
P.E.G. Pressemeldung
PEG Symposium für das Krankenhausmanagement am 19. April in München
„Schritt für Schritt zum Krankenhaus der Zukunft” ‑ unter dieses Motto hatte die PEG Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft ihr diesjähriges Symposium für das Krankenhausmanagement gestellt. Rund 90 Vertreter aus Einkauf, Management, Medizin und Industrie trafen sich hierzu in den Räumen der PEG Akademie in München. Das Fazit: Je weiter die Medizin voranschreitet und je komplexer medizinische Prozesse werden, desto größer wird der Stellenwert der Beschaffung als Bindeglied zwischen den Akteuren und als Prozessoptimierer.
Zu Wort kamen während der Veranstaltung ausgewiesene Praktiker und Experten aus Beschaffung, Medizin, Management und Industrie. Nach einem Überblick über die Auswirkungen der neuesten Gesetzgebung auf die Krankenhäuser wurde das Thema Beschaffung aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Akteure beleuchtet. Dabei schilderte jeweils ein Vertreter der beteiligten Berufsgruppen, was er selbst zu einem optimalen Beschaffungsprozess beitragen kann, aber auch von den jeweils anderen Berufsgruppen erwartet. Auf diese Weise kam ein spannender Mix aus Anregungen, Wünschen und konstruktiver Kritik zustande, der – richtig umgesetzt ‑ dazu dienen kann, die Prozesse in den Krankenhäusern weiter zu optimieren.
Dass hier schon große Erfolge in den Krankenhäusern erzielt werden konnten, wurde im zweiten Teil der Tagung deutlich, als es um Praxisberichte zum Thema Standardisierung ging. Die Krankenhäuser stecken hier in dem Dilemma, dass sie den Spagat zwischen größtmöglicher Individualität – jeder Patient, jeder Fall ist anders – und vereinheitlichten Abläufen und Prozessen schaffen müssen. Und auch die Gratwanderung zwischen Ökonomie und Qualität. Hier versteht sich die PEG als Brückenbauer, Berater und Begleiter der Krankenhäuser.
Das Vortrag übergreifende Fazit: Im sensiblen Medizinbetrieb herrschen besondere Wirkmechanismen und Sensibilitäten, die Beschaffungsprozesse komplizierter machen, als dies bei anderen Wirtschaftszweigen der Fall ist. Permanente Kommunikation krankenhausintern, aber auch mit externen Partnern und der Industrie ist daher unabdingbar. Und: bei Kaufentscheidungen und Invesitionen im Krankenhaus kann nicht allein der Preis entscheidend sein – oder anders ausgedrückt: billig kann teuer werden. Dass diese Botschaft in den letzten Jahren in den Krankenhäusern schon Früchte trägt, bestätigte PEG-Vorstandsvorsitzender Anton J. Schmidt in seinem Resümee der Tagung: „Wir sehen, dass die Bereitschaft der verschiedenen Berufsgruppen, miteinander einvernehmlich Beschaffungsentscheidungen zu treffen, zunehmend wächst“.
Weitere Informationen sowie ein ausführlicher Tagungsbericht unter www.peg-einfachbesser.de
Terminhinweis: Am 13. September findet in München der PEG-Kongress „Gesundheitswirtschaft im Wandel“ statt. Weitere Informationen unter www-peg-einfachbesser.de