Hamburgische Krankenhausgesellschaft: Milliarden-Hilfsprogramm wird gekippt

Wie im Newsletter der Bibliomed medizinische Verlagsgesellschaft mbH vom 12. 12. veröffentlicht, hier folgende Pressemeldung:

Für Unruhe sorgte eine Pressemitteilung der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft am heutigen Freitag (12.12.), in der die den Kliniken zugesagte Finanzhilfe von drei Milliarden Euro gekürzt werden soll. Darin heißt es: „Das Krankenhausfinanzierungsreformgesetz sollte den finanziell gebeutelten Kliniken nach 16-jähriger Sparphase endlich erstmals kurzfristige Entlastung schaffen. Im September hatte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt angekündigt, den Kliniken mit einer Finanzhilfe von drei Milliarden Euro zur Seite springen zu wollen.“ Nach Befürchtung der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft münde die Gesetzgebung nun in einer Fassung, die den Kliniken kurzfristig nicht helfe und langfristig schade. Von den zusätzlichen Mitteln bleibe im einzelnen Krankenhaus nichts übrig, da willkürliche Abzugspositionen geschaffen würden, die die bestehende Rechtslage außer Kraft setzten.
Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorsitzender der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft erklärte: „So kann man mit uns nicht umspringen. Hier wird eine ganze Branche - das Rückgrat der Krankenversorgung in Deutschland - mit Füßen getreten“Die Befürchtungen der Hamburger fußen auf angeblichen Nachbesserungen der bereits eingebrachten Änderungsanträge zum Krankenhausfinanzierungsreformgesetz. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) äußerte sich zu den Befürchtungen der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft nicht. Ein DKG-Sprecher erklärte lediglich auf Nachfrage: „Wir sind über die  Änderungsanträge nicht besonders glücklich, sehen aber das Gesamtpaket als Teilerfolg.“
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