Krankenhausdirektoren bangen um zugesagtes Finanzplus

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 01. 12. veröffentlicht, hier folgende Pressemeldung:

Empörung und Enttäuschung beim Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD): Noch immer müssten die Krankenhäuser anscheinend darum bangen, wenigstens die ursprünglich im Entwurf für die Reform der Krankenhausfinanzierung enthaltenen Mittel in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro tatsächlich zu bekommen, heißt es in einer Pressemitteilung des VKD. Mit massiver Einflussnahme auf die Politik hätten es die Krankenkassen offenbar geschafft, dass nun eine Reihe von Änderungsanträgen vorlägen, die nur ein Ziel hätten: Die vorgesehen Mittel für die Kliniken wieder einzukassieren. (Bibliomed.de berichtete). Dazu gehörten die Kürzung der Mittel für die anteilige Finanzierung der Tariferhöhungen und die Finanzierung von Mehrleistungen zu nur 35 Prozent, wie es beispielsweise auch Dr. Leber vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen auf dem 31. Deutschen Krankenhaustag in Düsseldorf gefordert habe.

„Wir können nur hoffen, dass solchen Vorschlägen kein Erfolg beschieden ist”, so Peter Asché vom VKD, der auch Geschäftsführer des Klinikums der Stadt Ludwigshafen ist. „In den Krankenhäusern ist die Frustration bereits sehr groß. Weitere Aktionen wie die Großdemonstration Ende September in Berlin, Unterschriftensammlungen oder die Aktive Mittagspause der Klinikmitarbeiter sind nicht ausgeschlossen, wenn die Politik die prekäre Situation der Krankenhäuser ignoriert.” 

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