P.E.G. aktuell - BMG dementiert Beitragssenkung

14. Mai 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 14.Mai 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Bericht des Magazins „Focus“ dementiert, wonach Bundesgesundheitsminister Bahr plane, den einheitlichen Beitragssatz für die Gesetzliche Krankenversicherung von derzeit 15,5 Prozent im kommenden Jahr wieder auf 14,9 Prozent absenken zu wollen. „Es gibt keine Überlegungen in diese Richtungen“, sagte ein Sprecher der „Bild am Sonntag“. Einen Tag zuvor hatte „Bild“ unter Berufung auf Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft gemeldet, die Experten gingen davon aus, dass die Sozialbeiträge 2013 um insgesamt einen Prozentpunkt reduziert werden könnten, der Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5 auf 15,3 Prozent.

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P.E.G. aktuell - IfW erwartet Plus von 6,8 Milliarden Euro

10. Mai 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 10.Mai 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Die gesetzlichen Krankenkassen und der Gesundheitsfonds werden auch das Jahr 2012 mit kräftigen Überschüssen abschließen. Davon geht das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) nach Berechnungen für das „Handelsblatt“ aus. 6,8 Milliarden Euro könnte das Plus am Jahresende demnach betragen, durch die wieder kräftig steigenden Ausgaben aber 2013 bereits wieder auf 3,8 Milliarden Euro sinken. Gemeinsam kommen Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung laut IfW in diesem Jahr auf Überschüsse von 15 Milliarden Euro. „Gründe für die vollen Kassen sind der stabile Arbeitsmarkt und die spürbaren Lohnerhöhungen, die die Beitragseinnahmen in die Höhe treiben“, sagte IfW-Finanzexperte Alfred Boss dem „Handelsblatt“.

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P.E.G. aktuell - Fresenius fit für weitere Zukäufe

07. Mai 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 07.Mai 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Fresenius-Chef Ulf Schneider rechnet für den Fall der Übernahme des privaten Klinikbetreibers Rhön zwar mit einem Rückgang der Rentabilität des Unternehmens, sieht die Schlagkraft für weitere Zukäufe aber nicht gemindert. „Wenn Gelegenheiten kommen, dann möchten wir flexibel sein. Das haben wir auch dieses Mal in unserem Finanzierungskonzept berücksichtigt“, sagte Schneider der „Euro am Sonntag“.

Fresenius hatte den Aktionären der Rhön-Klinikum AG Ende April ein öffentliches Übernahmeangebot unterbreitet und angekündigt, die Krankenhauskette mit der eigenen Kliniktochter Helios zusammenführen zu wollen. Dazu muss Fresenius 90 Prozent der Rhön-Anteile plus eine Aktie erwerben. Die Zustimmung des Bundeskartellamts vorausgesetzt, entstünde der größte Klinikkonzern Deutschlands.

Am Donnerstag vergangener Woche hatte Fresenius seine Geschäftszahlen für das erste Quartal bekannt gegeben und die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Danach stieg die EBIT-Marge in den ersten drei Monaten des Jahres auf 15 Prozent nach 14,7 Prozent im Vorjahreszeitraum. Ein Zielkorridor für 2012 wurde nicht genannt. Das Konzernergebnis stieg im ersten Quartal währungsbereinigt um 15 Prozent und soll über die gesamten zwölf Monate ebenfalls zwischen 12 und 15 Prozent steigen.

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Seminare in der PEG - DIE AKADEMIE und “unterwegs” bis Ende Juni 2012

07. Mai 2012

Informieren Sie sich, für sich und Ihre Mitarbeiter:

Strategischer Einkauf und DRGs
24. Mai 2012 I 9.30-16.00 Uhr I München
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/strategischer-einkauf-und-drgs.html

Kennzahlen der Küche I
19. Juni 2012
I 9.00-17.00 Uhr I Hannover
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/dge-richtlinien-in-der-gemeinschaftsverpflegung-2.html

The Lean Journey…
Optimierungsprozesse im Krankenhaus und in Rehabilitationskliniken simulieren

19. Juni 2012 I 9.30-16.00 Uhr I München
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/kardiologie-ii-fuer-nicht-mediziner-koronare-herzkr-1.html

