Archiv für Juni 2010

P.E.G. aktuell - Heidelberger Uni-Klinikum erhält Neubau für 17 Millionen Euro

Dienstag, 29. Juni 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 29. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Das Universitätsklinikum Heidelberg erhält für fast 17 Millionen Euro einen Neubau für das Pathologische Institut. „Die Mittel stammen zu 75 Prozent aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm und zu 25 Prozent aus dem Landesinfrastrukturprogramm“, sagte Baden-Württembergs Finanzminister Willi Stächele (CDU) gestern anlässlich des Spatenstichs. Das siebenstöckige Gebäude auf rund 3.400 Quadratmetern soll das bisherige, noch aus dem Jahr 1964 stammende Hochhaus auf dem Campus Neuenheim ersetzen. Nach Auskunft des Uni-Klinikums entspricht es „nicht mehr den baulichen Anforderungen an ein modernes Institut“ und hätte nur unter einer kompletten Stilllegung saniert werden können.

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P.E.G. aktuell - BVMed stellt neuen Leitfaden zu Patienteninformationen vor

Dienstag, 29. Juni 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 29. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Bundesverband Medizintechnologie hat einen neuen Leitfaden zu Patienteninformationen und zum Umgang mit Patientenorganisationen herausgegeben. „Es geht uns um verständlich aufbereitete und gut illustrierte Informationen, die aktuell, verlässlich und transparent sind“, sagte BVMed-Geschäftsführer Joachim Schmitt gestern in Berlin. Da es für Patienten wichtig sei, mit ihren Fragen in einen Dialog treten zu können, empfiehlt der BVMed den Unternehmen, die Möglichkeiten des Web 2.0 zu nutzen.Der Verband will nach eigenen Angaben Interaktion und Service bieten sowie Informationen zur Verfügbarkeit und Erstattung von neuen Verfahren. Die Patienteninformation ersetze die Arzt-Patient-Beziehung nicht, sondern ergänze diese sinnvoll. Oberste Priorität habe dabei die Transparenz. „Es geht um Respekt vor den Interessen der Patientenvertreter und um klare Absprachen bei der Zusammenarbeit ohne gegenseitige Berührungsängste“, so der BVMed.

Der Praxisleitfaden „Aufbereitung von Patienteninformationen und Umgang mit Patientengruppen“ kann auf der Website des BVMed abgerufen werden.

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P.E.G. Aktuell - Zweiter Teil des Arzneimittelsparpakets verabschiedet

Dienstag, 29. Juni 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 29. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Bundesregierung hat heute den zweiten Teil des Arzneimittelsparpakets verabschiedet, mit dem Bundesgesundheitsminister Phillip Rösler (FDP) mehrere Milliarden Euro einsapren will. „Mit dem Gesetzentwurf haben wir grundlegende strukturelle Änderungen im Arzneimittelmarkt auf den Weg gebracht und gleichzeitig die schwierige Balance zwischen Innovation und Bezahlbarkeit geschafft“, sagte Rösler heute in Berlin.Kernpunkte des heute verabschiedeten Entwurfs sind die Verpflichtung von Arzneimittelherstellern, den Nutzen neuer Wirkstoffe künftig nachzuweisen und mit den Krankenkassen über einen Preis zu verhandeln. Ist nach einem Jahr keine Einigung erzielt, fällt die Entscheidung an eine zentrale Schiedsstelle. Zudem wird nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) der unübersichtliche Arzneimittelmarkt in der gesetzlichen Krankenversicherung dereguliert, die bürokratische Bonus-Malus-Regelung und die Zweitmeinungsregelung aufgehoben. Rabattverträgge für patentfreie und wirkstoffgleiche Arzneimittel würden wettbewerblicher und patientenfreundlicher gestaltet, der Großhandel erhielte künftig eine leistungsgerechte Vergütung auf Basis eines preisunabhängigen Fixzuschlages und eines prozentualen Zuschlages, und es werde mehr Transparenz für die Bürger geschaffen, unter anderem mit der festen Etablierung der unabhängigen Patientenberatung.

Der Vize-Vorsitzende des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Johann-Magnus von Stackelberg nannte die Neuordnung laut der Nachrichtenagentur dpa einen „Schritt in die richtige Richtung“, kritisierte aber, dass die geplante Kosten-Nutzen- Bewertung neuer hochpreisiger Medikamente bis zu 54 Monate dauern könne. Die Verbandsvorsitzende Doris Pfeiffer forderte schnelles und nachhaltiges Handeln von der Bundesregierung, um die Kassenfinanzen zu stabilisieren.

