Archiv für April 2010

P.E.G. aktuell - Anton J. Schmidt folgte der Einladung zum Zukunftskongress Gesundheitswirtschaft nach Berlin

Donnerstag, 29. April 2010

Wie im Newsletter des Bundesministeriums für Gesundheit vom 29. April 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Zukunftskongress Gesundheitswirtschaft
Bundesgesundheitsminister Rösler: Eine florierende Gesundheitswirtschaft ist ein Stück Zukunftssicherung.

Anlässlich des vom Bundesgesundheitsministerium in Berlin veranstalteten Zukunftskongress Gesundheitswirtschaft erklärt Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler: „Eine leistungsfähige und florierende Gesundheitswirtschaft trägt zu unserem modernen und leistungsfähigen Gesundheitssystem in Deutschland bei. Sie ist ein Garant für Arbeitsplätze und damit ein Stück Zukunftssicherung. Deswegen müssen wir den Gesundheitsstandort Deutschland weiter stärken. Ich freue mich, dass wir einige Vertreter von Firmen aus der so wichtigen Gesundheitsbranche im Rahmen unseres Kongresses vorstellen konnten.”

In der deutschen Gesundheitswirtschaft arbeiten schon heute rund 4,6 Millionen Menschen in einer Vielzahl unterschiedlichster Berufe. Das entspricht 11,5 Prozent aller Beschäftigten. Mit über 260 Milliarden Euro Umsatz ist die Gesundheitswirtschaft einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Im Jahr 2030 werden es über 20 Prozent der Erwerbstätigen sein, prognostiziert ein Forschungsprojekt des Bundeswirtschaftsministeriums.

Bundesminister Dr. Rösler: „Die Gesundheitswirtschaft wird weiter wachsen und als Jobmotor noch wichtiger. Wie sehr sie wächst und welche Chancen sie für
Unternehmen und Beschäftigte, für Mittelstand, Freiberufler und Selbständige bietet, hängt auch von den schrittweisen Veränderungen ab, die Politik auf den Weg bringt. Unser Ziel ist es, die Wachstumspotentiale weiter zu stärken. Auch deshalb sorgt die christlich-liberale Koalition für eine solide und faire Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Wir bringen gleichzeitig die Forschung in Deutschland voran und bauen bürokratische Hürden ab. Das nutzt den Unternehmen, den Kassen und vor allem den Patienten.”

 
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P.E.G. aktuell - BVMed startet neue Informationskampagne “Der Mensch als Maßstab. Medizintechnologien”

Donnerstag, 29. April 2010

Wie in der BVMed-Medizintechnologie News Nr. 1 vom 29. April 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Der BVMed hat in diesen Tagen die Informationskampagne “Der Mensch als Maßstab. Medizintechnologien” gestartet. Ziel ist es, den Entscheidern in der Gesundheitswirtschaft die Wertigkeit, Innovationskraft und Faszination von Medizintechnologien zu vermitteln.

Die ersten Motive der Kampagne:

Motiv Herz
Mehr als 100.000 Mal pro Tag schlägt das menschliche Herz. Es pumpt dabei in jeder Minute rund 5 Liter Blut durch den Körper. Unsere Forscher und Ingenieure haben Jahrzehnte daran gearbeitet, dieses perfekte Organ nachzubauen. Heute gibt es Kunstherzen, die implantiert werden. Damit können Patienten viele Jahre gut leben - bis ein passendes Spenderherz zur Verfügung steht. Eine Innovation für das Leben.

Motiv Haut
Die menschliche Haut repariert sich nach einer Verletzung normalerweise in wenigen Tagen selbst. Doch bei größeren Schäden und chronischen offenen Wunden braucht selbst die Haut Hilfe, um zu heilen. Wir haben moderne, hydroaktive Wundauflagen entwickelt, die den Selbstheilungsprozess unterstützen und auch chronische Wunden wieder schließen. Die optimale Versorgung für eine schnelle Heilung.