Konfliktmanagement - Teamorintierte Lösungen finden!
19. Juni 2012
I 9.30-17.30 Uhr I Brilon
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/konfliktmanagement-teamorientierte-loesungen-find.html

Kennzahlen der Küche II
20. Juni 2012
I 9.00-16.30 Uhr I Mannheim
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/kennzahlen-der-kueche-ii.html

Patientenbeziehungs-Management
Sicherer Umgang mit Patienten und Hausgästen
20. Juni 2012
I 9.30-17.30 Uhr I Brilon
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/patientenbeziehungs-management-sicherer-umgang-mit.html

Kennzahlen der Küche III
21. Juni 2012
I 9.00-17.00 Uhr I München
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/kennzahlen-der-kueche-i.html

Projektmanagement - Struktur in Planung, Durchführung und Kontrolle
21. Juni 2012
I 9.30-17.30 Uhr I Brilon
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/projektmanagement-struktur-in-planung-durchfu.html

Case Management im Gesundheitswesen Eröse sichern -
Kosten reduzieren - Versorgung gestalten

29. Juni 2012
I 9.00-17.00 Uhr I München
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/case-management-im-gesundheitswesen-erloese-sichern.html

Wir freuen uns, Sie bei einem der Seminare in München begrüßen zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an das PEG - DIE AKADEMIE Team unter 089/ 62 3002 30!

P.E.G. aktuell - Fresenius erhöht Konzernausblick für 2012

03. Mai 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 03.Mai 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Danach rechnet das Unternehmen nun mit einem Anstieg Konzernergebnisses um zwölf bis 15 Prozent statt der bislang erwarteten acht bis elf Prozent und einem Umsatzwachstum im oberen Bereich der Größenordnung zwischen zehn und 13 Prozent. Im ersten Quartal erzielte Fresenius einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro bei einem währungsbereinigten Plus von zehn Prozent und ein Konzernergebnis von 200 Millionen Euro bei einem währungsbereinigten Anstieg von 15 Prozent.

Die Krankenhaussparte Fresenius Helios verbesserte ihren Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres um elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 717 Millionen Euro und ihr Ergebnis um 24 Prozent auf 41 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 17 Prozent auf 68 Millionen Euro. Auf Basis der guten Entwicklung erhöhte auch Helios den Ergebnisausblick für das Gesamtjahr und geht nun von einem EBIT am oberen Ende der prognostizierten Bandbreite von 310 bis 320 Millionen Euro. Das organische Umsatzwachstum soll weiter bei drei bis fünf Prozent liegen.

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P.E.G. aktuell - Lob und Kritik für Bahrs Zuwanderungsvorstoß

25. April 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 25. April 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Bundesgesundheitsminister Bahr (FDP) hat für seine Absichtserklärung, ausländischen Pflegekräften die Zuwanderung nach Deutschland weiter zu erleichtern, Unterstützung vom Koalitionspartner CSU erhalten. Landesgruppenchefin Gerad Hasselfeldt sagte der „Financial Times Deutschland“ (FTD). „wir müssen uns diesem Anliegen widmen“. Bahrs Vorschlag, die Mindesteinkommensgrenze von derzeit 45.000 Euro noch weiter zu reduzieren, müsse geprüft werden. Auch die Arbeitgeber in der Pflegebranche begrüßten Bahrs Initiative. Kritik gab es vom Pro Pflege Selbsthilfenetzwerk.

Den seit Jahren herrschenden Pflegenotstand in Deutschland mit dem Ruf nach ausländischen Pflegekräften zu begegnen, sei nicht zielführend, sagte der Pflegedozent und Vorsitzende des Selbsthilfenetzwerks Werner Schell heute in Neuss. Stattdessen bedürfe es eines ausreichenden und verbesserten Stellenschlüssels, um die regelrechte Berufsflucht der vergangenen Jahre wegen Krankheit und ungünstiger Arbeitsbedingungen abzustellen und den Notstand zu beheben. Auch müssten den „Politiker-Worthülsen“ von Wertschätzung und Anerkennung pflegerischer Arbeit endlich Taten folgen. „Insoweit sind die Parlamente und die Arbeitgeber gefordert“, sagte Schell. Wertschätzung und Anerkennung erforderten erheblich verbesserte Arbeitsbedingungen und höhere Vergütungen, wofür im Zweifel alle tiefer in die Tasche greifen müssten. Die gerade von Arbeitgebern immer wieder vorgetragenen Forderungen nach mehr Zuwanderung seien dagegen „offensichtlich den Absichten geschuldet, die Pflege möglichst ‚billig zu halten‘. Genau das brauchen wir nicht“, sagte Schell.