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P.E.G. aktuell - Koalitionäre vermelden Fortschritte in Gesundheitsverhandlungen

Donnerstag, 24. Juni 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 24. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Nach dem gestrigen, etwa sechsstündigen Treffen der Gesundheitsexperten der Koalitionsparteien vermeldeten alle Beteiligten Fortschritte auf dem Weg zu einer Einigung. Zwar gebe es noch keine konkreten Entscheidungen, es gehe aber Schritt für Schritt voran. Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zeichnet sich eine Mehrbelastung der gesetzlich Versicherten von zwölf bis 14 Euro im Monat ab.Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Daniel Bahr (FDP) kündigte „eine Mischung aus Ausgabenreduzierung und Einnahmeverbesserungen“ an, zu der alle einen Beitrag leisten müssten. „Wir kommen voran, aber wir sind noch nicht am Endergebnis.“ Gefunden werden müsse nicht nur eine Lösung für das im kommenden Jahr erwartete Defizit von elf Milliarden Euro, sondern auch ein Finanzierungskonzept für die Dauer der Legislaturperiode. Dazu liege zurzeit „noch alles auf dem Tisch“. Auch Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hatte vor den Beratungen angekündigt, es werde keine Tabus geben.

Der Gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jens Spahn, bestätigte die von Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigte Weiterentwicklung der Zusatzbeiträge. Hier müsse geprüft werden, „wie wir einen Sozialausgleich auch bei steigenden Zusatzbeiträgen vernünftig hinbekommen“, so Spahn. Auch CSU-Verhandlungsführer Johannes Singhammer bestätigte das Vorankommen der Gespräche. Die gemeinsam angestrebte Ziellinie sei aber noch nicht erreicht. Laut Singhammer kommen höhere Zusatzbeiträge aber erst dann in Frage, wenn alle anderen Einsparmöglichkeiten und Effizienzsteigerungen ausgeschöpft seien.

Wie die dpa berichtet, plant die Koalition neben den vier Milliarden Euro, die zu Lasten von Pharmaherstellern, Ärzten und Krankenhäusern eingespart werden sollen, die fehlenden sieben Milliarden Euro von den Versicherten tragen zu lassen. Neben einem allgemeinen Zusatzbeitrag seien auch höhere Zuzahlungen für Patienten oder die Ausweitung der Praxisgebühr von aktuell zehn Euro pro Quartal im Gespräch. Das nächste Treffen der Gesundheitspolitiker ist für den 1. Juli angesetzt.

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P.E.G. aktuell - BDPK fordert Fokus auf intelligenten Sparpotenzialen

Mittwoch, 23. Juni 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 23. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) hat an die Gesundheitsexperten der Regierungskoalition appelliert, sich bei den weiteren Gesprächen über Kostensenkungen und alternative Finanzierungsmodelle auf vorhandene „intelligente Sparpotenziale“ zu konzentrieren. Durch die Vermeidung von unnötigen Pflegefällen und eine bessere Vernetzung der medizinischen Versorgungssektoren ließe sich das Milliardendefizit der Gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung erheblich reduzieren und die „Mega-Herausforderung Pflege“ bewältigen. Damit könnten langfristig bessere und wirksamere Effekte erzielt werden als mit Nullrunden oder Zwangsrabatten, zeigten sich Vertreter der 1.000 Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft auf ihrem Bundeskongress in Berlin überzeugt.„Sparen ist notwendig, aber selbst alle dazu von der Gesetzlichen Krankenversicherung gemachten Vorschläge geben keine adäquaten Antworten auf die bevorstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen“, sagte BDPK-Präsidentin Katharina Nebel gestern auf dem Bundeskongress in Berlin. Dies gelte im Besonderen für den sich jetzt schon abzeichnenden „Pflege-Tsunami“. Darum sei es notwendig, zukunftsweisende Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Nebel verwies auf bereits seit einem Jahr vorliegende Konzepte ihres Verbandes, mit denen die qualifizierte medizinische Rehabilitation gestärkt und Pflegebedürftigkeit vermieden werden könnte.

BDPK-Vizepräsident Ulrich Wandschneider sagte, die wahren Einsparpotenziale im Gesundheitswesen lägen „nicht bei den Ärzten oder bei den Krankenhäusern sondern zwischen ihnen“. Deshalb müsse die medizinische Versorgung durch eine intensive Kooperation der Leistungsanbieter gestärkt werden. BDPK-Vizepräsident Eugen Münch warb für eine intelligente Weiterentwicklung der gesetzlichen Eigenbeteiligung von Patienten. Deren souveräne Verbraucherrolle werde gekräftigt, „wenn sie die Höhe der Behandlungskosten kennen und an ihnen auch prozentual beteiligt sind. Dabei ist klar, dass die starken Schultern mehr tragen sollten als die schwachen“, so Münch. Gleichzeitig steige damit auch der Wettbewerbsdruck auf die Leistungserbringer, Qualität und Service ihrer Angebote stetig zu verbessern.