Motiv Bandscheibe
Die menschliche Wirbelsäule ist perfekt - für Menschen in Bewegung. Stundenlange sitzende Tätigkeiten waren dabei nicht eingeplant. Geben die Bandscheiben nach, reichen die Folgen von unerträglichen Schmerzen bis zu Lähmungserscheinungen. Dank modernster Materialien und Technik können wir verletzte Bandscheiben inzwischen so gut ersetzen, dass die natürliche Mobilität vollständig erhalten bleibt. Ein Stück High-Tech für den aufrechten Gang.

Die Motive können in verschiedenen Formaten in unserem Download-Center heruntergeladen werden:

www.massstab-mensch.de/Downloads/Motive/

Unter www.massstab-mensch.de können sich Interessierte ausführlich über innovative Medizintechnologien und die Informationskampagne informieren.

Dort können auch die Ergebnisse einer aktuellen Ärzte- und Entscheiderbefragung heruntergeladen werden:

www.massstab-mensch.de/Downloads/Publikationen/  

Zum Hauptstadkongress Medizin und Gesundheit (5. bis 7. Mai 2010) wird das neue Kampagnenmagazin erstmals erscheinen.

 
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P.E.G. aktuell - BVMed stellt Aerzte-Entscheider-Befragung und neue Informationskampagne vor

Montag, 26. April 2010

Wie in der BVMed-Pressemeldung Nr. 30/10 vom 22. April 2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Berlin. Die Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems gerät nach Auffassung der Ärzte zunehmend in Gefahr. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 400 Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen durch Kantar Health im Auftrag des BVMed - Bundesverband Medizintechnologie. Parallel dazu wurden durch tns Emnid 100 Entscheider aus der Gesundheitswirtschaft befragt, die zu einer deutlich optimistischeren Einschätzung der künftigen Entwicklung des Gesundheitssystems kamen.

Während die gegenwärtige Situation von der überwiegenden Mehrheit aller Befragten beider Gruppen noch als gut bezeichnet wird, befürchten rund 90 Prozent der Ärzte in den kommenden vier Jahren eine deutliche Verschlechterung der Leistungsfähigkeit. Bei den Entscheidern, darunter Abgeordnete, Ministerien und Vertreter der Selbstverwaltung, erwarten lediglich 56 Prozent, dass die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems in den kommenden Jahren leiden wird. Um die Qualität der Patientenversorgung erhalten zu können, forderten die befragten Ärzte vor allem weniger Bürokratie (95 Prozent), bessere sektorenübergreifende Versorgungskonzepte (70 Prozent) sowie den stärkeren Einsatz innovativer Medizintechnologien (55 Prozent). Mehr als zwei Drittel aller befragten Ärzte messen medizintechnologischen Innovationen große Bedeutung bei, die Kardiologen sprachen sich sogar einstimmig für die Wichtigkeit von medizintechnologischen Innovationen in Ihrer Tätigkeit aus.

Grundsätzlich wird das deutsche Gesundheitssystem von den befragten Ärzten als eher innovationsfreundlich eingeschätzt. Allerdings hat sich der Zugang gesetzlich Versicherter zu innovativen medizintechnologischen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in den letzten fünf Jahren eher verschlechtert. Vor allem die Finanzpolitik der Krankenkassen und bürokratische Hürden hemmen nach Ansicht der Befragten die Anwendung innovativer Medizinprodukte (90 Prozent). Auch das derzeitige Erstattungssystem für Medizinprodukte wird insgesamt als eher negativ beurteilt.

Der BVMed Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan bewertete die Ergebnisse der Umfrage als klares Signal für die Notwendigkeit einer innovationsfreundlicheren Gesundheitspolitik: „Zur Verbesserung der Patientenversorgung muss das Innovationsklima in Deutschland weiter optimiert, die bürokratischen Hürden verringert und die Wahlmöglichkeiten der Versicherten gestärkt werden”, so Lugan anlässlich der Vorstellung der Studienergebnisse in Berlin.

BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt betonte die noch immer zu geringen Kenntnisse der politisch Verantwortlichen über die Besonderheiten der Medizintechnologiebranche und ihre Bedeutung für die Patientenversorgung: „Die Medizintechnologiebranche bringt eine riesige Bandbreite an Produkten hervor, die vom Verbandmaterial über Endoprothetik bis hin zu hochkomplexen technischen Gerät reicht. Diese Heterogenität macht es für Außenstehende oft schwer, die Leistungen der Branche zu verstehen.”

Dies bestätigten auch die Ergebnisse der Entscheiderbefragung. So seien die Markteintrittskriterien von Medizintechnologien noch zu wenig bekannt, auch würden beispielsweise die eigenen Kenntnisse über die CE-Kennzeichnung sowie über moderne Produkte und Verfahren der Medizintechnologie als eher gering eingestuft.

BVMed stellt neue Informationskampagne vor

Um die Leistungen und die Bedeutung der Medizintechnologie-Branche sowie deren Rahmenbedingungen zu verdeutlichen, hat der BVMed deshalb eine auf drei Jahre angelegte Informationskampagne initiiert, mit der Entscheidern im Gesundheitssystem die Wertigkeit, Innovationskraft und Faszination von Medizintechnologien vermittelt werden soll. Unter www.massstab-mensch.de können sich Interessierte ausführlich über innovative Medizintechnologien und die Informationskampagne informieren.

Download der vollständigen elektronischen Pressemappe zur Pressekonferenz (1,1 MB, zip-Datei) unter:
http://www.bvmed.de/stepone/data/downloads/04/d2/00/bvmed-pk220410_e-mappe.zip

 
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P.E.G. aktuell - Krankenhaushygiene-Verordnung gegen multiresistente Erreger

Donnerstag, 22. April 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 22.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Mehr als 500.000 Menschen pro Jahr infizieren sich in medizinischen Einrichtungen mit multiresistenten Erregern (MRE), 20.000 bis 40.000 Krankheitsverläufe nehmen einen tödlichen Ausgang. Das geht aus dem Jahresbericht des baden-württembergischen Gesundheitsamtes hervor. Hilfe im Kampf gegen die Krankenhauskeime soll im Südwesten jetzt eine neue Hygiene-Verordnung für die Kliniken im Land bringen.
„Damit sollen in Baden-Württemberg landeseinheitliche Regeln für ein effizientes Hygienemanagement in medizinischen Einrichtungen geschaffen werden”, sagte Landesgesundheits- und Sozialministerin Monika Stolz gestern in Stuttgart anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts. Nicht nur der hygienische Sachverstand spiele dabei eine wesentliche Rolle. „Durch zu erstellende Hygienepläne in jedem Krankenhaus sollen Strukturen geschaffen werden, um gezielte Hygienemaßnahmen, beispielsweise durch entsprechend ausgebildete Hygienefachkräfte voranzubringen”, so die Ministerin.

Bereits jetzt begleite das Land den Aufbau von MRE-Netzwerken in fünf Pilotkreisen, um die Zusammenarbeit von Kliniken, niedergelassenen Ärzten und den übrigen an der Patientenversorgung Beteiligten zu intensivieren. Zusammen mit den Leistungsträgern sollen künftig einheitliche Standards entwickelt und abgestimmt werden, koordiniert von einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe des Landesgesundheitsamtes. Von Nutzen ist nach Ansicht der Ministerin auch die Mitte 2009 eingeführte bundesweite Meldepflicht für Infektionen mit dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA), dem wohl bekanntesten Vertreter der MRE. Damit werde die Datenlage verlässlicher und vergleichbarer.

