Archiv für November 2009

P.E.G. aktuell - Lauterbach als neuer gesundheitspolitischer Sprecher der SPD

Mittwoch, 25. November 2009

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 253.11.2009 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Mediziner, Gesundheitsökonom und Bundestagsabgeordnete Professor Karl Lauterbach (SPD)ist neuer gesundheitspolitischer Sprecher seiner Partei. Wie mehrere überregionale Zeitungen heute melden, setzte Lauterbach sich in der SPD-Arbeitsgruppe für Gesundheit mit sechs zu zwei Stimmen gegen seinen Kollegen Peter Friedrich durch und könnte damit zum wichtigsten Gegenspieler von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) avancieren.
Laut der „Süddeutschen Zeitung” hat Lauterbach seine neue Position vor allem seinem Imagewandel vom besserwissenden Einzelkämpfer zum kompetenten Teamspieler zu verdanken. Dass er als „Mann vom linken Flügel” die positiven Seiten der Agenda 2010 betont habe, werde innerhalb der Partei ebenfalls honoriert. Die „Tageszeitung” (TAZ) nennt ihn „einen ebenbürtigen Gegenspieler zu Rösler” und rechnet damit, dass die Gesundheitspolitik einen Kernbereich der Oppositionsarbeit ausmachen wird. Lauterbach werde „es Philipp Rösler schwer machen”.

   
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P.E.G. aktuell - Krankenhauskosten sind um 5 % gestiegen

Montag, 23. November 2009

Wie im BVMED Newsletter 46/09 vom 23.11.2009 gelesen, hier folgende Meldung:

Wiesbaden. Mit insgesamt 72,6 Milliarden Euro lagen die Ausgaben der Krankenhäuser in Deutschland in 2008 um 3,4 Milliarden Euro höher als im Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt bekannt gegeben. Den größten Anteil an den Gesamtkosten hatten die Personalkosten mit 43,4 Milliarden Euro (60 Prozent), die Sachkosten schlugen mit 27,3 Milliarden Euro (knapp 38 Prozent) zu Buche. Im Vergleich zum Jahr 2007 nahmen die Personalkosten um 3,4 Prozent zu, die Sachkosten stiegen mit einem Plus von
6,3 Prozent stärker. Die Krankenhausausgaben enthielten auch Kosten für nichtstationäre Leistungen mit einem Gesamtvolumen von 9,4 Milliarden Euro. Darunter fielen unter anderem Kosten für die Ambulanz (3,1 Milliarden Euro) sowie wissenschaftliche Forschung und Lehre (2,4 Milliarden Euro). Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung lagen somit bei 63,2 Milliarden Euro in 2008. 17,5 Millionen Patienten und Patientinnen wurden im vergangenen Jahr vollstationär im Krankenhaus behandelt. www.destatis.de.

  
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P.E.G. aktuell - Jedem zweiten Deutschen graust es vor Krankenhausaufenthalten

Dienstag, 03. November 2009

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 03.11.2009 gelesen, hier folgende Meldung:

Mehr als jeder zweite Deutsche hat Ängste vor einem stationären Krankenhausaufenthalt, jeder zehnte sogar große Angst. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der HanseMerkur Versicherungsgsruppe. Am meisten fürchten potenzielle Patienten Behandlungsfehler, erfolglose Therapien und die Ansteckung mit gefährlichen Keimen.
Gut 1.000 Bundesbürger befragte forsa im Oktober dieses Jahres zu Ängsten und Sorgen im Bezug auf den Krankenhausaufenthalt. Danach bereitet ein stationärer Klinikaufenthalt 54 Prozent der Deutschen Sorge, elf Prozent haben sogar große Angst. Während dies nur 46 Prozent der privat Versicherten betrifft, liegt die Zahl unter den gesetzlich Versicherten mit 56 Prozent deutlich höher. Konkret ist die größte Angst die vor Behandlungsfehlern (65 Prozent), gefolgt von der vor erfolglosen Therapien (61 Prozent), der Infektion mit gefährlichen Keimen (55 Prozent), oder dem Erleiden von Schmerzen (53 Prozent). 52 Prozent fürchten, auf unangenehme Zimmergenossen zu treffen.

„Viele Menschen erleben das krankenhaus als unpersönlichen Apparat, der ihnen Angst einflößt”, sagte der Leiter der Leistungsabteilung der HanseMerkur, Folke Tedsen. Die beste Gegenstrategie sei hier, den Aufenthalt so persönlich wie möglich zu gestalten. So wünschen sich laut der forsa-Umfrage 86 Prozent, dass die Ärzte sich mehr Zeit für sie nehmen. 81 Prozent würden sich mit mehr Privatsphäre in einem Ein- oder Zweibettzimmer wohler fühlen. 77 Prozent würde es ein besseres Gefühl geben, sich das Krankenhaus selbst aussuchen zu können.

  
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