Tatsächlich begrüßten die Arbeitgeber Bahrs Vorstoß. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) sprach von einem längst fälligen Vorstoß. „Es ist längst Zeit, Kollegen aus dem Ausland willkommen zu heißen, die uns unterstützen können und wollen“, sagte bpa-Präsident Bernd Meurer. Dieses Signal bräuchten sowohl Pflegende, die bereits am Rande ihrer Kapazitäten arbeiteten als auch Pflegeempfänger und Fachkräfte im Ausland, die in Deutschland pflegen wollten. Meurer forderte aber zugleich Taten. „Wann kommt der Pflegepakt, den wir brauchen? Nicht nur die Green Card für Pflegende ist überfällig. Wir fordern endlich einen Abschluss weiterer Vermittlungsabsprachen, zum Beispiel mit den Philippinen und mit Serbien und darüber hinaus vereinfachte Anerkennungsverfahren der Fachkräfte in den Ländern.“

Auch der Arbeitgeberverband Pflege sprach sich für konkrete Maßnahmen wie die Vereinfachung der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, Sprachprüfungen erst sechs bis zwölf Monate nach Einreise und eine zentrale Bundesstelle für Zuwanderung aus. „Wir brauchen dringend Zuwanderer aus Osteuropa und dem außereuropäischen Ausland, um den Fachkräftemangel in den Pflegeberufen zu bewältigen“, sagte Präsident Thomas Greiner der FTD.

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P.E.G. aktuell - Drei Prozent mehr für UKGM-Ärzte

25. April 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 25. April 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Die hessische Landesregierung und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) haben sich gestern auf einen Tarifabschluss für die Ärzte am privatisierten Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) geeinigt. Die rund 1.000 Mediziner erhalten nach Angaben des Innenministeriums rückwirkend ab April drei Prozent mehr Gehalt und ab Mai noch einmal eine Erhöhung um einen nicht näher benannten „differenzierten Sockelbetrag“. Die Zuschläge für Nachtarbeit und Bereitschaftsdienst werden ab 1. Juni um 20 Prozent angehoben. Zudem erhalten Ärzte mit Kindern für während ihrer Rufbereitschaft geleistete Nachtarbeit eine Zusatzvergütung von drei Euro pro Stunde. Die Einigung soll mindestens bis zum 31. Mai 2013 gelten.

„Wir haben einen Kompromiss gefunden, der sowohl für die Ärzte als auch für das Land Hessen und das Universitätsklinikum Gießen/Marburg vertretbar ist“, sagte der Verhandlungsführer des Landes, Innenstaatssekretär Werner Koch. Auch der Verhandlungsführer des privaten Betreibers Rhön, Gerald Meder, sprach von „konstruktiven Verhandlungen mit einem vertretbaren Ergebnis.“

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P.E.G. aktuell - Schritt für Schritt zum Krankenhaus der Zukunft

24. April 2012

P.E.G. Pressemeldung

PEG Symposium für das Krankenhausmanagement am 19. April in München

„Schritt für Schritt zum Krankenhaus der Zukunft” ‑ unter dieses Motto hatte die PEG Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft ihr diesjähriges Symposium für das Krankenhausmanagement gestellt. Rund 90 Vertreter aus Einkauf, Management, Medizin und Industrie trafen sich hierzu in den Räumen der PEG Akademie in München. Das Fazit: Je weiter die Medizin voranschreitet und je komplexer medizinische Prozesse werden, desto größer wird der Stellenwert der Beschaffung als Bindeglied zwischen den Akteuren und als Prozessoptimierer.