 
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P.E.G. aktuell - Medizintechnik-Branche bleibt Innovations- und Jobmotor

Mittwoch, 21. April 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 21.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Drei Viertel der Mitgliedsunternehmen des Branchenverbandes Medizintechnologie BVMed haben im vergangenen Jahr Arbeitsplätze erhalten und sogar neue Stellen geschaffen. Das geht aus dem jetzt vom Verband vorgestellten Jahresbericht 2009/2010 hervor. Damit bleibe die MedTech-Branche trotz der Auswirkungen der Wirtschaftskrise ein Innovations- und Jobmotor, teilte der Verband in Berlin mit.
„Gesundheit zählt zu einem unserer höchsten Güter. An dieser Bedeutung ändert acuh eine Wirtschafts- und Finanzkrise nichts”, so der BVMed-Vorstandsvorsitzende Meinrad Lugan im Vorwort zum Bericht. Patienten müssten versorgt, Wunden geheilt, notwendige Operationen durchgeführt werden, wobei Medizinprodukte eine überaus wichtige Rolle spielten.

Für die Zukunft benötige die Branche „ein innovationsfreundliches Umfeld, mehr wettbewerbliche Elemente und mehr Deregulierung”. Zuversichtlich stimme die Unternehmen, dass der Koalitionsvertrag der Bundesregierung wettbewerbliche Elemente und die Stärkung der Wahlfreiheit der Versicherten vorsehe. Diese positiven Ansätze müssten nun „auch tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden”, so Lugan.

Neben einem Marktüberblick der Branche enthält der Jahresbericht 2009/2010 des BVMed unfassende Informationen rund um die Entwicklungen und Trends der Medizintechnologie sowie zu Neuigkeiten und Arbeitsweisen der BVMed-Referate Gesundheitssystem, Krankenversicherung, Homecare, Medizinprodukterecht, Verbraucherschutz und Kommunikation. Zusätzlich werden Informationen zur inhaltlichen Arbeit der über 50 BVMed-Arbeitsgremien gegeben.

 

   
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P.E.G. aktuell - Deutsche fühlen sich medizinisch gut versorgt

Montag, 19. April 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 19.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Mehrheit der deutschen Patienten fühlt sich medizinisch gut versorgt. Das ist eines der Ergebnisse der zum gestrigen Europäischen Tag der Patientenrechte veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage der Europäischen Kommission zu Patientensicherheit und Versorgungsqualität in den EU-Mitgliedsstaaten.
70 Prozent der Deutschen fühlen sich danach „gut”, 16 Prozent „sehr gut” versorgt. Damit liegt Deutschland über dem EU-weiten Durchschnitt von 57 und 13 Prozent. Nahezu neun von zehn Bundesbürgern bewerteten laut der Umfrage zudem das deutsche Gesundheitswesen als besser oder zumindest gleichwertig mit denen der anderen Mitgliedsstaaten. Mit 31 Prozent der Befragten, die es für „wahrscheinlich” halten, während eines Klinikaufenthalts Schaden zu nehmen, ist auch dieser Wert deutlich niedriger als in den meisten EU-Staaten. Lediglich Finnen und Österreicher sind optimistischer als die Deutschen.

Für das Eurobarometer befragte das TNS Opinion & Social Netzwerk zwischen 11. September und 5. Oktober des vergangenen Jahres Bürger der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Die Ergebnisse wurden auf drei Ebenen untersucht: Im Durchschnitt aller EU-Staaten, im nationalen Durchschnitt und in der soziodemografischen Analyse.

EU-weit ist das wichtigste Kriterium für eine als qualitativ hochwertig empfundene gesundheitliche Versorgung gut ausgebildetes Personal, gefolgt von wirkungsvoller Behandlung. Während die meisten Befragten in den 27 Staaten die Qualität der medizinischen Versorgung in ihrem Land als „gut” oder „sehr gut” bewerteten, stellten die Forscher erhebliche Unterschiede auf nationaler Ebene fest. In 16 Staaten glaubten die befragten Bürger, die Qualität der Versorgung in ihrem Land sei schlechter als die in anderen EU-Ländern. In elf Staaten gingen die Befragten hingegen davon aus, dass sie besser versorgt seien als die Menschen anderer EU-Länder.