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VPKA Jahresmitgliederversammlung mit Staatsminister Heubisch

Mittwoch, 23. Juni 2010

P.E.G. – Die Akademie: Zur Wahl des neuen Vorstandes sind am 19. Mai die Mitglieder des Verbandes der Privatkrankenanstalten VPKA  zu ihrer Jahresmitgliederversammlung 2010 in München zusammen gekommen.  Unterstrichen wurde die Bedeutung des VPKA Bayern e.V.  auch durch prominenten Besuch. Sowohl Thomas Bublitz als Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken e.V. als auch Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst nahmen an der Veranstaltung teil. Besonders beglückwünscht die P.E.G. Herrn Mario Pichler, der in seinem Amt als erster Vorsitzender des VPKA Bayern e.V. bestätigt wurde. Herr Pichler ist seit April 2007 neben weiteren beruflichen Verpflichtungen als nebenamtlicher Vorstand der P.E.G. Einkaufsgenossenschaft eG tätig.

Abb. (v.l.n.r.) Herbert-M. Pichler, nebenamtlicher Vorstand der P.E.G., Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Anton J. Schmidt, Vorstandsvorsitzender der P.E.G., Thomas Bublitz, Hauptgeschäftsführer BDPK (Bundesverband der Privatkrankenanstalten) e.V. Berlin

P.E.G. aktuell - Opposition kritisiert geplante Anhebung der Zusatzbeiträge

Dienstag, 22. Juni 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 22. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Opposition hat die Pläne der schwarz-gelben Koalition kritisiert, das für kommendes Jahr erwartete Defizit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht durch eine zusätzliche Belastung der Arbeitgeber ausgleichen zu wollen. Die Unionsparteien hatten diese Option nach der zweitägigen Klausurtagung am Wochenende ausgeschlossen (bibliomed.de berichtete). CDU-Chefin Angela Merkel will hingegen die allein von den versicherten Arbeitnehmern zu entrichtenden Zusatzbeiträge weiterentwickeln.SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sieht in den Plänen der Regierung den Versuch die umstrittene Kopfpauschale „durch die Hintertür“ einzuführen. Merkels Ankündigung ließe keinen anderen Schluss zu, sagte Nahles gestern in Berlin. Grünen-Chefin Claudia Roth attestierte der Regierung trotz Klausurtagung inhaltlichen Stillstand. „Das war vor allem eine Rösler-Rettungsklausur“. Für die Linkspartei ist die geplante Anhebung der Zusatzbeiträge „nicht sozialer als die Einführung einer Kopfpauschale“, da die Arbeitgeber in beiden Fällen „ungeschoren davon“ kämen. Die paritätische Finanzierung der GKV werde so „noch mehr ausgehöhlt“.

CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn bestätigte im ARD-„Morgenmagazin“, dass „die Zusatzbeiträge oder das Volumen sicherlich steigen“ werden, um die notwendige „breitere Finanzierungsgrundlage für die GKV“ rasch zu erreichen. Dem „Südwestrundfunk“ gegenüber machte Spahn den medizinischen Fortschritt für die steigenden Kosten im Gesundheitssystem verantwortlich. Die FDP besteht hingegen weiter auf strukturellen Veränderungen und besteht auf einem sozialen Ausgleich für die versicherten Arbeitnehmer.

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P.E.G. aktuell - CSU erklärt endgültiges Aus für Gesundheitsprämie

Donnerstag, 17. Juni 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 17. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Kurz vor Beginn der Gesundheitsklausur der schwarz-gelben Koalition hat CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt dem FDP-Modell einer einkommensunabhängigen Gesundheitsprämie eine endgültige Absage erteilt. „Das Prämienmodell ist nicht mehr Gegenstand der Diskussion in der Koalition“, wird Dobrindt in der Donnerstagausgabe der „Rheinischen Post“ zitiert. Die Fachpolitiker von Union und FDP wollen am Freitag und Samstag bei ihrer Klausurtagung Lösungen suchen, wie das deutsche Gesundheitssystem krisenfest für die Zukunft gemacht werden kann.
Es gehe statt Erhöhungen über eine Zusatzprämie nun ausschließlich um Ausgabenreduzierungen, betonte Dobrindt. Das Einsparpotenzial im Gesundheitssystem betrage „mehrere Milliarden Euro“. Nun sei FDP-Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler „ an der Reihe, weitergehende Einsparmaßnahmen vorzuschlagen“. Schon seit Wochen herrscht insbesondere zwischen CSU und FDP ein Streit darüber, wie das Milliarden-Defizit im Gesundheitsbereich in den Griff zu bekommen ist.
Die Arbeitgeber drängen auf eine schnelle Lösung der Finanzprobleme im Gesundheitssystem: Das Regierungsbündnis müsse endlich seine Streitigkeiten in der Gesundheitspolitik beenden, sagte der Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, der Süddeutschen Zeitung, Donnerstagausgabe. Hundt sprach sich dafür aus, den Arbeitgeberanteil auf dem gegenwärtigen Niveau einzufrieren. „Es darf keine zusätzlichen Belastungen für Arbeit und Wirtschaft geben, um Wachstum und Beschäftigung nicht zu gefährden.“ Derzeit zahlen die Versicherten einen Beitrag von 14,9 Prozent auf ihren Bruttolohn. Der Anteil der Arbeitgeber liegt bei sieben Prozent. Steigt der Beitragssatz, steigen auch die Lohnkosten für die Arbeitgeber.

