praxisgebühr aber nicht zu einem Anstieg von Bürokratie und Verwaltungsaufwand führen. Gegenüber der dpa sprach er sich für eine Umorganisation des Systems aus, damit „nur für erbrachte Qualität bezahlt“ werde. Mit künftigen Reformen müssten darum mehr Qualitätskriterien entwickelt werden, damit Akteure, die diese Kriterien nicht erfüllten, aus dem System ausgeschlossen werden könnten.

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