   
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P.E.G. aktuell - Partikeltherapiezentrum Marburg erreicht weiteren Meilenstein

Montag, 12. April 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 08.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Das zum Universitätsklinikum Gießen und Marburg gehörende Partikeltherapiezentrum am Standort Marburg hat gestern einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme erreicht. Wie das Klinikum mitteilte, wurde der erste Partikelstrahl mit der notwendigen Energie für die Patientenbehandlung in einen der Behandlungsräume gebracht.
„Wir freuen uns, dass die Funktionstüchtigkeit unserer Partikeltherapieanlage für die Tumortherapie erfolgreich nachgewiesen ist”, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und zuständige Vorstand des Universitätsklinikums gestern in Marburg. Hinter dem mit dem bloßen Auge nicht sichtbaren Ereignis stünden jahrelange Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Für die technische Infrastruktur des Zentrums arbeitet das zum privaten Klinikkonzern Rhön gehörende Universitätsklinikum eng mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und dem Elektronikriesen Siemens zusammen.

Die Übergabe der kompletten Bestrahlungstechnik durch Siemens soll im Sommer 2011 erfolgen, kurz darauf die Inbetriebnahme folgen. Gießen und Marburg wäre dann nach Heidelberg das zweite Universitätsklinikum hierzulande, dass eine Partikeltherapie zur Krebsbehandlung anbietet. Das in Deutschland von der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt weiterentwickelte Verfahren nutzt biologisch hochwirksame Kohlenstoffionen und eine dreidimensionale Abrasterung des Tumorvolumens. Dadurch ist eine punktgenaue Begrenzung der Strahlungswirkung möglich, wodurch umliegendes Gewebe geschont wird und auch die Behandlung von bislang nicht therapierbaren Tumoren möglich wird.

   
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P.E.G. aktuell - DGKH schlägt Hygiene-Alarm in deutschen Kliniken

Montag, 12. April 2010

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 08.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hat angesichts unverändert hoher Zahlen vermeidbarer Infektionen und Todesfälle in deutschen Kliniken Alarm geschlagen. Sie forderte heute erneut verbesserte Hygienestrukturen in Krankenhäusern und entsprechende verpflichtende Regelungen auf Bundesebene durch den Gesetzgeber.
Unverändert komme es jährlich zu rund 500.00 vermeidbaren Infektionen und zu bis zu 20.000 vermeidbaren Todesfällen in deutschen Krankenhäusern. Ursache sind nosokomiale, also im Krankenhaus erworbene Infektionen, deren Verlauf von folgenlos bis hin zu Amputationen oder Tod durch Pneumonie oder Sepsis reichen kann. Neben dem erheblichen Leid für Betroffene und Angehörige verursachten die Infektionen hohe Kosten aufgrund des erhöhten Betreuungs-, Material- und Medikamentenaufwands. Zudem blockierten die Patienten Bettenkapazitäten und gefährdeten kostendeckendes Arbeiten und das Erwirtschaften von Gewinnen.

Die DGKH fordert darum deutliche Verbesserungen der Hygienestrukturen in den deutschen Kliniken. So müsse jedes Haus ab 400 Betten einen Facharzt für Hygiene als hauptamtlichen Krankenhaushygieniker, jedes Akutkrankenhaus pro 180 Betten oder 5.000 stationäre Aufnahmen eine hauptamtliche Hygienefachkraft beschäftigen. Zudem müssten Krankenhäuser verpflichtet werden, jährlich wichtige Daten wie MRSA-, Sepsis- und ausgesuchte Wundinfektionsraten offen zu legen.