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P.E.G. aktuell - BVMed für Qualitätswettbewerb in der Hilfsmittelversorgung

Mittwoch, 16. Juni 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 16. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) spricht sich in einem neuen „Schlüsselpapier für den Bereich der Hilfsmittelversorgung“ für eine gleichberechtigte Partnerschaft zwischen den Marktteilnehmern aus. Dazu gehöre, dass neben dem Preis auch der Qualitätswettbewerb wieder in den Fokus der Verhandlungen rücken müsse. „Wir sind der Auffassung, dass das bestehende System eine patientenorientierte Versorgung im Hilfsmittelbereich gewährleistet. Voraussetzung dafür ist die korrekte Umsetzung der vorhandenen Rahmenbedingungen. Dies ist derzeit noch nicht immer gewährleistet“, heißt es in dem BVMed-Papier, das unter www.bvmed.de(Publikationen) abgerufen werden kann.Der BVMed und seine Mitglieder setzen sich für wettbewerblich orientierte Versorgungsstrukturen in der Hilfsmittelversorgung ein. Dies funktioniere aber nur durch einen fairen Umgang aller Beteiligten miteinander. Nach zahlreichen Reformen im Hilfsmittelbereich gelte es, die zum 1. Januar 2009 eingeführten Strukturen konsequent umzusetzen sowie Planungs- und Rechtssicherheit zu schaffen. Gegebenenfalls notwendige Anpassungen sollten im System und nicht am System vorgenommen werden.

Nach Angaben des BVMed bietet das derzeitige System der Hilfsmittelversorgung folgende Vorteile:
- Die Krankenkassen können nach der aktuellen Gesetzeslage in § 127 SGB V Verträge mit Leistungserbringern entweder nach Durchführung einer Ausschreibung oder nach vorheriger Bekanntmachung einer Vertragsverhandlungsabsicht abschließen.
- Die Krankenkassen haben so die Möglichkeit, die individuellen Bedürfnisse ihrer Versicherten beim Abschluss von Verträgen zu berücksichtigen.
- Die Leistungserbringer können sich über einen Preis- und Qualitätswettbewerb im Markt etablieren.
- Die Versicherten erhalten die medizinisch notwendigen Produkte und können am medizintechnischen Fortschritt partizipieren.
- Die Versicherten können die für ihre individuellen Bedürfnisse optimale Krankenkasse wählen.
- Das derzeitige System enthält eine Mehrkostenregelung. Der Versicherte hat die Möglichkeit, gegen eine Aufzahlung ein über das Maß des Notwendigen hinausgehendes Hilfsmittel bzw. eine zusätzliche Dienstleistung zu wählen.

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P.E.G. aktuell - Ministerium beruhigt Versicherte bei Kassen-Pleite

Dienstag, 15. Juni 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 15. Juni 2010 gelesen, hier folgende Meldung:
Kassenpatienten müssen sich bei der Pleite ihrer Krankenkasse nach Darstellung des Gesundheitsministerium keine Sorgen machen. „Die Versicherten erleiden auf gar keinen Fall einen Nachteil, weil sie anschließend zu anderen Krankenkassen gehen können und dort automatisch aufgenommen werden”, sagte Ministeriumssprecher Christian Lipicki am Montag in Berlin. Niemand falle aus dem Versicherungsschutz, alle Behandlungen würden bezahlt.
Am Wochenende war bekannt geworden, dass die City BKK vor der Pleite steht (bibliomed.de berichtete). Das für die Kassenaufsicht zuständige Bundesversicherungsamt (BVA) sei seit Mitte April über die Probleme der Kasse informiert. Die Schwierigkeiten einzelner Kassen hängen auch mit der insgesamt angespannten Finanzlage im Gesundheitssystem zusammen beziehungsweise wurden dadurch verschärft. Für 2011 ist dort mit einem Defizit von elf Milliarden Euro zu rechnen, so die Dutsche Presseagentur. Um die Lücke zu schließen und eine Kaskade von Kasseninsolvenzen zu vermeiden, will Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) mit den Gesundheitsexperten der Koalition bei einer zweitägigen Klausur am kommenden Wochenende nach Lösungen suchen.

 

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