P.E.G. aktuell - Jedem zweiten Deutschen graust es vor Krankenhausaufenthalten
Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 03.11.2009 gelesen, hier folgende Meldung:
Mehr als jeder zweite Deutsche hat Ängste vor einem stationären Krankenhausaufenthalt, jeder zehnte sogar große Angst. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der HanseMerkur Versicherungsgsruppe. Am meisten fürchten potenzielle Patienten Behandlungsfehler, erfolglose Therapien und die Ansteckung mit gefährlichen Keimen.
Gut 1.000 Bundesbürger befragte forsa im Oktober dieses Jahres zu Ängsten und Sorgen im Bezug auf den Krankenhausaufenthalt. Danach bereitet ein stationärer Klinikaufenthalt 54 Prozent der Deutschen Sorge, elf Prozent haben sogar große Angst. Während dies nur 46 Prozent der privat Versicherten betrifft, liegt die Zahl unter den gesetzlich Versicherten mit 56 Prozent deutlich höher. Konkret ist die größte Angst die vor Behandlungsfehlern (65 Prozent), gefolgt von der vor erfolglosen Therapien (61 Prozent), der Infektion mit gefährlichen Keimen (55 Prozent), oder dem Erleiden von Schmerzen (53 Prozent). 52 Prozent fürchten, auf unangenehme Zimmergenossen zu treffen.
„Viele Menschen erleben das krankenhaus als unpersönlichen Apparat, der ihnen Angst einflößt”, sagte der Leiter der Leistungsabteilung der HanseMerkur, Folke Tedsen. Die beste Gegenstrategie sei hier, den Aufenthalt so persönlich wie möglich zu gestalten. So wünschen sich laut der forsa-Umfrage 86 Prozent, dass die Ärzte sich mehr Zeit für sie nehmen. 81 Prozent würden sich mit mehr Privatsphäre in einem Ein- oder Zweibettzimmer wohler fühlen. 77 Prozent würde es ein besseres Gefühl geben, sich das Krankenhaus selbst aussuchen zu können.
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Tags: Krankenhaus