 

    
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P.E.G. aktuell - Zusatzbeiträge: Erste Krankenkasse muss Mitarbeiter entlassen

Donnerstag, 08. April 2010

Wie im Newsletter von krankenkassen-direkt vom 07.04.2010 gelesen, hier folgende Meldung:

Zusatzbeiträge: Erste Kasse muss Mitarbeiter entlassen

Die Erhebung von Zusatzbeiträgen veranlasst offenbar zahlreiche Mitglieder zum Wechsel ihrer Krankenkasse. In der Konsequenz hat nun die erste Kasse angekündigt, knapp zehn Prozent ihrer Mitarbeiter entlassen zu müssen.

Nach starken Mitgliederverlusten im Zusammenhang mit dem zum Jahresbeginn eingeführten Zusatzbeitrag hat die BKK für Heilberufe 41 ihrer rund 500 Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt. Dies bestätigte ein Sprecher der Kasse laut Onlineredaktion der Neuß-Grevenbroicher-Zeitung NGZ (Dienstag). Vor allem Sozialversicherungsfachangestellte müssten demnach bereits zum 01. Oktober 2010 gehen. Die meisten von ihnen seien derzeit in der Düsseldorfer Zentrale beschäftigt.

BKK Heilberufe verlor fast jedes dritte Mitglied

Anfang Februar hatte die BKK für Heilberufe angekündigt, rückwirkend ab Januar einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern zu erheben. Als erste Kasse machte sie dabei von der gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch, diesen auf ein Prozent des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens festzulegen. Das sind bis zu 37,50 Euro pro Monat oder 450,00 Euro jährlich. Der Zusatzbeitrag ist ausschließlich vom Mitglied zu zahlen und wird seitens der Kasse auch direkt bei ihm eingezogen. In wenigen Wochen habe die BKK daraufhin 50.000 ihrer rund 170.000 Mitglieder verloren, bestätigte der BKK-Sprecher laut NGZ.

Kassen ohne Zusatzbeiträge profitieren doppelt

Insgesamt hat die Erhebung von Zusatzbeiträgen zu einer über den Erwartungen liegenden Wechselbereitschaft der betroffenen Mitglieder geführt. Während der Berliner Tagesspiegel nach einer Umfrage von bis zu 250.000 Wechslern berichtet, haben sich laut Bild-Online seit Jahresbeginn sogar bis zu 485.000 Mitglieder eine neue Kasse gesucht. Nutznießer davon sind die Kassen, die derzeit noch keinen Zusatzbeitrag erheben müssen. Nach Medienberichten hat alleine die Techniker Krankenkasse (TK) bis zu 150.000 neue Mitglieder im ersten Quartal 2010 hinzugewinnen können, gefolgt von der Barmer GEK (100.000 Neuzugänge), der BKK FTE (56.000 neue Versicherte), der Signal Iduna IKK (22.000 Neuversicherte) und der Bundesinnungskrankenkasse Gesundheit BIG (6.000 neue Mitglieder). Kassen ohne Zusatzbeitrag profitieren dabei doppelt, meint der Münchener Gesundheitsökonom Günter Neubauer. Einerseits könnten sie den Konkurrenten Mitglieder abjagen. Und zweitens seien dies auch in den meisten Fällen Versicherte, die geringe Kosten verursachten. “Diejenigen, die wechseln, sind eher die gesunden”, so Neubauer.

Zusatzbeiträge könnten Fusionprozess forcieren

Für Anbieter wie die BKK Heilberufe, die ohne Zusatzbeiträge nicht auskommen, ist dies der Super-Gau. Auch Fachleute sehen die Zukunft vieler Kassen kritisch. Zu Insolvenzen werde es zwar nicht kommen, glaubt Neubauer. Allerdings werde es in Zunkuft weitere Zusammenschlüsse geben. “Bevor eine Krankenkasse Insolvenz anmeldet, flüchtet sie lieber in die Arme eines Konkurrenten”. Am Ende des Prozesses, so schätzt Neubauer, würden neben einigen größeren AOK-Kassen nur fünf bundesweit tätige Anbieter übrig bleiben - und dazu 20-30 regionale Kassen
     
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