Zu Wort kamen während der Veranstaltung ausgewiesene Praktiker und Experten aus Beschaffung, Medizin, Management und Industrie. Nach einem Überblick über die Auswirkungen der neuesten Gesetzgebung auf die Krankenhäuser wurde das Thema Beschaffung aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Akteure beleuchtet. Dabei schilderte jeweils ein Vertreter der beteiligten Berufsgruppen, was er selbst zu einem optimalen Beschaffungsprozess beitragen kann, aber auch von den jeweils anderen Berufsgruppen erwartet. Auf diese Weise kam ein spannender Mix aus Anregungen, Wünschen und konstruktiver Kritik zustande, der – richtig umgesetzt ‑ dazu dienen kann, die Prozesse in den Krankenhäusern weiter zu optimieren.

Dass hier schon große Erfolge in den Krankenhäusern erzielt werden konnten, wurde im zweiten Teil der Tagung deutlich, als es um Praxisberichte zum Thema Standardisierung ging. Die Krankenhäuser stecken hier in dem Dilemma, dass sie den Spagat zwischen größtmöglicher Individualität – jeder Patient, jeder Fall ist anders – und vereinheitlichten Abläufen und Prozessen schaffen müssen. Und auch die Gratwanderung zwischen Ökonomie und Qualität. Hier versteht sich die PEG als Brückenbauer, Berater und Begleiter der Krankenhäuser.

Das Vortrag übergreifende Fazit: Im sensiblen Medizinbetrieb herrschen besondere Wirkmechanismen und Sensibilitäten, die Beschaffungsprozesse komplizierter machen, als dies bei anderen Wirtschaftszweigen der Fall ist. Permanente Kommunikation krankenhausintern, aber auch mit externen Partnern und der Industrie ist daher unabdingbar. Und: bei Kaufentscheidungen und Invesitionen im Krankenhaus kann nicht allein der Preis entscheidend sein – oder anders ausgedrückt: billig kann teuer werden. Dass diese Botschaft in den letzten Jahren in den Krankenhäusern schon Früchte trägt, bestätigte PEG-Vorstandsvorsitzender Anton J. Schmidt in seinem Resümee der Tagung: „Wir sehen, dass die Bereitschaft der verschiedenen Berufsgruppen, miteinander einvernehmlich Beschaffungsentscheidungen zu treffen, zunehmend wächst“.

Weitere Informationen sowie ein ausführlicher Tagungsbericht unter www.peg-einfachbesser.de

Terminhinweis: Am 13. September findet in München der PEG-Kongress „Gesundheitswirtschaft im Wandel“ statt. Weitere Informationen unter www-peg-einfachbesser.de

Wir haben noch Restplätze zu folgenden Seminaren verfügbar:

24. April 2012

Wäscheoptimierung - für mehr Wirtschaftlichkeit und Qualität
2. Mai 2012 I 9.30-16.00 Uhr I München
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/waescheoptimierung-fuer-mehr-wirtschaftlichkeit-un.html

360 ° - Blick auf Küchen- und Lebensmittelhygiene
8.+9. Mai 2012 I 9.00-17.00 Uhr I München
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/360-blick-auf-kuechen-und-lebensmittelhygiene.html

Strategischer Einkauf und DRGs
24. Mai 2012 I 9.30-16.00 Uhr I München
http://www.peg-einfachbesser.de/peg-die-akademie/seminare/ausfuehrliche-informationen/media/strategischer-einkauf-und-drgs.html

Wir freuen uns, Sie bei einem der Seminare in München begrüßen zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an das PEG - DIE AKADEMIE Team unter 089/ 62 3002 30!

P.E.G. aktuell - Koalition will Kliniken offenbar entlasten

23. April 2012

Wie im Newsletter der Bibliomed GmbH vom 23. April 2012 gelesen, hier folgende Meldung:

Die schwarz-gelbe Koalition will im Streit um die Finanzlage der deutschen Krankenhäuser offenbar einlenken. Wie die Nachrichtenagentur dpa am Samstag berichtete, wollen die Mitglieder der Arbeitsgruppe Gesundheit der Union die Budgets der Kliniken um etwa 350 Millionen Euro aufstocken, um Millionendefizite infolge der jüngsten Tariferhöhungen für ärztliche und nicht-ärztliche Beschäftigte zu verhindern. Das gehe aus einem der Agentur vorliegenden Positionspapier hervor. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr vom Koalitionspartner FDP kündigte parallel ebenfalls an, etwas für die Kliniken tun zu wollen, lehnte aber weitere Belastungen der Beitragszahler ab.

Die Tariferhöhungen seien für die Krankenhäuser „in der Tat eine Belastung“, sagte Bahr dem „Flensburger Tageblatt“ vom Samstag. Er kündigte Koalitionsberatungen über geeignete Lösungen noch in diesem Jahr an und stellte eine Budgeterhöhung für die Kliniken über den bislang geplanten 1,48 Prozent in Aussicht. Die Kosten hierfür dürften aber nicht einfach den Beitragszahlern angelastet werden.

FDP-Gesundheitsexperte Heinz Lanfermann bezeichnete es gegenüber der „Welt“ als „etwas voreilig“ bereits konkrete Zahlen zu nennen, ging aber ansonsten von einer weitgehenden „Übereinstimmung mit den Überlegungen in der Union“ aus. Die FDP sei grundsätzlich bereit, die Folgen der Tarifabschlüsse für die Finanzlage der Krankenhäuser zu berücksichtigen, wenn die neue Finanzierungsgrundlage eingeführt werde.

Kritik an den Ausgleichsplänen der Koalition kam aus dem Lager der Allgemeinen Ortskrankenkassen. Der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbands Uwe Deh bestritt eine finanzielle Notlage der Kliniken. „Den Krankenhäusern fehlte keine Milliarde, denn sie bekommen jedes Jahr zwei Milliarden Euro mehr aus Kassenbeiträgen, ohne dass die Versicherten dadurch einen spürbar besseren Gegenwert erhalten“, sagte der der „Welt“. Für keinen anderen Leistungsbereich im Gesundheitssystem werde mehr Geld ausgegeben und in keinem anderen Bereich stiegen die Ausgaben stärker an als in den Kliniken. Allein in den vergangenen vier Jahren hätten sie so zehn Milliarden Euro zusätzlich erhalten. Dennoch redeten sie nun eine Notsituation herbei, „die es in der Realität nicht gibt“. Er warnte die Politik, nicht auf die Forderung hereinzufallen, dass alle Kliniken schwarze Zahlen schreiben müssten. Das hieße schlechtes Management und Überkapazitäten teuer zu alimentieren.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft wies die Kassenkritik als unseriös zurück. „Fakt ist, dass die Preise für Krankenhausleistungen im laufenden Jahr um durchschnittlich gerade einmal ein Prozent steigen dürfen“, sagte Hauptgeschäftsführer Georg Baum heute in Berlin. Die Entwicklung der Fallzahlen in diesem Jahr sei noch völlig offen, zumal die Kassen noch keine Budgetabschlüsse mit den Kliniken getroffen hätten. „Wenn die Kassen die von der Koalition angekündigten Finanzhilfen für die Krankenhäuser jetzt infrage stellen, ist das ein Schlag ins Gesicht der 1,1 Millionen Krankenhausbeschäftigten“, so Baum. Niemand mache den mehr als 130.000 Mitarbeitern der Krankenkassen ihren Anspruch auf eine angemessene Teilhabe an der allgemeinen Lohnentwicklung strittig. Das Gleiche müsse auch für die Klinikbeschäftigten gelten. „Dass ausgerechnet die maßgeblich auch von den Gewerkschaften mitgetragenen Selbstverwaltungseinrichtungen ‚Krankenkassen‘ eine Refinanzierung der Tarifsteigerungen unmöglich machen wollen, stößt bei den Krankenhäusern auf großes Unverständnis“, sagte Baum. Er verwies zudem auf die Verwaltungskosten der Kassen, die seit dem Jahr 2000 um mehr als zwei Milliarden Euro gestiegen seien. „Das ist ein Anstieg der Bürokratiekosten von mehr als 25 Prozent. Gemessen daran bringt der Anstieg der medizinischen Leistungen unserer Krankenhäuser den Menschen wirkliche Vorteile.”

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